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14.11.2016

Spielerisch erstklassige zweite Halbzeit

FCE gewinnt in Efringen-Kirchen verdient mit 4:0 durch Tore von Sebi Schmidt, Tobias Göbel und zwei Treffern von Niklas Holderer

Auf dem engen Kunstrasenplatz von Efringen-Kirchen entwickelte sich ein rasantes Spiel, mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Bereits nach sechs Minuten gab es den ersten Aufreger, als Efringens Torhüter durch eine Behinderung vom eigenen Abwehrspieler den Ball aus der Hand gab und FCE-Stürmer Tobias Göbel gedankenschnell handelte, die Kugel jedoch an den Innenpfosten des Gehäuses setzte, von wo er wieder ins Feld sprang. In der Folge entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem die Saggiomo-Truppe immer homogen und wach wirkte. Nach einem Traumpass von Andi Beck über 30 Meter genau in den Lauf von Sebastian Schmidt ergab sich die nächste Großchance: Sebi Schmidt flankte nach innen, wo Moritz Faßbinder den Ball mit der Hacke für Tobias Göbel auflegte, dessen Schuss gerade noch von einem gegnerischen Abwehrbein geblockt wurde. Efringen-Kirchen hatte im ersten Durchgang nur eine klare Chance, die allerdings hochkarätig war: Daniel Schäuble kam nach einem Ballverlust des FCE in der Vorwärtsbewegung auf der halblinken Seite völlig frei vor dem Kasten zum Abschluss, entschied sich aber für eine komplizierte Direktabnahme, mit der er nur das Außennetz traf. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte dann wieder der FCE eine gute Chance, als Niklas Holderer sich gut durchsetzte und aus 18 Metern abzog. Jörg Bürgin im Kasten der Gastgeber bekam jedoch noch seine Fäuste hinter den etwas zu zentral abgegebenen Schuss. In der zweiten Halbzeit legte die Saggiomo-Truppe noch einmal zwei bis drei Schippen drauf. Nach toller Balleroberung von Andreas Beck und dessen anschließender Flanke verpasste Moritz Faßbinder in der 47. Minute knapp. Nur zwei Minuten später köpfte Sebastian Schmidt nach toller Flanke von Faßbinder die Kugel ans Lattenkreuz des Efringer Torgestänges. Im direkten Gegenzug landete allerdings auch ein Schuss der Gastgeber am Lattenkreuz des FCE. Kurz darauf zog Niklas Holderer an drei Gegenspielern vorbei und legte auf Marco Anlicker, dessen Schuss mit dem Außenrist den Torpfosten touchierte. In der 55. Spielminute fiel dann der verdiente Führungstreffer für den FCE, nachdem der starke Tobias Göbel einen Einwurf von Moritz Faßinder mit dem Hinterkopf in die Mitte verlängerte, wo Sebastian Schmidt an den Ball kam und sofort abzog. Da gab es nichts zu halten und es hieß 1:0 für den FCE. Die junge Saggiomo-Truppe setzte nach und kam nur fünf Minuten später zur 2:0-Führung, als Niklas Holderer klasse auf Tobias Göbel prallen ließ, der den Ball dann gekonnt ins lange Eck schlenzte. Und damit nicht genug: Nach prima Solo von Moritz Faßbinder auf der rechten Seite und dessen scharfem Rückpass auf Niklas Holderer, machte dieser das ganz stark, da er mit enger Ballannahme an seinem Gegenspieler vorbei dribbelte und die Kugel dann im langen Eck versenkte. Wiederum Niklas Holderer besorgte dann auch das 4:0 aus Emmendinger Sicht, als er mit einem Traumpass von Nour Queslati auf die Reise geschickt wurde, den gegnerischen Keeper umkurvte und aus spitzem Winkel die Nerven bewahrte und einschob. Der Auftritt der Saggiomo-Truppe war in der zweiten Halbzeit spielerisch ganz stark, da man den Ball schnell und sicher durch die eigenen Reihen gleiten ließ und sämtliche Tore hervorragend heraus gespielt waren. Die Leistung des gesamten Teams war so stark, dass man nicht wagen wollte, einen einzelnen Spieler hervor zu heben. Sie waren alle klasse.

