Dramatischer Pokalkampf

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zum 1:0 Führungstreffer durch  Aytekin  Kerem bitte das Bild anklicken

 
FCE siegt mit 11:10 Toren, nach 2:2 Ende der regulären Spielzeit und 4:4 nach Ende der Verlängerung, gegen den SV Stadelhofen
Dieser Pokalfight wird in Erinnerung bleiben. Nach einem tollen Schlagabtausch zweier herrlich offensiver Teams stand es nach Ende der Verlängerung bereits 4:4, bevor das Elfmeterschießen vor rot untergehender Sonne stattfand und schier nicht enden wollte. Schließlich siegte die Costa-Truppe mit 11:10 Toren, nachdem sie zuvor mehrfach bereits geschlagen zu sein schien. Die Partie war gerade Mal drei Minuten alt, als FCE-Torhüter Stefan Lohrer gleich doppelt eine Glanzparade hinlegen musste. Zunächst klärte er nach einem Schuß aus kurzer Distanz per Fußabwehr, dann wischte er beim Nachschuß den Ball mit den Fingerspitzen über die Torlatte. Danach übernahm das Costa-Team gegen sehr ballsichere Gäste immer mehr die Initiative und erspielte sich einige Chancen. Fast folgerichtig fiel das 1:0 durch den überragenden Kerem Aytekin, der drei Gegenspieler umdribbelte und dann mit dem Außenrist eiskalt abschloss (19. Minute). Nach dieser verdienten Führung machten die Gäste aus Stadelhofen aber richtig Druck, während der FCE nun mehrfach Glück benötigte, nicht den Ausgleichstreffer hinnehmen zu müssen. Bei Tempogegenstößen hatte der FCE durch Aldin Coric und Ousman Jasseh zwei gute Torgelegenheiten, die jeweils knapp vergeben wurden. In der 51. Minute fiel der verdiente Ausgleich für die Gäste durch Valon Salihu, der später noch zwei weitere Treffer erzielen sollte. Das Spiel wogte hin und her. Nach Solo von Kazbek Ulubiev kam Ousman Jasseh zum Abschluss und scheiterte erneut am Gäste-Keeper. Auf der anderen Seite riskierte FCE-Torhüter Stefan Lohrer Kopf und Kragen, als er einem anstürmenden Gästespieler den Ball vom Fuß pflückte. Dann landete ein Kopfball am Innenpfosten des FCE-Gehäuses. Kurz darauf war wieder Ousman Jasseh an der Reihe, als er nach schönem Pass von Nicolai Häringer knapp über das Tor zielte. Das 1:2 in der 77. Minute provozierte erneut wütende Angriffe des Costa-Teams. So fiel in der 82. Minute der erneute Ausgleich per Kopfball durch Ousman Jasseh (nach Flanke Nicolai Häringer), der sich dieses Tor nun wahrlich längst verdient hatte. Damit ging es dann in die Verlängerung. Diese wurde zunächst wieder durch die Gäste dominiert, die mit einem Lattenschuss von Salihu Pech hatten. Doch dann ging Stadelhofen in der 104. Minute erneut in Führung, die allerdings wiederum nicht lange währte. Denn in der 108. Minute schlug David Wormuth eine diagonale Flanke über mehr als 30 Meter, die immer länger wurde und schließlich punktgenau auf dem Kopf von Nicolai Häringer landete, der den Ball gefühlvoll über den gegnerischen Torhüter hinweg ins lange Eck setzte. Als dann der abgebrühte Gästestürmer Valon Salihu mit seinem dritten Treffer das 4:3 für Stadelhofen erzielte (114. Minute), schien das junge FCE-Team von den reifer wirkenden Gästen endgültig geschlagen zu sein. Doch dann legte  Denis Gretz ein Weltklasse-Solo hin, als er zwei Gegenspieler auf der Grundlinie austanzte und in Richtung Tor marschierte: sein anschließender Querpass fand den Weg zu Moritz Bange, der das 4:4 in der 120. Minute erzielte. Im Elfmeterschießen trafen dann der Reihe nach: Frederic Fass, Jeremia Gass, Moritz Bange, Felix Remmersmann, Denis Gretz, Kazbek Ulubiev und Hannes Kreutner. So ging ein langer aber äußerst kurzweiliger Abend im Jubelsturm der jungen FCE-Truppe unter.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Wormuth, Fass, Remmersmann, Gass, Häringer, Aytekin (Bange), Coric (Gretz), Kreutner, Ulubiev, Jasseh
Michael Zäh

