FCE erhält Ehrung von Stadt Emmendingen

Bild Georg Voss
Im Rahmen einer schönen Eröffnungsfeier zur Integrationswoche der Stadt Emmendingen wurde am vergangenen Freitag in der Emmendinger Steinhalle auch der FC Emmendingen gemeinsam mit dem Turnerbund Emmendingen und dem FV Windenreute für seine vorbildliche Integrationsarbeit von Oberbürgermeister Stefan Schlatterer (ganz links) ausgezeichnet. Vom FCE nahmen stellvertretend für alle Trainer und Verantwortliche Uli Faller, Marcus Mädler und Dieter Rutz (von rechts) die Ehrung entgegen.
Marcus Mädler

Völlig unnötige Niederlage

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FCE verliert gegen Tiengen mit 0:2 und ist in der Tabelle weiterhin Schlusslicht
Gleich in der vierten Spielminute bot sich dem FCE eine Torchance allererster Güte. Nicolai Häringer (der dieses Mal auf der Zehn spielte) bekam den Ball an der Strafraumgrenze, nahm ihn mit guter Körpertäuschung mit und kam so aus acht Metern halbrechts vom Tor frei zum Abschluss. Der Ball landete aber am Außennetz. Die Costa-Elf bot in der ersten Halbzeit weiterhin guten Angriffsfußball, oft über Julian Engler auf dem rechten Flügel angelegt, der viel Unterstützung von Jonathan Hader bekam, der hinten rechts agierte. So landete in der 15. Minute eine Hader-Flanke fast im Tor, als Tiengens Torhüter den immer länger werdenden Ball gerade noch so mit den Fingerspitzen wegwischte und der nachsetzende Ousman Jasseh dann einen Schritt zu spät kam. Die nächste Großchance folgte in der 25. Minute, nachdem Jeremia Gass einen Traumball in den Lauf von Julian Engler spielte, der dann perfekt von der Grundlinie auf den frei stehenden Ousman Jasseh zurück legte. Doch der junge FCE-Stürmer zielte beim Abschluss aus sieben Metern auf den kurzen Pfosten, wo der gegnerische Torhüter stand, der dadurch glücklich parierte. (Ein erfahrenerer Abschluss-Stürmer hätte wohl die Ruhe gehabt, den Ball in die völlig leere lange Eck zu schieben). Zwischendurch leistete sich das FCE-Team immer mal wieder haarsträubende Abspielfehler im Mittelfeld, die dann zu Kontern der Gäste führten, die dabei allerdings völlig ungefährlich wirkten. Kurz vor der Pause gab es noch zwei gute FCE-Chancen. Zunächst kam Jonathan Hader nach feinem Hackentrick von Ousman Jasseh in aussichtsreicher Position an den Ball, wurde aber geblockt. Dann flankte der aufgerückte Jeremia Gass nach feinem Dribbling (mehrfach um die eigene Achse, aber erfolgreich) wunderbar punktgenau auf den Kopf von Ousman Jasseh, der relativ frei zwischen zwei Gegenspielern den Ball aber nicht richtig traf, sodass dieser über das Tor flog. Zur Halbzeit hätte das Costa-Team anhand all dieser Chancen deutlich führen können (vielleicht sogar müssen). Nach der Pause änderte sich das Bild. Gleich in der 48. Minute feuerten die Gäste ihren ersten gefährlichen Torschuss ab, der über das FCE-Gehäuse flog. In der 55. Spielminute kam es zu einem offensichtlichen Missverständnis. Einer der Innenverteidiger rückte aus der Viererkette heraus und wollte den Ball 15 Meter in der gegnerischen Hälfte erobern. Als dieses (gut gemeinte, aber taktisch falsche) Unterfangen schief ging, spielte Tiengen einen Flugball ins Zentrum, wo jetzt ja eine Lücke klaffte (auch weil kein anderer FCE-Spieler auf dieser Position aushalf). So kam es, dass der Gästestürmer Sven Maier zentral allein auf das FCE-Tor zulaufen durfte und dieses Geschenk zum Führungstreffer für Tiengen annahm. Danach verkrampfte das Spiel des FCE zusehends, auch wenn das Bemühen und der läuferische Einsatz nicht abzusprechen war. Als erneut Sven Maier eine flache Freistoßhereingabe zum 0:2 ins Netz grätschte (73. Minute), war die Partie im Grunde entschieden. Insgesamt war diese Niederlage, die den FCE in der Tabelle als Schlusslicht vorübergehend schon abgeschlagen wirken lässt, wirklich unnötig. Großchancen vorne liegen gelassen und hinten leichte Gegentore kassiert, sodass ein solide verteidigender aber keineswegs übermächtiger Gegner zu drei Punkten eingeladen wurde.
Der FCE spielte mit Goette, Hader, Fass, Wolf (Gashi), Gass, Gutjahr, Kreutner (Aytekin), Engler (Coric), Häringer, Ulubiev, Jasseh
Michael Zäh