Michael Zäh

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06.11.2016

FCE - VFR Hausen 2:2 (1:2)

Saggiomo-Team holt einen zweimaligen Rückstand auf

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Nach zuletzt drei Siegen in Folge hatte sich das FCE-Team vorgenommen, diese kleine Serie unbedingt auch im Heimspiel gegen den VFR Hausen fortzusetzen. Nach einer kurzen Schwächeperiode in der Liga haben die Gäste aber ihre beiden letzten Spiele gegen Efringen-Kirchen und im Pokal gegen den FV Herbolzheim gewinnen können. Also alles andere als ein Selbstläufer und die Saggiomo-Truppe tat sich in der Vergangenheit immer schwer in den Spielen gegen den Gast von der Möhlin. Nach einem energischen Auftakt der Gastgeber leider ohne Torerfolg gab es in der 16. Minute den ersten Eckstoß der Gäste. Oguz Gök brachte das Kunststück fertig und an Freund und Feind vorbei segelte der Ball direkt verwandelt ins hintere Emmendinger Toreck. Keinesfalls geschockt von diesem Faux-Pas aus Sicht des FCE brachte ein sehenswerter Angriff nach toller Vorarbeit von Tobias Göbel postwendend den Ausgleich durch Niklas Holderer. Die größte Chance zur Führung vergab Tobias Göbel als er wunderbar freigespielt frei vor Gästetorhüter Kinder auftauchte, sein Schuß verfehlte aber das Hausener Gehäuse um Zentimeter. Als ob an diesem Samstagnachmittag nicht schon genug Wasser bei Dauerregen vom Himmel niederprasselte, so folgte die kalte FCE-Dusche nur wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Aus dem Nichts, der FCE war zu dieser Zeit klar spielbestimmend und nahe am Führungstreffer, kam plötzlich Mario Wettengel in "der FCE-Box" völlig freistehend zum Kopfball und netzte zur völligen Überraschung mit der zweiten Torchance der Gäste zu deren Führung ein.

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Hausen war nur noch auf verteidigen des knappen Vorsprungs bedacht, für den FCE gab es kaum ein Durchkommen. Die Erlösung im FCE-Lager war deutlich zu spüren, als Andi Beck mit einem beherzten und platzierten Schuß aus ca. 20 Metern zum mehr als verdienten Ausgleich traf.

Fazit: das junge FCE-Team kam zweimal gegen eine vor allem in der Abwehr gut organisierte Gästeelf nach Rückstand zurück und belohnte sich für eine engagierte Leistung mit einem Punkt.

Am nächsten Sonntag, 13.11.2016 um 14:30 Uhr steht für die Saggiomo-Truppe das Auswärtsspiel beim TUS Efringen-Kirchen an.

Marcus Mädler

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08.11.2016

Vielen Dank für die Ballspende

Der Spielball für die Begegnung gegen den VFR Hausen (seinen ehemaligen Verein) wurde von den Eltern unseres Spielers Sebastian Schmidt, Angelika und Eckhard Schmidt, gespendet. Im Namen seiner Mannschaftskameraden und des Vereins bedanken sich Sebastian und der zweite Vorsitzende Marcus Mädler bei den Eheleuten Schmidt recht herzlich.

Marcus Mädler

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30.10.2016

Die zauberhafte Kemmet-Göbel-Show

FCE gewinnt in Zell mit 2:0 und versiebt dabei noch fünf bis zehn Topchancen ? manche davon allzu fahrlässig

