Enorme Qualität

weitere Bilder bitte Foto anklicken
FCE siegt in einem spannenden Spiel mit 2:1 über starke Gäste aus Heitersheim

Die Gäste aus Heitersheim begannen bärenstark und setzten den FCE in der Anfangsphase mit schnellem und technisch starkem Spiel unter Druck. FCE-Torhüter Carsten Schmitz hielt in der ersten zehn Spielminuten gleich drei Mal mit Glanzparaden und verhinderte so den sicheren Rückstand. Durch das hohe, aggressive Pressing der Gäste kam es auch immer wieder zu Fehlpässen beim FCE, die wiederum kuriose Abwehrsituationen nach sich zogen. Nach einem ersten Entlastungsangriff kam es zu einem Freistoß, den Tim Baumer in die Mauer setzte. Der Nachschuss des lange verletzten und nun in die Starelf zurück gekehrten Sebastian Schmidt war da schon gefährlicher. Einen zweiten Freistoß aus der halblinken Position nutzte dann Tim Baumer zu einem traumhaften Treffer. Er schlenzte den Ball direkt und unhaltbar ins lange Dreieck und stellte mit diesem 1:0 den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf (21. Minute). Dieses Tor tat der Rombach-Elf spürbar gut, die aber dennoch alle Füße voll zu tun hatte, um sich der Angriffe der Heitersheimer zu erwehren. Nach einem nahezu perfekt vorgetragenen Konter war es Steffen Kemmet, der den Ball gegen zwei Gegenspieler behauptete und danach mustergültig quer in den Lauf von Tim Reick legte. Dieser ließ seine ganze Erfahrung erkennen, als er den Ball prima mitnahm und ihn aus halblinker Position flach zum 2:0 ins lange Eck schob (36 Minute). Kurz darauf gab es erneut eine Torchance für die Gäste, als ein satter Schuss aus sechzehn Metern wahrhaft nur Millimeter am Emmendinger Tor vorbei zischte. In der zweiten Halbzeit ließ die Rombach-Elf den Gegner phasenweise kommen, wirkte aber deutlich souveräner in der Defesivarbeit des gesamten Teams als noch in Halbzeit eins. Die klaren Torchancen hatte nun der FCE.  Der (nach längerer Krankheitspause) eingewechselte Marko Radovanovic setzte einen Kopfball aus acht Metern neben das Tor. Kurz darauf war Radovanovic nach Pass des insgesamt starken Sebastian Schmidt auf der halbrechten Seite durch, doch seinen Schuss hielt der Gästetorhüter mit einer prächtigen Fußabwehr. Der danach abprallende Ball kam zum mitgelaufenen Benjamin Züfle, der jedoch beim Abschluss geblockt wurde. Kurz darauf war wieder der pfeilschnelle Marko Radovanovic durch, nach einem traumhaften Zuspiel des überragenden Tim Baumer. Er wurde in letzter Sekunde noch von einem Abwehrspieler der Gäste gestoppt. Auch ein Abschluss von Denis Gretz sowie ein Lattenknaller von Julian Engler hätten die Vorentscheidung bedeuten können. Die Gäste hatten in der zweiten Halbzeit keine nennenswerte Torchance, bis sie in der 80. Spielminute nach einem etwas ungeschickten Einsteigen eines FCE-Spielers einen Strafstoß bekamen, den Aslan Ulubiev kühl in die Mitte zum 2:1 verwandelte (81. Minute). In der Schlussphase hatte erneut Marko Radovanovic nach einem fehlerhaften Rückpass der Gäste die beste Chance, scheiterte aber am gegnerischen Torhüter. Die Gäste warfen zwar alles nach vorne, hatten aber keine glasklare Torgelegenheit mehr. So blieb es in einem rassigen, jederzeit spannenden und umkämpften Spiel beim knappen Sieg für den FCE. Man darf sagen: Es war schon Werbung für den Bezirksliga-Fußball, was die Zuschauer bei dieser Partie zu sehen bekommen hatten. Und die entscheidenden Tore der Gastgeber zeugten halt von enormer individueller Qualität.