FCE kehrt mit einem Punkt im Gepäck aus Kirchzarten zurück

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wie schon gegen Wyhl später Ausgleichstreffer zum 2:2 Endstand

Das neuformierte FCE-Team dominierte deutlich die erste Viertelstunde am Samstagabend beim SV Kirchzarten. Zwar mußte in der 9. Spielminute der gut aufgelegte FCE-Keeper Stefan Lohrer einen gefährlichen Freistoß der Gastgeber entschärfen, aber nur vier Minuten später ging der FCE durch eine sehenswerte Aktion des Torschützen und Kapitän Frederic Fass im Zusammenspiel mit Julian Engler mit 1:0 in Führung. Statt aber den so wichtigen zweiten Treffer trotz mehrer “Hochkaräter” nachzulegen kam der SV Kirchzarten noch vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich. Und es sollte gleich nach Wiederanpfiff sogar noch schlimmer für das junge FCE-Team kommen. Einen Abspielfehler in der Vowärtsbewegung nutzte die Heimelf zur Führung. Dies sollte in Hälfte zwei allerdings die einzige nennenswerte Torchance auf Seiten des SVK bleiben. Der FCE-Abwehrverbund um den umsichtigen und besten Spieler an diesem Abend im FCE-Dress, Frederic Fass, ließ nichts anbrennen. Der FCE nahm auch in Hälfte zwei das Spielgeschehen in die Hand und hielt weiter am Konzept fest, die Aufgabe durch gute Kombinationen und mit viel spielerischem Potential zu lösen. Die Hereinnnahme des starken Kerim Aytekin setzte viele weitere gute Impulse im FCE-Offensivspiel und der FCE-Anhang schöpfte zurecht Hoffnung, nicht mit leeren Händen trotz Rückstand die Heimfahrt antreten zu müssen. In der 83. Minute endlich dann auch der verdiente Grund zum Jubeln im FCE-Lager. Felix Remmersmann netzte mit einem unhaltbaren Kopfball zum 2:2 ein. Wer weiß wie die Partie ausgegangen wäre, wenn das Schiedsrichtergespann die Szene in der 86. Minute so wie alle Zuschauer aus beiden Lagern gesehen und geahndet hätten. FCE-Stürmer Julian Engler war durch und wurde bei seinem Versuch den Ball über den herauseilenden Torhüter im Kirchzartener Gehäuse elfmeterreif von diesem daran gehindert. Der von allen Anwesenden im Stadion und auch aller Spieler auf dem Platz erwartete Elfmeterpfiff blieb zur Fassungslosigkeit des FCE-Anhangs und Durchatmen der Gastgeber aus. Vor allem in Hälfte zwei waren beide Teams mit der Leistung des Unparteiischen und seiner Assistenten nicht immer einer Meinung. So blieb es am Ende beim 2:2 Unentschieden und sowohl der SV Kirchzarten als auch der FCE warten nach drei Spielen noch auf den ersten Sieg in der noch jungen Landesligasaison.
Der FCE spielte mit: Stefan Lohrer, Frederic Fass, Jeremia Gass, David Künzler (37. Hannes Kreutner), Aldin Coric (58. Min. Kerem Aytekin), Ousman Jasseh (86. Min. Sedat Sezgin), David Wormuth, Kazbek Ulubiev, Felix Remmersmann, Julian Engler, Nicolai Häringer

Vorschau: Mittwoch, 22.08.2018 um 18:00 Uhr zweite Runde im Südbadischen Verbandspokal FCE – SV Stadelhofen und Samstag, 25.08.2018 um 18:00 Uhr Landesligaheimspiel FCE – SV Weil

Marcus Mädler

FCE II kann Derby für sich gegen den SC Wyhl II mit 4:2 entscheiden

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Vier Punkte nach zwei Spielen sind eine tolle Bilanz für das junge Rehm-Team

Bei einmal mehr starker Hitze legte die Reserve des FCE durch zwei schön herausgespielte Tore im Elzstadion gegen die Reserve des Landesligakontrahenten SC Wyhl los wie die Feuerwehr. Dennis Gretz und Nico Suchowitz (nach langer Verletzungspause endlich wieder eine Halbzeit einsatzbereit) hießen die Torschützen. Noch kurz vor der Pause erzielten die Gäste aber den 2:1 Anschlußtreffer. Die zweite Halbzeit ging zunächst klar an den SC Wyhl II, die auch alles in allem verdient zum Ausgleich kamen. Dann war es aber der junge, noch für die A-Junioren spielberechtigte Alessandro Mita, der mit zwei schönen Treffern die drei Punkte für die Rehm-Elf sichern konnte.