Bild M. Zäh
Bild M. Zäh

Bereits nach 30 Sekunden kam Zell zu einer dicken Torgelegenheit. Erik Schmidt grätschte den Ball für den FCE noch von der eigenen Torlinie. Dies allerdings sollte dann auch die einzige große Chance für die Gastgeber sein. Auf der Gegenseite waren es hingegen dutzende allerbester Gelegenheiten. Dies begann in der 10. Minute, als Steffen Kemmet dem gegnerischen Torhüter den Ball vom Fuß stibitzte, nur um diesen dann aus sechs Metern am leeren Tor vorbei zu schieben. Alternativ wäre auch Sturmpartner Tobias Göbel im Zentrum völlig frei gestanden, gerade mal drei Meter von Kemmet entfernt. Nun gut, dafür legte gleich in der nächsten Szene Kemmet schön für Göbel auf, der dadurch frei aus 16 Metern zum Schuss kam, aber seinen Meister im Zeller Torhüter fand. Dann wiederum legte Göbel wunderbar per Hackentrick in den Lauf von Steffen Kemmet, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und cool zum 1:0 für den FCE verwandelte (25. Minute). Das wechselseitige Auflegen zwischen Göbel und Kemmet fand dann noch gefühlte tausend Mal statt und entsprechend hätte der Vorsprung ausgebaut werden können. Etwa in der 39. Minute, als Steffen Kemmet nach Traumpass völlig allein auf das Zeller Gehäuse zusteuerte, aber für seine Verhältnisse recht schwach abschloss. Jenseits der zauberhaften Kemmet-Göbel-Show gab es noch zwei äußerst gefährliche Eckbälle für den FCE, getreten durch Sebastian Schmidt. Einmal wuchtete Tobias Göbel einen Kopfball knapp über das Zeller Gehäuse. Beim zweiten Mal direkt vor dem Pausenpfiff traf Marco Anlicker per Kopfball nur den Torpfosten. Das muntere Chancen-Versieben setzte sich auch gleich nach der Pause fort. Drei Mal in Folge machte Steffen Kemmet zunächst im Dribbling alles wunderbar, um dann den Ball entweder in die Wolken zu setzen oder völlig überraschend einen Querpass zu versuchen, anstatt selbst abzuschließen. Man sieht schon: Der FCE-Torjäger Steffen Kemmet war quasi der leibhaftige Aufreger des Spiels schlechthin. Er hatte mindestens fünf Topgelegenheiten, die er nicht verwandelte. Aber er hat eben auch das 1:0 gemacht und am Ende das 2:0 durch schnelles Zuspiel auf den Torschützen Niklas Holderer vorbereitet. Und es stellt sich schon auch die Frage, welche Torjäger in der Landesliga überhaupt acht bis zehn Topchancen in einer einzigen Partie haben. Es liegt nämlich schon auch an Kemmets Schnelligkeit und Qualität im Dribbling, dass er diese Chancen überhaupt erst hat. Gleichwohl stünde dem Goalgetter des FCE ein bisschen mehr Konzentration und vor allem Uneigennützigkeit (im rechten Moment wohlgemerkt) gut zu Gesicht. Es war zum Beispiel schon eine echte Slapsticknummer, als Steffen Kemmet in der 80. Minute vom eingewechselten Moritz Faßbinder wunderbar auf die Reise geschickt wurde und mit diesem zusammen dann auf das gegnerische Tor zustürmte. Die klassische Zwei-gegen-Eins-Situation (und der „Eine“ war ein eingewechselter „Miniman“ im Tor der Zeller) löste Kemmet dann so, dass er seinen Mitspieler ignorierte, aber den eigenen Torinstinkt ebenso. Er schoss den Ball einfach mal ein paar Meter am Kasten vorbei. Übrigens war es wiederum einem echten Geniestreich von Kemmet zu vedanken, dass die Gastgeber zuvor überhaupt ihren Torhüter durch eine Rote Karte verloren hatten. Ein perfekter Pass auf Niklas Holderer hatte dafür gesorgt, dass der FCE-Youngster den gegnerischen Keeper umkurvte, so dass dieser die Notbremse zog (57. Minute). Etwas verwunderlich war dann allerdings, dass die Saggiomo-Elf in Überzahl plötzlich das Heft aus der Hand gab. Die Abwehr um Torhüter Marco Preuß und Kapitän Marco Ketterer ließ allerdings keine echte Zeller Chance mehr zu, bis dann Niklas Holderer nach prima Dribbling von Moritz Faßbinder und dem finalen Pass von Kemmet endlich für die Erlösung sorgte (85. Minute). Garanten dieses Auswärtssieges waren die ganz jungen FCE-Spieler Marco Anlicker (im zentralen Mittelfeld), David Künzler (nahezu fehlerlos rechts hinten), Erik Schmidt (wunderbar beherzt und schnell auf den Beinen rechts offensiv) sowie Niklas Holderer (links offensiv), der dann auch die Entscheidung besorgte.

