B1: Wieder kein Tor erzielt – 0:2 Heimniederlage!

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Nachdem man bereits vor Ostern chancenlos mit 0:5 in Kehl verloren hatte, ging es am letzten Sonntag zu Hause gegen den FC Radolfzell.

Gegen die Gäste vom Bodensee begann man wie gewohnt defensiv. Hinten war man so einigermaßen stabil, nach vorne ging aber gar nichts. Offensiv endete jede Aktion mit einem verlorenen Zweikampf oder einem Fehlpass. Zweimal konnte sich Noah Dägele im Tor auszeichnen. 1 Minute vor dem Halbzeitpfiff dann aber doch, zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, die verdiente Gästeführung.

Die zweite Halbzeit sah weiterhin überlegene Radolfzeller. Eine Großchance bot sich den Emmendingern, bezeichnenderweise durch einen Fehlpass der Gäste. In der Phase in der in der der Druck des Gegners dann nachließ, kam es dann durch eine kuriose Situation zur vorzeitigen Entscheidung. Nach einem Gerangel im Mittelfeld unterbrach der Schiedsrichter die Partie. Der Radofzeller Spieler war nicht zu beruhigen und stieß anschließend noch leicht seinen Emmendinger Gegenspieler. In der Konsequenz hieß das dann Gelb für Emmendingen und Rot für Radolfzell. Die Szene wurde mit Schiedsrichterball fortgesetzt. In der Annahme die Radolfzeller würden den Ball zu einem Emmendinger spielen, orientierten sich alle Spieler bis auf einen nach vorne. Kurz vor der Ausführung fragte der gegnerische Spieler den Schiedsrichter, ob er mit dem Ball auch aufs Tor laufen könne. Der Schiedsrichter antwortete, das sei regelkonform, er solle aber auch an Fairplay denken. Ein sicherer Sieg war dem Radolfzeller dann doch wichtiger als Fairplay. Er schnappte sich den Ball, rannte vorbei am verdutzen Emmendinger Spieler und erzielte unter dem Applaus der mitgereisten Fans des FC Radolfzell das 2:0.

An diesem Tag wäre es sicher sehr schwer geworden einen Treffer zu erzielen und der Sieg der Radolfzeller war auch hochverdient, die vorentscheidende Szene rief dann aber doch einige Verwunderung hervor. Am nächsten Samstag geht es zu Hause um 13.30 Uhr gegen Singen. Mit einem Sieg könnte man die rote Laterne an die Gäste abgeben.

Text: Martin Weingärtner