Mit vier Punkten aus zwei Spielen kann man von einem gelungenen Auftakt in die neue Saison beim FCE II sprechen.

Marcus Mädler

Crocky-Turnier 2018

Bereits zum 16. Mal veranstaltete der FC Emmendingen ein Fußballferienprogramm. Unter der Leitung von Dieter Rutz wurde das sogenannte Crocky-Turnier ausgetragen. Das Besondere beim Crocky ist, dass nach jeder Spielrunde die Mannschaften neu zusammengewürfelt werden, wodurch jeder mit jedem spielt. Punkte können durch geschossene Tore und 10 extra Punkte bei einem Unentschieden und 20 Punkte bei einem Sieg eingefahren werden. Auch dieses Jahr wurden die Mannschaften wieder von den „Profis“ vom FC E unterstützt. Dieses Mal jedoch ging es auch bei den Profis um etwas, denn auch unter ihnen sollte am Schluss ein Turniersieger ermittelt werden. Zum Einstieg wurde am ersten Tag um die „Goldene Ananas“ gespielt. Man sollte erstmal mit der Turnierform des Crocky vertraut werden. Siegerin wurde Hafize Köle. Am zweiten Tag begann dann das eigentliche Crocky- Turnier. Die erzielten Punkte der Spieler und Spielerinnen aus den drei Turniertagen, plus die der Goldenen Ananas wurden zusammenaddiert und somit konnte am Schluss Nebil Vanci als Sieger gekürt werden. Aus dem Feld der „Profis“ ging Torben Rutz als Sieger hervor. Die 1. Platzierten durften sich alle über einen Pokal freuen.

Anlässlich der WM in Russland wurde am Freitag eine Weltmeisterschaft im Stadion ausgetragen. Hierbei wurden jeder Spieler und jede Spielerin einer Mannschaft fest zugeteilt. Nach einem gemeinsamen Einlaufen der Mannschaften wurde mit viel Herz und Kampf alles darangesetzt, Weltmeister zu werden. Am Ende Stand die Mannschaft aus Portugal als Sieger da. Als Andenken bekam jeder Teilnehmer zum Schluss eine Urkunde und natürlich auch eine Medaille. Das Turnier war wie immer ein voller Erfolg. Neue Freundschaften wurden geknüpft und jeder hatte eine Menge Spaß.

Zum Schluss möchten wir uns bei jedem Helfer bedanken, denn sonst wäre, dass alles hier nicht möglich gewesen. Einen besonderen Dank gilt den Sponsoren des Ferienprogramms, nämlich die Familie Schwabe, Koors, Eidemüller, Tomm, Vanci, Schneck, Kapfer und Maurer. Ebenso einen großes Dankeschön an Samira Vanci, welche die Kinder täglich mit Essen und Trinken versogte.

