Der FC Emmendingen U19 erwischte einen perfekten Start in die Partie und ging früh mit 2:0 in Führung. In der 13. Minute traf Jon Ramadani zur Führung, nur drei Minuten später erhöhte Zeno Battista Messina auf 2:0 (16.).
Doch bereits nach dem zweiten Treffer war klar: Ein 2:0 ist ein gefährliches Ergebnis. Genau davor hatte das Trainerteam gewarnt. In der Folge stellte der FCE die nötige Effektivität ein und ließ mehrere gute Chancen leichtfertig liegen, um die Partie frühzeitig zu entscheiden.
Auch die ungewohnten Temperaturen machten sich bemerkbar. Die zweite Halbzeit war aus fußballerischer Sicht eine der schwächsten in dieser Saison. Emmendingen agierte wie ausgewechselt – keine Kontrolle, kein sauberer Spielaufbau und zu viele einfache Ballverluste. Zudem wurden Konterchancen nicht konsequent ausgespielt. Die große Möglichkeit zur Vorentscheidung hatte Nazier Alissa, dessen Kopfball stark vom gegnerischen Torhüter pariert wurde.
In der 77. Minute wurde es dann nochmals spannend: Nach einem Strafstoß verkürzte der PTSV auf 1:2. Die verbleibenden 13 Minuten plus 4 Minuten Nachspielzeit verlangten dem Team alles ab. Mit großem Einsatz, Wille und Kampf verteidigte der FCE jedoch die Führung und brachte die drei Punkte über die Zeit.
Fazit:
Ein Spiel mit zwei Gesichtern: starke Anfangsphase, aber eine schwache zweite Halbzeit. Am Ende zählen jedoch die drei Punkte – und die haben große Bedeutung.
Mit diesem Sieg macht die U19 bereits vier Spieltage vor Saisonende rechnerisch den Klassenerhalt klar – ein herausragender Erfolg für einen Aufsteiger. Aktuell steht man punktgleich mit 28 Punkten, mit dem Drittplatzierten aus Kuppenheim. Besonders bemerkenswert: Auf den Plätzen 1 und 2 stehen zwei Oberliga-Absteiger, während ab Rang 5 theoretisch noch jede Mannschaft abstiegsgefährdet ist.
Das Trainerteam