Der FCE spielte mit: Schmitz, Weißkopf, Schellinger, Elatre, Gass, B.Züfle (Grießbaum), Reick, Schmidt (Engler), Baumer, Gretz, Kemmet (Radovanovic) 
 
Michael Zäh

Gut erkämpfter Punkt

Steffen Kemmet erzielt den Ausgleichstreffer zum 1:1 in Merzhausen

Bei strömendem Regen taten sich beide Teams in der Anfangsphase schwer, ins Spiel zu finden. Die erste dicke Torchance hatte dann nach gut zehn Minuten Steffen Kemmet für den FCE, setzte den Ball aber aus kurzer Distanz über das Tor der Gastgeber. Es dauerte dann bis zur 25. Minute, bis nach einem gelungenen Spielzug Tim Baumer an der Strafraumkante zum Abschluss kam und es mit einem Flachschuss ins lange Eck probierte, dabei aber knapp sein Ziel verfehlte. Das 1:0 für Merzhausen fiel etwas überraschend nach einem Ballverlust des FCE in der Vorwärtsbewegung durch einen dann noch abgefälschten Distanzschuss (34. Minute). In der Schlussphase der ersten Halbzeit machte der FCE noch einmal kräftig Druck. Tim Reick scheiterte mit zwei guten Abschlüssen einmal am Hinterkopf eines Merzhausener Abwehrspielers und einmal aufgrund einer Glanzparade des gegnerischen Torhüters. Kurz vor dem Pausenpfiff musste der Merzhausener Keeper erneut prächtig parieren als Tim Baumer einen Freistoß raffiniert so ausführte, dass der Ball sich ins lange Dreieck senkte. In der zweiten Halbzeit wogte das Spiel recht ausgeglichen hin und her, mit Halbchancen auf beiden Seiten. Dann erzielte Steffen Kemmet mit einem strammen Schuss ins lange Eck den verdienten Ausgleichstreffer (55. Minute). Danach kam zunächst eine Drangphase der Gastgeber. Max Schwabe im Tor des FCE hielt einen brandgefährlichen verdeckten Schuss nach einem Freistoß aus sechzehn Metern bravourös. Kurz darauf war der FCE-Keeper erneut zur Stelle und holte den Ball noch aus dem Dreieck. Auch der FCE erspielte sich weitere gute Torchancen. So setzte sich Luis Richter auf der rechten Außenbahn klasse durch und passte in die Mitte zu Steffen Kemmet, der den Ball zunächst gut annahm, dann aber mit seinem Flachschuss an einem gegnerischen Abwehrbein scheiterte. In der Schlussphase war der FCE näher am Siegtor. Ein Distanzschuss von Tim Reick zischte nur Zentimeter am Tor vorbei, zwei weitere Schüsse des insgesamt wieder überragenden Benjamin Züfle verfehlten ebenfalls ihr Ziel. So blieb es beim insgesamt gerechten 1:1 nach einem gutklassigen Bezirksligaspiel. Die aufgrund von Erkrankungen geschwächte FCE-Elf hatte sich den Punkt gut erkämpft und ein bisschen Pech bei den Abschlüssen.

Der FCE spielte mit: Schwabe, Hellwig, Schellinger, Elatre, Weißkopf (Künzler), B. Züfle, Reick, Gretz (Richter), Baumer, Engler, Kemmet

Michael Zäh

Tolles Tor bringt Punkt

Marko Radovanovic erzielt nach klasse Einzelleistung das 1:1 gegen insgesamt bärenstarke Gäste aus Oberried

