Passiv und ratlos

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FCE verliert nach schwacher zweiten Halbzeit mit 0:4 gegen Au-Wittnau

Bei eiskaltem Wetter und teilweise sogar Schneefall im Mai, jedoch auf sehr gut präpariertem Spielfeld entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein recht munteres Spiel. Die Akteure legten durchaus Tempo an den Tag und die Costa-Elf war zunächst dem Gegner auch ebenbürtig, versäumte es allerdings im letzten Spieldrittel präzise Bälle zu spielen, so dass keine Torchancen für den FCE heraus gespielt wurden. Zu gefallen wusste in dieser Phase erneut die Mittelfeldachse mit Jakob Grießbaum und Denis Gretz, die beide viele Ballkontakte hatten und gute Bälle spielten. So war es schon etwas Pech, als in der 20. Minute ein sehr umstrittener Freistoßpfiff erfolgte. Denn Felix Wolf hatte zuvor klar den Ball gespielt. Aus knapp 20 Metern besorgte dann Kapitän Andreas Zimmermann die Führung für Au-Wittnau. Kurz darauf zeigte Stefan Lohrer, Torhüter des FCE, einen tollen Reflex und verhinderte so das 0:2. Damit machte er wett, dass er bei Freistoßtor zuvor nicht so gut ausgesehen hatte. War der Auftritt der Costa-Truppe in der ersten Halbzeit insgesamt noch okay gewesen, änderte sich das Bild nach der Pause komplett. Jetzt machten die Gäste mächtig Druck und konnte sich der FCE überhaupt nicht mehr aus der Umklammerung befreien. Tatsächlich kamen die Gastgeber kaum noch in die gegnerische Hälfte, geschweige denn vor des Gegners Tor. So erzielte Au-Wittnau in regelmäßigen Abständen die Tore zum verdienten Sieg, der mit 0:4 aus Emmendinger Sicht die Quittung für ein passives und ratloses Auftreten in Halbzeit zwei war.
Der FCE spielte mit Lohrer, Hader, Wolf, Gutjahr, Wormuth, Griebaum, Gretz, Coric (Aytekin), Bange (Remmersmann), Ulubiev (Mita), Engler

Michael Zäh

Tim Baumer kehrt zurück

21-jähriger Mittelfeldspieler kommt vom Verbandsligisten FC Waldkirch

Dem FC Emmendingen ist eine weitere erfreuliche Neuverpflichtung zur Saison 2019/20 gelungen. Mit Tim Baumer kehrt ein ehemaliger Jugendspieler zurück ins Elzstadion. Tim spielte bis zu den B-Junioren beim FCE, wechselte dann zum Freiburger FC und machte sich anschließend auch überregional einen Namen als Futsalspieler. So gehörte er der ersten Futsal-Nationalmannschaft des DFB an und bestritt bislang 6 Länderspiele.

Seit der laufenden Saison ist Tim, der Sohn des ehemaligen FCE-Spielführers und heutigen Pro FCE-Gesellschafters Thino Baumer, für den FC Waldkirch in der Verbandsliga Südbaden aktiv. Er folgt nun seinen beiden Jugendfreunden Timo Schellinger und Marko Radovanovic zum FCE und freut sich darauf, den Neuaufbau eines sportlich erfolgreichen Teams in der Bezirksliga zu starten.

Wir vom FCE sind stolz darauf, einen weiteren “Ehemaligen” wieder im Elzstadion begrüßen zu können. Mit seiner enormen sportlichen Qualität wird Tim Baumer wesentlich dazu beitragen, dass unsere Erste Mannschaft in der kommenden Saison den sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga anstreben kann.

Renzo Düringer

FCE II mit Punktgewinn gegen den SV Heimbach

Vater-Sohn Duell endet leistungsgerecht Unentschieden

Mit quasi dem letzten Aufgebot – viele Spieler fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen – trat die II. Mannschaft des FCE zum Derby gegen den Ex-Landesligisten SV Heimbach an. Als klarer Außenseiter ging das Team von Michael Biechele und Daniel Reisle durch einen tollen Freistoßtreffer von Alessandro Mita mit einer 1:0 Halbzeitführung in die Pause. Mit viel Kampf und Einsatz wurde diese Führung verteidigt. Nach dem Gegentreffer zum 1:1 Ausgleich ergaben sich trotz Feldüberlegenheit der Gäste noch kurz vor Spielende durch schön vorgetragene Konter zwei sog. 100%-ige für den Siegtreffer durch Alessandro Mita und den gut aufgelegten Neuzugang Marcel Ehrler. Am Ende blieb es bei dem leistungsgerechten Unentschieden und einem tollen Punktgewinn für diese Mannschaftsleistung aus FCE-Sicht. Dies wird sicherlich auch im Hause Biechele für den nötigen Stimmungsausgleich gesorgt haben. Mit Vater Michael auf Seiten des FCE als Spieltrainer und Sohn Samuel als Youngster beim SV Heimbach standen sich die zwei Biechele Generationen in einem jederzeit fair geführten Derby 90 Minuten gegenüber. Das ist sicherlich auch nicht alltäglich und kommt wahrlich selten vor.

Marcus Mädler