Michael Zäh

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23.10.2016

Hart umkämpfter Derby-Sieg

Steffen Kemmet macht das Tor des Tages beim 1:0 des FCE über Wasser/Kollmarsreute

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Das Stadtderby fand vor 581 Zuschauern statt. Beide Teams legten von Beginn an ein hohes Tempo und sehr viel Engagement an der Tag. Es wurde kein Ball verloren gegeben und um jeden Zentimeter des schwierigen und schmierigen Rasenplatzes gekämpft. Allerdings war auch viel Hektik und Nervosität auf beiden Seiten zu spüren, so dass die ersten Angriffe durch überhastete Zuspiele im Nichts endeten. Nach 10 Minuten dann die erste Doppelchance für den FCE. Nach starker Ecke von Sebastian Schmidt köpfte Steffen Kemmet den Ball mit Wucht an die Querlatte. Im Nachgang zu dieser Szene schoss David Künzler aus zehn Metern von halbrechts auf das Tor der Gäste, bei denen dann ein Abwehrspieler auf der Torlinie klärte. In der 22. Minute spielte David Künzler einen Klasse-Flugball zu Steffen Kemmet, der sich zentral gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und sofort abzog. Der gute Gäste-Keeper hielt den zentral kommenden Ball. Die Gäste aus Wasser/Kollmarsreute waren durch eine Vielzahl von Freistößen aus dem Halbfeld immer gefährlich, vor allem durch ihren stärksten Spieler Noel Stolp, der oft auch durch mehrere Gegenspieler nicht unter Kontrolle zu bringen war. Eine ganz klare Torchance erspielten sie sich allerdings nicht. So war das 0:0 zur Pause insgesamt gerecht. Direkt nach der Pause kam es dann zu einer Schlüsselszene des Spiels: Ein Gästespieler legte sich im Mittelfeld den Ball viel zu weit vor. So war es für Sebastian Schmidt leicht, diesen Ball abzufangen und unmittelbar zum Tempogegenstoß anzusetzen, da der Raum hinter dem Gästespieler völlig offen war. Dieser wusste das auch und riss Schmidt mit beiden Händen um. Das war also das Paradebeispiel einer gelben Karte wegen taktischen Foulspiels. Da der Gästespieler schon eine gelbe Karte aus der ersten Halbzeit mitbrachte, musste er mit gelb-rot vom Platz (48.). So waren die Gäste also auf dem tiefen Boden bei dem bisher rasanten Derbytempo nur noch zu Zehnt. Dies machte sich zunächst nicht bemerkbar, weil das Spiel insgesamt immer hektischer wurde und sich kaum noch ein durchdachter Spielzug erkennen ließ. Viel Kampf, viel Engagement, oft weite Flugbälle, aber eben wenig Kombinationen. In der 70. Minute fing dann Innenverteidiger Nour Queslati, stärkster FCE-Spieler an diesem Tag, im Mittelfeld einen Angriff der Gäste ab und schickte in der Gegenbewegung sofort Steffen Kemmet in die Gasse, da die Gästeabwehr in diesem Moment einmal nicht gut sortiert war. Der FCE-Torjäger war dann aufgrund seiner Schnelligkeit nicht mehr zu halten und schloss kühl zum 1:0 ab (70.). Da die Gäste nun etwas öffnen mussten, ergaben sich weitere Chancen für den FCE. In der 74. Minute setzte Steffen Kemmet einen fulminanten Schuss an die Querlatte des Gäste-Gehäuses (sein zweiter Alutreffer in diesem Derby). Als die dezimierten Gäste immer mehr die Kraft zu verlassen schien, versäumte es die Saggiomo-Truppe in einer Vielzahl von Überzahlsituationen, diese fußballerisch auszuspielen. Statt miteinander zu kombinieren war oft Eigensinn zu sehen. Statt den Ball schnell und einfach zu spielen, wurden oft unnötige Dribblings eingegangen, die dann wieder zu Ballverlusten führten. So kam es, dass das Derby nicht frühzeitig entschieden wurde. Dies rächte sich um ein Haar in den letzten Minuten der weiterhin umkämpften Partie. Nach einem direkt getretenen Freistoß von Marvin Seiboth musste sich FCE-Keeper Marco Preuß ganz lang machen, um den Ball aus dem Winkel zu fischen. In der turbulenten Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne und zeigten eine tolle Moral. Es blieb aber beim insgesamt verdienten FCE-Sieg, da die Saggiomo-Truppe die Mehrzahl der Torchancen herausgespielt hatte.
Michael Zäh