In den ersten 30 Minuten zogen die Gäste aus Oberried ein regelrechtes Powerplay auf. Mit gut durchdachten Spielzügen, technisch versierten Akteuren und schnellem, exaktem Spiel wurde die Heimelf ein ums andere Mal in die Defensive gedrängt. Man spürte deutlich, dass dies die noch junge FCE-Elf mächtig verunsicherte. So war man nach eigenem Ballgewinn oft überhastet und ungenau in den Zuspielen nach vorne. Das Positivste in dieser Phase war, dass man dem Druck der Gäste mit Glück und Geschick stand hielt und nicht in Rückstand geriet. In den letzten zehn Minuten vor der Pause hatte der FCE dann einige gute Spielzüge im Repertoire und kam seinerseits zu Chancen, na ja, eher zu Halbchancen. Nach tollem Antritt von Jakob Grießbaum aus der Tiefe des Raumes konnte dieser nur durch ein Foul kurz vor dem Sechzehner gestoppt werden. Den fälligen Freistoß schoss Jeremia Gass satt und knapp vorbei. Immerhin hatte sich die Elf von Trainergespann Christian Rees und Mario Rombach vor der Pause etwas vom Druck der Gäste befreit und schnupperte Morgenluft. Nach dem Seitenwechsel führte eine einstudierte Ecke (die auch in Halbzeit eins schon mehrfach zu sehen war), mit einer Kopfballverlängerung vom kurzen Pfosten aus ins Zentrum, zum Führungstreffer für Oberried durch den starken Axel Damjanov (52. Minute). Nun schien es fast unmöglich, dieses Heimspiel nicht zu verlieren. Die Kräfteverhältnisse schienen eindeutig. Doch dann kam der Auftritt von Marko Radovanovic. Er zog von der Seitenlinie nach innen, schüttelte dabei zwei Gegenspieler ab und zog danach aus 18 Metern von halblinks mit einer solchen Wucht ab, dass der Ball unhaltbar im Tor landete. Dieser Treffer war einem unbändigem Willen geschuldet, mit viel Klasse erzielt, aber vor allem auch deshalb ganz besonders, weil Marko Radovanovic sich zuvor als einzige Spitze gegen jeweils mehrere Gegenspieler ständig auf aussichtslosem Posten aufreiben musste. Dann solch ein Ding rauszuholen war schlicht überragend. Und der Treffer zum 1:1 zeigte auch Wirkung. Nun wogte das Spiel hin und her. Bei einem Tempogegenstoß spielte sich Jakob Grießbaum klasse durch und scheiterte mit seinem Schuss aus 20 Metern nur knapp. Er hätte allerdings in dieser Situation auf den völlig freien Torjäger Marko Radovanovic spielen müssen, anstatt selbst zu schießen. Nun wackelten die sonst souveränen Gäste. Die Schlussphase der Partie gehörte aber wieder Oberried, das sich nicht mit einem Unentschieden zufrieden geben wollte. Bei einer ganzen Serie von Eckbällen brannte es lichterloh im Emmendinger Strafraum. Jakob Grießbaum klärte auf der eigenen Torlinie reflexartig mit dem Außenrist nach einem Kopfball, der die sichere Führung für die Gäste bedeutet hätte. Ach Carsten Schmitz im Kasten des FCE spielte erneut prima und hielt wichtige Bälle sicher. Am Ende war das 1:1 gegen einen größtenteils bärenstarken Gegner (die bis dato stärkste Mannschaft, auf die der FCE in dieser Bezirksliga-Saison getroffen ist) doch viel wert, da man sich auch in höchster Not nicht hatte unterkriegen lassen. Einen großen Anteil daran hatte auch Abwehrchef Jeremia Gass, der eine tolle, fehlerfreie Partie ablieferte und immer zur Stelle war, wenn es brannte.
Der FCE spielte mit: Schmitz, Schellinger, L. Züfle, Gass, Hellwig, B. Züfle, Grießbaum, Engler, Baumer (Kemmet), Reick  (Gretz), Radovanovic

Michael Zäh

Klarer Sieg aufgrund starker erster Halbzeit und jetzt im Viertelfinale

für weitere Bilder bitte auf das Foto klicken
FCE siegt im Bezirkspokal in Kenzingen deutlich mit 7:3 trotz Unkonzentriertheiten in der Defensive
Der FCE gewann sein Bezirkspokalspiel in Kenzingen aufgrund einer starken ersten Halbzeit klar und deutlich mit 7:3  und steht somit in der nächsten Runde, dem Viertelfinale. Nach Toren von Marko Radovanovic (13. Minute und 40. Minute) sowie von Julian Engler (20. Minute, 23. Minute und 45. Minute) stand es zur Pause bereits 5:0 für den FCE. In der zweiten Halbzeit schlichen sich vielleicht auch wegen der klaren Führung Konzentrationsmängel ein, so dass die Gastgeber schnell zwei Tore nach Standards zum 2:5 erzielten. Mit dem 2:6 durch Tim Reick war dann die Partie endgültig entschieden, bevor Tim Baumer das 2:7 besorgte. Auch wenn es dann noch einen weiteren Gegentreffer gab und das Defensivverhalten gegen den unterklassigen SV Kenzingen phasenweise nicht überzeugte, sollte der Sieg weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.
Der FCE spielet mit: Schwabe, Hellwig, Gass, Grießbaum (88. Min. Binder), Baumer, L. Züfle, Radovanovic, Engler, (69. Min. Mita) Reick, B. Züfle (46. Min. Künzler), Gretz (63. Min. Richter)
Michael Zäh