FSJ  Jonas Ohnemus

Toll heraus gespielte Tore

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 FCE siegt nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 im Pokalspiel gegen den Verbandsligisten aus Stegen
In der ersten Halbzeit war das Pokalspiel gegen den Verbandsligisten aus Stegen hauptsächlich taktisch geprägt, wobei sich die Teams weitgehend neutralisierten. Ein Klassenunterschied war dabei nicht auszumachen, wenngleich Stegen etwas reifer und abgeklärter wirkte. Durchaus schmerzhaft war dabei auch, dass der in den letzten Jahren für den FCE absolut verdiente Andi Beck nun in den Reihen der Gäste agierte (obwohl es ja ursprünglich von ihm hieß, dass er aus beruflichen Gründen kürzer treten müsse und daher nicht mehr ernsthaft in der Landesliga spielen könne, was offenbar heißt, dass die Verbandsliga dann das richtige Terrain in einem solchen Falle ist). Nach längerem Abtasten der beiden Teams hatten die Gäste aus Stegen dann in der 26. Minute die erste große Chance, als der Defensivspezialist Torben Struthoff recht frei zum Abschluss kam, jedoch in FCE-Keeper Stefan Lohrer seinen Meister fand. Als eigentlich niemand damit rechnete (vielleicht ja auch genau deshalb) verlor ein Spieler in der hintersten Reihe des FCE ein gewagtes Dribbling, was zu einer Flanke für Stegen führte, die FCE-Torhüter Lohrer unglücklich in die eigenen Maschen faustete. Das sah natürlich ziemlich mau aus und bedeutete die Führung für die Gäste (35. Minute), die nicht allzu viel Offensivgeist gezeigt hatten. Doch in der folgenden Szene hielt dann Stefan Lohrer per Fußabwehr-Reflex gegen den völlig frei vor ihm auftauchenden Stegener Toptorjäger Martin Fischer. Wenn man so will, kann man sagen: Hätte der junge FCE-Keeper das erste (Eigen-)Tor nicht gefangen, dann aber das Ding von Fischer gekriegt, wäre das Resultat von 0:1 dasselbe gewesen, ohne dass jemand dem Torhüter den geringsten Vorwurf hätte machen können. Insgesamt sah man in der ersten Halbzeit, dass Stegen das reifere Team war, das die „Himmelsstürmer“ des FCE ganz gut kontrollierte, ohne aber selbst wirklich dominant aufzuspielen. Es war dann schon überraschend und zeugte von einem tollen Selbstbewusstsein der Costa-Truppe, dass in der zweiten Halbzeit immer mehr die junge FCE-Elf das Spiel bestimmte, nachdem erneut ihr Torhüter Stefan Lohrer kurz nach der Pause hervorragend parierte. Und tatsächlich stellten sich auch gute Torchancen ein. Nach einem Dribbling und anschließendem Querpass von Julian Engler war es in der Mitte Kazbek Ulubiev, der den Gästetorhüter mit seinem Schuss ernsthaft prüfte. Kurz darauf gab es nach einem Dribbling des quirligen Aldin Coric eine knifflige Situation, die man auch mit einem Elfmeterpfiff hätte ahnden können. Direkt im Anschluss hätte Julian Engler auch auf „Foulspiel“ pokern können (was wahrscheinlich dann wirklich den Pfiff des Unparteiischen zur Folge gehabt hätte), was er aber nicht tat, sondern stattdessen auf den Beinen blieb und mit seinem Abschluss am Stegener Keeper scheiterte. Schließlich belohnte sich die Costa-Truppe aber für ihr tolles Engagement, als Kazbek Ulubiev sich über links super durchsetzte und David Wormuth seinen Rückpass mit Entschiedenheit und Power zum 1:1 in die Maschen setzte (69. Minute). Nun hatte das junge FCE-Team endgültig Oberwasser und gab richtig Gas nach vorne. Nach einem traumhaften langen Ball von Kapitän Frederic „Kiki“ Fass verschaffte sich David Künzler durch eine perfekte Ballmitnahme den entscheidenden Vorteil und passte danach flach in die Mitte auf Julian Engler, der sich gegen zwei Innenverteidiger durchsetzte und das 2:1 erzielte (88. Minute). So siegte der FCE trotz 0:1-Rückstand aufgrund einer tollen Moral und aufgrund viel spielerischem Potenzial.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Künzler, Remmersmann, Fass, Gass, Wormuth (Gutjahr), Häringer (Gretz), Coric, Engler, Ulubiev, Sezgin (Kreutner)
Michael Zäh

FCE II erkämpft sich in Broggingen ein 1:1 Unentschieden

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Lulzim Bajrami erzielt den Ausgleich 5 Minuten vor Spielende und Torhüter Laurits Merle als “Man of the Match”

Bei brütender Hitze auf einem sehr trockenen Sportplatz in Broggingen mit keinerlei Schatten waren wirklich beide Teams nicht zu beneiden ein Punktspiel am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr austragen zu müssen. Trotz einer Trinkpause in jeweils beiden Halbzeiten waren sicherlich alle Spieler und auch die Verantwortlichen froh, als der die Partie gut leitende Referee Eugen Baumann zum Schlußpfiff ansetzte.

Der FCE freute sich über einen Punktgewinn, da über die gesamten 90 Minuten die Gastgeber nicht nur mit einem Pfostentreffer und vergebenen (berechtigten) Handelfmeter, sondern auch weiteren vielen 100%-igen Torchancen immer wieder den Torschrei schon auf den Lippen hatten. Doch beim FCE stand am Sonntag mit dem jungen Eigengewächs Laurits Merle ein echter Teufelskerl zwischen den Pfosten. Es war unglaublich, was Laurits alles an diesem Tag hielt und von den eigenen Spielern und selbst dem Gegner völlig zu recht als “man of the match” gekürt wurde.

Einmal war auch er machtlos und es schien, dass die SG jetzt auch diesen knappen Sieg über die Zeit bringen sollte. Dann nahm sich Lulzim “Lulli” Bajrami fünf Minuten vor Spielende ein Herz und hämmerte mit seinem linken Huf einen wahren Sonntagsschuß aus über 40 Metern in die Maschen des gegerischen Gehäuses zum glücklichen 1:1 Endstand.

Marcus Mädler