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25.10.2016

Herzlichen Dank für die Ballspende

 

Die Ballspende zum Derby des FCE gegen die SG Wasser/Kollmarsreute kommt von Hans-Peter "Lips" Restle vom Tennisheim Grün-Weis Emmendingen. FCE-Akteur David Künzler für die Mannschaft und FCE-Vize Marcus Mädler im Namen des Vereins bedanken sich hierfür herzlich bei seinem langjährigen Freund und Gönner.

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16.10.2016

Andi Beck ist Mann des Tages

FCE siegt in Wyhl mit 2:1 durch ein spätes Tor von Steffen Kemmet

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Das Spiel fand bei herrlichem Sonnenschein auf dem Kunstrasen in Wyhl statt. Dies erwies sich jedoch für die technisch beschlagene Saggiomo-Elf keineswegs als Nachteil, obwohl die Räume natürlich deutlich enger waren als sie es auf dem Rasenplatz gewesen wären. Der FCE machte von Anfang an Druck und belohnte sich früh. Bereits in der achten Spielminute traf Andreas Beck mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze zum 0:1. Danach rollte Angriff auf Angriff in Richtung Wyhler Tor und fehlte bei zwei gefährlichen Aktionen von Steffen Kemmet lediglich die letzte Präzision. Auch ein Distanzschuss von Sebastian Schmidt zischte nur knapp über die Latte. Schließlich war es erneut Steffen Kemmet, der nach einem Bilderbuchspielzug perfekt von Marco Anlicker in die Gasse geschickt wurde und aus halbrechter Position nur Zentimeter am langen Eck vorbei zielte. In der Schlussphase der ersten Halbzeit häuften sich dann die FCE-Chancen immens. Nach Solo von Niklas Holderer auf der linken Seite legte dieser perfekt flach nach innen auf den Fuß von Andreas Beck, dessen Direktschuss dann zu zentral geriet, so dass der Wyhler Schlussman hielt. Nur eine Minute später erahnte Steffen Kemmet einen Rückpass und schnappte diesen vor dem herauslaufenden Torhüter der Gastgeber. Als ein Wyhler Abwehrspieler noch ein Bein dazwischen bekam, landete der abprallende Ball bei Andreas Beck, der auch sofort schoss, da das Tor ja leer war. Der stramm geschossene Ball wäre perfekt im Toreck gelandet, hätte nicht ein Wyhler Abwehrspieler eine Sensationsgrätsche hingelegt, mit der er diesen Ball doch noch von der Linie kratzte. Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann wieder Steffen Kemmet, der aus zentraler Position wuchtig abzog, jedoch am Wyhler Schlussmann scheiterte, der gerade noch die Fäuste hoch bekam. Die Gastgeber waren in der ersten Halbzeit völlig verunsichert und kamen nur ein einziges Mal gefährlich vor das FCE-Tor, und zwar gleich in der dritten Minute durch einen Freistoß. Wer jedoch dachte, dass dies in der zweiten Halbzeit so weitergehen würde, sah sich schnell getäuscht. Wyhl zeigte eine tolle Moral und kam nun viel besser in die Zweikämpfe. Mehrfach musste jetzt auch FCE-Keeper Marco Preuß sein Können unter Beweis stellen. Nach einem bösen Leichtsinnsfehler in der FCE-Abwehr kam Wyhl schließlich zum inzwischen verdienten Ausgleich (75. Minute). Danach wogte das Spiel hin und her und hatte richtig Rasanz zu bieten. Kurz vor dem Ende eroberte der bärenstarke Andreas Beck in der gegnerischen Hälfte den Ball und stieß sofort nach vorne in die Lücke. Er passte perfekt zum freien Moritz Faßbinder auf der halblinken Seite. Dieser behielt die Ruhe und legte noch einmal quer in die Mitte auf FCE-Torjäger Steffen Kemmet, der dann ebenfalls eiskalt blieb und den Siegtreffer erzielte. Überragender FCE-Akteur war an diesem Tag Marco Anlicker, der im Mittelfeld unfassbar viele Ballkontakte hatte und auch in bedrängten Situationen immer wieder hervorragende Lösungen fand. Besonders stark war auch Johannes Restle auf der linken defensiven Seite, der ein überragendes Stellungsspiel zeigte und enorm viele wichtige Zweikämpfe für sich entschied.