Verdienter Sieg mit neuer Grundformation

FCE siegt in Oberprechtal mit 2:1, nach vielen vergebenen Großchancen

Der FCE trat in Oberprechtal erstmals mit einer veränderten taktischen Grundformation auf, einem 3-5-2, das vor allem offensiv sehr variabel ausgelegt wurde und insgesamt gut zu gefallen wusste. In der Anfangsphase gab es ein Abtasten auf beiden Seiten, ohne nennenswerte Torchancen. In der 10.Minute fasste sich dann Tim Baumer ein Herz und zog nach einem prima Dribbling aus 20 Metern ab. Doch Marc Liebmann, der Torhüter der Gastgeber, parierte den Schuss mit viel Fingerspitzengefühl. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass diese Szene quasi ein Klassiker des Spiels werden sollte. Nach perfekt getimten Pass von Denis Gretz auf der linken offensiven Außenbahn in den Lauf des zum genau richtigen Zeitpunkt gestarteten Steffen Kemmet ließ dieser es sich nicht nehmen, den gegnerischen Torhüter auszutanzen und zum 1:0 für den FCE einzuschieben (23. Minute). Danach hatte der FCE immer öfter glasklare Chancen. Zunächst wurde Marko Radovanovic von Steffen Kemmet typisch in den Lauf bedient, aber der durchaus gute Abschluss des FCE-Torjägers wurde eine Beute des guten Marc Liebmann im Tor der Gastgeber. Dann bediente Tim Reick mit einem tollen Steilpass den über die rechte Angriffsseite durchgestarteten Steffen Kemmet, der dann aus vollem Lauf mustergültig in die Mitte auf Marko Radovanovic passte, dessen tolle Direktabnahme aber wiederum von der noch besseren Reaktion des Prechtäler Torhüters zunichte gemacht wurde. Kurz darauf knallte der Ball nach einer Ecke von Tim Baumer an den Außenpfosten. Direkt vor dem Pausenpfiff war es noch einmal Steffen Kemmet, der auf der linken Angriffsseite frei durch kam, dann allerdings etwas überhastet abzog und den in der Mitte zentral in Position gesprinteten Tim Baumer übersah. Zur Halbzeit hätte der FCE somit gut und gerne mit 4:0 führen können. Dies spitzte sich in der zweiten Halbzeit dann in einer Form zu, die schon fast absurd schien. Fünf Mal liefen Marko Radovanovic (dreimal) und Tim Baumer (zweimal) nach klasse Spielzügen allein auf das Tor der Gastgeber zu und konnten den prächtig reagierenden Marc Liebmann nicht bezwingen. So kam es, wie es kommen musste. Nach einem viel zu zögerlichen Zweikampfverhalten auf der linken Emmendinger Abwehrseite gelang den Gastgebern der Ausgleichstreffer zum 1:1 (63. Minute). Doch schon im direkten Gegenzug erzielte Benjamin Züfle mit einem knallharten Schuss aus 20 Metern die erneute FCE-Führung. Er krönte damit seine überragende Vorstellung, da er zusammen mit dem ebenfalls ganz starken Jakob Grießbaum auf der Doppelsechs die meisten Zweikämpfe gewann und cool am Ball viele Spielzüge einleitete. Kurz vor Schluss wurde Benjamin Züfle dann noch aus kürzester Distanz von einem fulminanten gegnerischen Schuss mitten ins Gesicht getroffen, nur um sofort wieder aufzustehen und den folgenden Ball (10 Sekunden später) per entschlossenem Kopfball aus der Gefahrenzone zu befördern, ein eisenharter Schädel sozusagen. Da gab es Beifall von den Rängen, sogar von den Zuschauern der Gastgeber. In der Schlussphase kam der FCE noch einmal gehörig unter Druck und hatte am Ende auch Glück, nicht doch noch den Ausgleichstreffer hinnehmen zu müssen. Insgesamt war der knappe Sieg allerdings verdient, da man sich etliche klare Torchancen prima erarbeitet hatte. Und diese wurden auch nicht leichtfertig vergeben, sondern halt von einem überragenden Prechtäler Torhüter zunichte gemacht.