Schwaches Zweikampfverhalten

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 Der FCE verliert das Derby beim FC Teningen mit 1:3
In der ersten Viertelstunde hatte der FCE leichte Feldvorteile und spielte zunächst gefällig nach vorne. Der Gastgeber aus Teningen agierte zunächst abwartend und hatte dann nach einem Weitschuss die erste dicke Torchance der Partie, als FCE-Torhüter Karl Goette den Ball zunächst prallen ließ, dann jedoch beim Nachschuss aus drei Metern bravourös reagierte. Fast im direkten Gegenzug kam die Costa-Elf zu ersten klaren Torchance, als Kazbek Ulubiev im gegnerischen Sechzehner viel Übersicht bewies und den Ball mustergültig für Ousman Jasseh auflegte, dessen Gewaltschuss dann knapp über das Teninger Gehäuse zischte. Wiederum nur eine Minute später verschätzte sich Teningens Torhüter bei einer weiten Flanke von Denis Gretz und ließ den Ball aus den Händen gleiten. Der schnelle Kazbek Ulubiev ergatterte sich die Kugel, versäumte aber dann den Abschluss über den am Boden liegenden FCT-Keeper hinweg. Mitten in diese kleine Drangphase des FCE  hinein fiel dann das 1:0 auf der anderen Seite. Teningens Kapitän Florian Rees spielte dabei seine ganze Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit aus, als er einfach von halbrechts mit dem Ball am Fuß in den FCE-Strafraum eindrang und die Kugel eiskalt ins lange Eck schoss (23. Minute). Bei aller Klasse von Rees wurde dieser Führungstreffer durch ein völlig passives Verhalten der FCE-Defensive begünstigt. Nach dem Rückstand merkte man der jungen FCE-Elf die Verunsicherung deutlich an. Vor allem das Zweikampfverhalten in der Arbeit gegen den Ball ließ zu wünschen übrig. Meist begleiteten die FCE-Akteure ihre Gegenspieler nur, anstatt wirklich zu attackieren. Nach Zusammenspiel mit Florian Rees kam dann Fabio Saggiomo mit einem Distanzschuss zur nächsten Teninger Chance. Der Ball wurde jedoch von FCE-Keeper Karl Goette pariert. Direkt nach der Pause wurde das passive Zweikampfverhalten der FCE-Spieler erneut bestraft. Fabio Saggiomo durfte völlig ungehindert das 2:0 erzielen (46. Minute), nachdem zuvor zwei Teninger Angreifer sich gegen fünf Emmendinger Spieler durchgesetzt hatten. Danach dominierte der FC Teningen die Partie ohne allzu große Anstrengung und kam durch einen direkt verwandelten Freistoß von Florian Rees verdient zum 3:0 (57. Minute). Jetzt war ein Klassenunterschied zwischen den Teams zu sehen. Kurz vor Ende der Partie gelang Kazbek Ulubiev nach einer feinen Einzelleistung noch der Ehrentreffer für den FCE (85. Minute). Insgesamt war der Derby-Sieg für Teningen hoch verdient und sollten sich die FCE-Spieler mal an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob das luftige Zweikampfverhalten nicht etwas arg dünn ist, wenn man Landesliga spielen will.
Der FCE spielte mit:  Goette, Wormuth, Fass (Gashi), Wolf, Gass, Gutjahr (Hader), Häringer, Gretz (Kreutner), Engler, Ulubiev, Jasseh (Bange)
Michael Zäh

Zuviele Geschenke verteilt

 