Michael Zäh

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09.10.2016

Letzte Millimeter

FCE verliert trotz starker erster Hälfte gegen glückliche Gäste aus Au-Wittnau

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In der Anfangsphase der Partie legte die Saggiomo-Elf los wie die Feuerwehr. Man presste im Mittelfeld hoch und eroberte etliche Bälle bereits in der gegnerischen Hälfte. In der 4. Minute setzte sich Niklas Holderer auf dem linken Flügel mit seinem Dribbling durch, doch sein flacher Pass fand dann in der Mitte keinen Abnehmer. In der 10. Minute steckte Andreas Beck klasse auf Steffen Kemmet durch, der aus halblinker Position abzog, allerdings so bedrängt wurde, dass ihm der Schuss verrutschte. Kurz darauf die fast identische Szene, dieses Mal nach einem direkt gespielten Ball von Niklas Holderer. Wieder war Steffen Kemmet halblinks im Strafraum in Schussposition, zog erneut mit dem linken Fuß ab – wieder ging das Ding daneben. Wieder nur wenige Minuten später: Nach einem schönen Spielzug und einem energischen Zweikampf von Simon Becherer am rechten Strafraum-Eck kam der Ball erneut zu Steffen Kemmet, der sich prima im Strafraum durchsetzte und dann den Ball erstmals so richtig frei zum Abschluss liegen hatte. Sein Strammer Schuss landete allerdings in den Fäusten des Gäste-Torhüters, der somit die erste Topchance des Spiels entschärfte. Bei einem der ganz wenigen Offensivaktionen von Au-Wittnau kam es in der 19. Minute zu einem Freistoß aus dem Halbfeld. Was zunächst nicht so gefährlich schien, stellte dann den bisherigen Spielverlauf komplett auf den Kopf. Norman Düfer schoss den Freistoß extrem scharf in den Emmendinger Sechzehner, Ralf Wassmer war mit Vollsprint dahin gestartet und köpfte aus vollem Lauf zum 0:1 in die Maschen. Man kann zwar immer sagen, dass ein solcher Standard zu verteidigen sein muss. Aber es gibt manchmal auch Tore, bei denen alles bis auf den letzten Millimeter passt. Nach einer gewissen Schockphase nahm der FCE das Heft wieder in die Hand. Man spielte aggressiv in den Zweikämpfen, legte ein starkes Laufpensum hin, war engagiert bei der Sache und zeigte auch immer wieder gute Spielzüge und Spielverlagerungen. Direkt vor dem Pausenpfiff setzte sich Steffen Kemmet erneut auf halbrechts gut gegen zwei Spieler durch und zog ab. Sein Schuss ging nur äußerst knapp am langen Pfosten vorbei. Wie war das mit den Millimetern noch mal? Jedenfalls war der 0:1-Rückstand angesichts der gezeigten Leistung gegen den Tabellenzweiten ziemlich bitter. Man war klar besser gewesen als der Gegner und lag trotzdem zurück. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte dann zunächst Au-Wittnau mehr Druck und zeigte dabei auch, dass viel individuelle Qualität im Team steckt. Für den FCE war sehr schade, dass der erst zur Halbzeit eingewechselte Sebastian Schmidt, der mit seinen Dribblings so richtig für Wirbel sorgte, nach nur knapp 15 Minuten verletzt wieder ausgewechselt werden musste. In der letzten halben Stunde verkrampfte das Spiel der jungen FCE-Elf immer mehr. Nun versuchte man auch viel zu oft, mit lang gechipten Bällen ins Zentrum auf den dafür zur Halbzeit als Zielspieler eingewechselten Tobias Göbel zum Erfolg zu kommen. Das war aber für die bärenstarke Wittnauer Defensive leicht zu durchschauen und führte nur dazu, dass der FCE immer wieder den Ball verlor und dann erneut anrennen musste. Jetzt fehlte der klare Plan und eine ordnende Hand. So brachte Au-Wittnau den Vorsprung über die Zeit und war zwischenzeitlicher Tabellenführer.