Der FCE spielte mit: Schmitz, Schellinger, Gass, Hellwig, B. Züfle, Grießbaum, Gretz (Weißkopf), Baumer (Mita), Reick, Kemmet (L. Züfle), Radovanovic (Engler)
 
Michael Zäh

Schmeichelhafter Derbysieg für den Bahlinger SC II

Auch im zweiten Spiel nach dem Trainerwechsel zeigte sich die Mannschaft des FCE stark verbessert. Gegen die in den letzten Wochen Bahlinger Tormaschinerie und mit vielen Spielern aus dem Regionalligakader auflaufenden Gäste des Bahlinger SC II zeigte sich vor allem der Defensivverbund des FCE gut eingestellt und gewappnet. Auf der sechs machte der junge Jakob Grießbaum eine ganz starke Partie, so wie auch auf der rechten Außenbahn in der Viererkette Timo Schellinger. Zwar gingen die Gäste nach 25 Minuten mit ihrer ersten Aktion durch einen strammen Schuß von Jonas Siegert in Führung, keinesfalls geschockt zeigte sich danach aber die guten  Reaktionen des FCE. Innerhalb von 5 Minuten rettete nach guten Aktionen von Tim Baumer zweimal das Aluminium aus Sicht des Bahlinger SC die knappe Halbzeitführung. Auch in Halbzeit zwei wußten die Aktionen des FCE den 220 Zuschauern im Elzstadion zu gefallen. Nur der erlösende Ausgleichstreffer wollte einfach nicht gelingen. So vergab Torjäger Marko Radovanovic die größte Chance dazu nur wenige Minuten vor Spielende, als er nach einem schönen Doppelpass mit Tim Baumer völlig freistehend vor dem Bahlinger Schlußmann Aaron Gut zu überhastet abschloß. Schade, solche Top-Chancen hat sich der FCE-Torjäger die letzten Spiele nicht entgehen lassen. Trotz der Niederlage zeigt die Formkurve des FCE-Spiels deutlich nach oben und beim FCE freut man sich auf die kommenden Partien.

Die zweite Mannschaft des FCE konnte im Spiel gegen den Bahlinger SC III nach einem 1:0 Rückstand und dem Ausgleichstreffer durch Dardan Sahitaj noch einen Punkt mitnehmen.

FCE I spielte mit: Schmitz, Hellwig (72. Min. Weißkopf), Schellinger, Grießbaum, Baumer, Radovanovic, Engler (60. Min. Gretz), Bruhn, Kemmet (66. Min. Reick), Elatree, B. Züfle (83. Min. L. Züfle)

Marcus Mädler

Zwei schwere Verletzungen aus den Derbys in Mundingen

Die zahlreichen Zuschauer haben die verletzungsbedingte Auswechslung von Sebastian “Sebbi” Schmidt im Derby beim SV Mundingen mitverfolgt. Gestern dann die schlechte Nachricht: Die Innenbänder im Knöchel sind gerissen und Sebbi wird seinen Kameraden und dem Verein mehrere Wochen nicht auf dem Platz helfen können. Das ist schade und sehr bitter. Auch bei der zweiten Mannschaft gab es nach dem Spiel in Mundingen eine Hiobsbotschaft: Abwehrspieler Cedric Moosmann, altersbedingt auch noch für die A-Jugend spielberechtigt, zog sich einen Muskelfaserriss zu und wird seinen Teams ebenfalls längere Zeit fehlen. Da Cedric auch als Schiedsrichter des Vereins an den Wochenenden im Einsatz ist, wird er auch hier leider geraume Zeit keine Spiele leiten können. Der ganze FCE wünscht Sebbi und Cedric eine baldige und vollständige Genesung!

Marcus Mädler

Mark Costa nicht mehr Trainer des FCE

Mario Rombach, Chistian Rees und Marc Binder übernehmen interimsweise

Nach einer eingehenden Analyse der aktuell unbefriedigenden sportlichen Situation unserer Ersten Mannschaft sind der Vorstand des FCE und Cheftrainer Mark Costa in einem guten Gespräch einvernehmlich zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Interimsweise werden die ehemaligen FCE-Spieler Mario Rombach und Christian Rees gemeinsam mit dem bisherigen Co-Trainer Marc Binder die sportlichen Geschicke leiten.