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Der FCE verliert in Ballrechten-Dottingen gegen einen starken Gegner mit 0:3, weil er hinten Fehler macht und vorne Chancen liegen lässt
In der Anfangsphase war die Costa-Elf nicht im Bilde. Die Gastgeber hingegen spielten aggressiv und mit Überzahl im Mittelfeld (da hinten mit einer Dreierkette) und setzten so nach Ballgewinnen und guten vertikalen Bällen die FCE-Viererkette immer wieder gekonnt unter Druck. So fielen bereits in der 11. und 17. Spielminute zwei Treffer für Ballrechten-Dottingen, beide von Marco Müller aus kurzer Distanz im Strafraum erzielt, wobei die FCE-Defensive auch nicht wach genug war. Danach schaffte es die Costa-Truppe, etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und kam nach und nach ebenfalls zu den ersten Torchancen. Nach einem Eckball köpfte der aufgerückte Frederic Fass den Ball so aufs Tor, dass der Torhüter der Gastgeber erstmals ernsthaft eingreifen musste. Eine Direktabnahme von Ousman Jasseh sauste über die Querlatte, ein Schuss von Kerem Aytekin nach gelungenem Antritt an zwei Gegenspielern vorbei landete neben dem Tor von Ballrechten-Dottingen. Dann spielte Hannes Kreutner im Mittelfeld einen starken Pass auf Julian Engler, der zentral vorne drin den Ball mit einer perfekten Drehung mitnahm und ihn direkt in den Lauf von Kazbek Ulubiev legte, der damit von halblinks mit Tempo in den Strafraum eindrang, auch stark abzog, aber dann das Pech hatte, dass der gut geschossene Ball vom Innenpfosten ins Feld zurück sprang. Kurz darauf gab es die nächste dicke Chance, als Kazbek Ulubiev sich mit einem Dribbling an zwei Gegenspielern vorbei bis zur Grundlinie durchtankte und von dort den Ball mustergültig auf den Elfmeterpunkt zurück legte, wo Kapitän Frederic Fass direkt abzog, aber das Tor verfehlte, da ihm der Ball über den Spann rutschte. In dieser Phase wäre mindestens ein FCE-Treffer verdient gewesen, obwohl auch die spielerisch reiferen Gastgeber stets gefährlich blieben. Praktisch mit dem Pausenpfiff erzielte Ballrechten-Dottingen nach einer wahrhaft verflixten Fehlerkette in der FCE-Defensive das vorentscheidende 3:0. In der zweiten Halbzeit war das Spiel völlig offen und war es immerhin stark vom jungen FCE-Team, dass man sich nie aufgab und immer seine Chancen nach vorne suchte. Nach energischem Dribbling von Kerem Aytekin spielte er den Ball dann in die Mitte auf Julian Engler, der gerade noch so am Torabschluss gehindert wurde. Kurz darauf eroberte der unermüdliche Ousman Jasseh einen Ball in der gegnerischen Hälfte und legte ihn prima Kazbek Ulubiev in den Lauf, der so völlig frei vor dem Torhüter der Gastgeber auftauchte. Doch sein Flachschuss wurde gehalten. Dies war sicherlich die dickste FCE-Chance im ganzen Spiel. Auf der Gegenseite zeichnete sich FCE-Keeper Stefan Lohrer mehrfach durch gute Paraden aus. Insgesamt blieb es also bei einer 0:3-Niederlage gegen einen starken, gut eingespielten Gegner, die dennoch größtenteils selbst verschuldet war, weil man sowohl hinten wie auch vorne ein paar Geschenke zuviel verteilte. Bester FCE-Spieler war an diesem Tag Innenverteidiger Felix Remmersmann, der nahezu alle seine Zweikämpfe gewann und ständig versuchte, das Spiel nach vorne anzukurbeln. 
Der FCE spielte mit: Lohrer, Wormuth (Gretz), Remmersmann, Fass, Gass, Häringer (Bange), Kreutner (Gutjahr), Aytekin (Coric), Ulubiev, Engler, Jasseh  
Michael Zäh

FCE II Derbysieger im Spiel gegen den FV Windenreute

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2:1 Sieg wird überschattet von schwerer Verletzung von Niko Suchowitz
Nach 90 packenden Spielminuten bildeten die FCE-Spieler einen Kreis und es schallte in die Allmend vom FCE-Kunstrasen „Derbysieger, Derbysieger, Ole, Ole“….. Das stark ersatzgeschwächte Team von Ferdi Rehm, der sich erstmals seit seinem Amtsantritt selbst einwechselte, hat jetzt mit zwei Siegen und einem Unentschieden nach vier Spielen schon mehr Punkte ergattert als in der gesamten Vorrunde der Vorsaison. Doch bis diese drei Punkte gegen den Nachbarn FV Windenreute im Derby eingefahren waren, war es ein langes Stück Arbeit und auch Überstehen einiger brenzligen Situationen im FCE-Strafraum. Schon zu Beginn des Spiels vergab der Gast aus Windenreute mehrere Hochkaräter. Der FCE seinerseits war aber auch gerade durch seinenpfeilschnellen Angreifer Amara Soumah auf Konter aus und genau solch eine Aktion führte dann auch zur 1:0 Führung durch Yermane Brhane, der nach schönem Zuspiel von Amara Soumah einnetzte. Nur wenige Minuten nach dieser Führung kam es noch besser für das junge FCE-Team. Aus gut 25 Metern zog Stanislav Kunstmann einen abgewehrten Ball direkt ab und traf Marke „Tor des Monats“ unhaltbar zum vielumjubelten 2:0. Dies war zugleich auch der Halbzeitstand. Ein Schock dann für den FCE gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Nico Suchowitz, erst nach einer schweren Verletzung wieder genesen, schlug so unglücklich bei einer Aktion auf dem Kunstrasenboden auf, dass er sich die Schulter auskugelte und der Notarzt mußte noch auf dem FCE-Gelände die Schulter einrenken und die starken Schmerzen von Nico lindern. An dieser Stelle die besten und vor allem schnellen Genesungswünsche vom ganzen Verein und Team. Die zweite Spielhälfte gehörte nun ganz dem Gast aus Windenreute. Gegenangriffe des FCE waren kaum noch zu sehen. Zu mehr als dem Anschlußtreffer der Gäste reichte es am Ende Dank eines leidenschaftlichen Entgegenbäumens des FCE nicht und der Derbysieg war nach 90 Minuten unter Dach und Fach.

Marcus Mädler