Mark Costa hatte das Team zu Beginn der Saison 2018/19 in einer Phase des Umbruchs übernommen. Mit der neu zusammen gestellten, äußerst jungen Mannschaft gelang es leider nicht, die Landesliga zu erhalten. Dennoch vertraute der Verein ihm auch zur neuen Saison die Aufgabe an, das Team in der Bezirksliga anzuleiten, weil wir von seiner Qualität als Trainer durchaus überzeugt sind. Leider ist es aber von Beginn dieser Saison an nicht gelungen, die in der Mannschaft vorhandene sportliche Qualität in entsprechende Leistungen und Ergebnisse umzumünzen, weshalb die nun gemeinsam getroffene Entscheidung unausweichlich und im Sinne aller Beteiligten ist.

Wir wünschen Mark Costa, der auch wegen seines sympathischen Auftretens und enormen Fleißes immer beim FCE willkommen sein wird, für seine sportliche und private Zukunft alles Gute.

Von unserer Mannschaft erwarten wir in den kommenden Spielen eine deutliche Leistungssteigerung. Dem neuen Trainerteam wünschen wir viel Erfolg bei dem Bemühen, das Team baldmöglichst in die Erfolgsspur zu führen.

Renzo Düringer
1. Vorsitzender

Bittere Niederlage

FCE unterliegt im eigenen Stadion dem Aufsteiger Spvgg. Buggingen-Seefelden mit 2:3 (1:2)

Eine ganz bittere Niederlage für das Costa-Team am Sonntagnachmittag im heimischen Elzstadion. Mit 2:3 unterlag der FCE dem Aufsteiger aus Buggingen-Seefelden. Dabei begann das Spiel aus FCE-Sicht so vielversprechend. Es waren gerade mal 5 Minuten gespielt, da wurde Torjäger Marko Radovanovic mustergültig von Steffen Kemmet bedient und es hieß 1:0 für die Gastgeber. Der FCE machte weiter Druck und es schien in dieser Anfangsphase nur eine Frage der Zeit, bis das zweite Tor fällt. Doch weit gefehlt. Wieder war es wie in den letzten Spielen auch ein Eckball und somit ein Standard in der 16. Minute, der den Ausgleich für die Gäste brachte. Es kam aber für den FCE und seinen Anhang noch schlimmer. In der 32. Minute wurde die Schlafmützigkeit in der FCE-Abwehr erneut bestraft und es hieß 1:2 zur Pause. Wieder waren es in Häfte zwei die Gäste mit ihren zahlreichen und lautstarken mitgereisten Fans, die Grund zum Jubeln hatten. Einmal mehr ein eklatanter Abwehrfehler auf Seiten des FCE und es hieß in der 62. Minute 1:3. Noch einmal keimte im FCE-Lager Hoffnung auf. Nur zwei Minuten nach dem Gegentreffer war es Tim Reick, der beste FCE-Spieler an diesem Tag, der mit einer feinen Einzelleistung sein Team wieder ins Spiel brachte mit dem 2:3 Anschlußtreffer. Mit viel Einsatz und Wille ließen die Gäste aber keinen weiteren Gegentreffer mehr zu und so blieb es beim letzendlich nicht unverdienten Gästesieg. Ein Blick auf die Tabelle, die bekanntlich nie lügt, zeigt wo es nach vier Spielen und nur vier mageren Pünktchen beim FCE in dieser frühen Phase der Saison eindeutig krankt: Ein Torverhältnis von 9:11 ! Man kann nicht in jedem Spiel immer selbst drei Tore schießen, um dann wenigstens nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Nimmt man bei den Pflichtspielen auch noch die beiden Pokalspiele dazu (5 Gegentreffer!) werden diese Fakten noch deutlicher.

Jetzt hat die Mannschaft zwei schwere Spiele und Aufgaben die nächsten beiden Wochen vor der Brust. Zunächst geht es zum Derby nach Mundingen. Wer hätte vor der Saison gedacht, dass hier der starke und nach vier Spielen noch verlustpunktfreie Aufsteiger die Favoritenrolle am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr inne hat? Nur eine Woche später im nächsten Heimspiel kommt die Reserve des Bahlinger SC ins Elzstadion. Die Bahlinger Tormaschinerie mit den Stürmern Bauer und Siegin hat zuletzt mit einem 8:0 Kantersieg bei der SG Simonmswald aufhorchen lassen…..

Der FCE spielte gegen Buggingen-Seefelden mit: Schmitz, Hellwig (57. Min. Weißkopf), Gass, Grießbaum, Baumer, L. Züfle (77. Min. Gretz), Radovanovic, Schmidt (32. Min. Reick), Bruhn, Kemmet (65. Min. Engler), Elatree

Marcus Mädler

Der FCE ist eine Runde weiter – knapper 4:3 Erfolg gegen den VFR Ihringen

weitere Bilder vom Spiel bitte Foto anklicken

Die beste Nachricht gleich zu Beginn: der FCE steht in der nächsten Bezirkspokalrunde. Der nächste Gegener im Achtelfinale steht auch schon fest. Das Costa-Team tritt beim Kreisliga-B-Vertreter SV Kenzingen an. Spieltermin ist aller Voraussicht nach der 03.10.2019. Bis diese Tatsache letztendlich aber feststand, da mußten die FCE Anhänger mehr darum bangen im Spiel gegen den VFR Ihringen als ihnen lieb war. Als nach 9  Minuten der brandgefährliche Torjäger Marko Radovanovic zum 1:0 einnetzte und nur wenige Minuten darauf einen Knaller an den Pfosten setzte, waren sich wohl einige FCE-ler auf dem Platz ihrer Sache zu sicher. Nicht anders zu erklären ist, wie frei immer wieder der Gegner gefährlich vor das FCE-Gehäuse und auch zum Abschluß  kam. Ein völlig unnötiger aber vollkommen berechtigter Handelfmeter führte zum Ausgleich in der 23. Minute. Dann kamen 10 wirklich ganz starke Minuten des FCE-Teams. Hier zeigte die Mannschaft, was sie in der Lage ist auf den Platz zu bringen, wenn mit Tempo, Leidenschaft und Engagement gespielt wird. Die gut 200 Besucher im Elzstadion sahen, wie das Costa-Team durch schön herausgespielte Treffer durch Marko Radovanovic (26.), Tim Reick (29. ) und Steffen Kemmet (33.) die Anzeigetafel auf 4:1 stellte. Wer nun im weiten Rund des Elzstadions aber vermutete (und der FCE-Anhang sich erhoffte): damit war die Messe noch lange nicht gelesen. Wieder zeigte sich der nicht vorhandene Abwehrverbund bei zwei Aktionen an diesem Abend im Tiefschlaf. Der Gegner Ihringen wurde durch einen Doppelschlag in der 38. und 39. Minute noch vor der Halbzeitpause aufgebaut und witterte jetzt seine Chance.

Das Spiel wurde aus FCE-Sicht in Halbzeit zwei leider nicht viel besser. Bei jeder Standardsituation des Gegners brannte es lichterloh im Strafraum der Gastgeber. Zum Glück befindet sich Torhüter Carsten Schmitz zur Zeit in einer Topform. Mehrere gefährliche Situationen zum Ausgleichstreffer verhinderte er mit tollen Paraden. Ja, auch der FCE hatte seine Konterchancen. Zu leichtfertig wurde es aber versäumt, die sich ergebende Überzahl zu nutzen und den Sack zuzumachen.

Als der die Partie sehr gut leitende Schiedsrichter Valentin Brugger nach 93. Minuten zum letzten Mal an diesem Abend in seine Pfeife blies, war die Erleichterung aber auch Enttäuschung über den doch insgesamt schwachen Auftritt der Heimelf beim FCE Anhang an diesem Abend deutlich zu spüren. Wo wir jetzt wieder am Beginn des Artikels angelangt wären …..

Der FCE spielte mit: Schmitz, Gass, Grießbaum, Baumer, L. Züfle (60. Min. Schmidt), Reick (68. Min. Engler), Kemmet (60. Min. Gretz), Weißkopf (90. Martin), Radovanovic, Elatree, B. Züfle

Marcus Mädler

Vogelwild, voller Emotionen

weitere Bilder bitte Foto anklicken
Der FCE trennt sich in Freiamt-Ottoschwanden vor toller Kulisse mit einem für beide Seiten verdienten 2:2 vom robusten Derbygegner 
 
In den ersten 15 Minuten schien es so, als wollten die Hausherren das FCE-Team mit aggressivem, gut organisiertem Pressing regelrecht „auffressen“. Im Spiel nach vorne hatte kein FCE-Spieler auch nur ein bisschen Raum, Zeit oder Luft zum Atmen. Bei eigenem Ballbesitz zeigte Freiamt-Ottoschwanden zudem, dass gute, gestandene Fußballer in ihren Reihen standen, die konsequent schnörkellos ihre Angriffe vortrugen. Allerdings war die Defensivreihe des FCE aufmerksam und ließ zunächst ebenfalls wenig zu. Nach knapp 20 Minuten hatte dann das Costa-Team die erste gute Torchance der Partie, als ein gut gezirkelter Freistoßball von Tim Baumer auf der Oberkante der Latte landete. Danach gestaltete die Costa-Elf die Partie offener und gewann ihrerseits mehr Zweikämpfe. Freiamt-Ottoschwanden hatte dennoch zwei hochkarätige Torchancen nach scharfen Hereingaben und der FCE in dieser Phase Glück. So endete die erste Halbzeit vor toller Kulisse und in einer emotional mitreißenden Atmosphäre torlos, weil es eher wenige durchdachte Spielzüge gab, aber viel Kampf und Leidenschaft. Nach dem Seitenwechsel ging es dann munter zur Sache. Zuerst setzte sich Tim Reick auf der linken Seiten durch und passte auf Marko Radovanvic, der sofort aus der Drehung abzog und nur knapp am Torhüter der Gastgeber scheiterte. Kurz darauf hatte Freiamt-Ottoschwanden nach einem Eckball den Führungstreffer auf dem Fuß (und viele Zuschauer den Torjubel schon auf den Lippen), doch der FCE-Torjäger Marko Radovanovic rettete in dieser Situation für seinen bereits geschlagenen Torhüter auf der eigenen Torlinie. Kurz darauf erzwang Tim Baumer ein Eigentor der Hausherren (54. Minute), das für Entsetzen auf den heimischen Rängen sorgte. Nur eine Minute später steckte Steffen Kemmet den Ball perfekt auf Marko Radovanovic durch, der seine Geschwindigkeit und seine Technik ausspielte und eiskalt der 2:0 für den FCE erzielte (55.Minute). Nach diesem Doppelschock hingen die Gastgeber kurz durch, bis sie schließlich durch einen überaus unnötigen Ballverlust eines FCE-Spielers nach einem leichtsinnigen Dribbling an der eigenen Strafraumgrenze, das prompt verloren ging, wieder aufgebaut wurden. Dadurch entstand nämlich das 1:2 in der 59. Minute. Nun lebte die Kulisse so richtig auf und machten die Gastgeber reichlich Druck. Bei sich bietenden Kontergelegenheiten spielte der FCE zu ungenau und vergab so die Chance auf eine Vorentscheidung. Nach einem feinen Hackentrick, mit dem allerdings zwei FCE-Verteidiger düpiert wurden, fiel schließlich der Ausgleich zum 2:2, der frenetisch gefeiert wurde (72. Spielminute). In der Folge wurde die Partie oft vogelwild, weil insbesondere beim FCE die taktische Ordnung nicht eingehalten wurde und es dadurch zu etlichen entscheidenden Duellen, Mann gegen Mann, in der hintersten Reihe kam. Positiv könnte man sagen: Weil der FCE selbst unbedingt den späten Siegtreffer wollte, riskierte er auswärts, den einen Punkt zu verlieren. Negativ gesehen ist es jedoch ein naives Spielverhalten, wenn kaum noch ein Spieler seine Position hält und dadurch dann fünf, manchmal sechs Spieler vor dem Ball sind, auch die „Sechser“, die doch eigentlich absichern sollten. Am Ende gab es ein für beide Seiten verdientes Unentschieden in einem stimmungsvollen Derby. 
Der FCE spielte mit: Schmitz, Schellinger (Weißkopf), Bruhn, Elatre, Gass, L. Züfle, Gretz (Schmidt), Reick (Hellwig), Baumer, Kemmet (Grießbaum), Radovanovic.
 
Michael Zäh