Michael Zäh

 

 

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12.10.2016

Vielen Dank für die Ballspende

Für die Ballspende zum Spiel gegen den SV Au-Wittnau bedankt sich Marco Ketterer für die erste Mannschaft und FCE-Vize Marcus Mädler im Namen des Vereins ganz herzlich bei Herrn Andreas Völker vom gleichnamigen Architekturbüro in Emmendingen.

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01.10.2016

Ausgleich durch Kemmet in der Nachspielzeit

FCE holt mit einem 2:2 verdient einen Punkt beim Favoriten in Weil

In den ersten 10 Minuten überraschte der FCE beim Titelaspiranten in Weil mit einem mutigen Pressing und ließ nicht einmal im Ansatz Torgelegenheiten der favorisierten Gastgeber zu. Im Gegenteil hatte die Saggiomo-Truppe in dieser Phase erste gute Chancen, selbst ein Tor zu erzielen. Timo Welz setzte sich auf der halblinken Seite im Strafraum durch, kam dann aber aus acht Metern bedrängt von zwei Gegenspielern doch nicht zum Abschluss (8.). Kurz darauf strich ein Kopfball von Marco Anlicker nur knapp über die Torlatte (11.). Nach einer Viertelstunde kam dann die individuell hochkarätig besetzte Weiler Offensive zu einer Drangphase. Hier hielt FCE-Keeper Marco Preuß in einer Eins-gegen-Eins-Situation mit dem magischen langen Arm die Null. Einige gefährliche Eckbälle und Weitschüsse des SV Weil verfehlten ebenfalls nur knapp ihr Ziel. Nach dieser Drangphase setzte der FCE aber immer wieder ganz gefährliche Konter und hatte insgesamt auch mehr vom Spiel. Nach einer Balleroberung von Timo Welz steuerte dieser aus halbrechter Position in den Strafraum und auf das Weiler Gehäuse zu. Als alle dachten, dass der FCE-Stürmer aus acht Metern abziehen würde, legte Welz noch einmal quer auf Niklas Holderer, der allerdings in der Mitte eng markiert war. Es war dann schon hohe Kunst, wie der Youngster den Ball trotz Bedrängnis annahm und aus der Drehung zum 1:0 für den FCE versenkte (41.). Danach war Weil völlig konsterniert und setzte die Saggiomo-Truppe nach. Nach einem famosen Dribbling von David Künzler über rechts legte dieser mustergültig auf Marco Anlicker in der Mitte zurück, der aus sieben Metern frei zum Abschluss kam, aber dennoch seinen Meister im Weiler Torhüter fand. Natürlich war das die riesige Chance, auf 2:0 für den FCE zu stellen. Aber auch wenn Marco Anlicker hier Pech hatte und diese Chance nicht nutzte, sei hervor gehoben, der er ansonsten ein ganz starkes Spiel machte, viele Bälle eroberte und sicherte. Nach der Pause erhöhte der Favorit wie erwartet den Druck und drängte den FCE nun an den eigenen Strafraum zurück. Die Weiler zeigten nun ein spielerisch hochklassiges Offensivspektakel und kamen aufgrund des Dauerdrucks auch verdient zum Ausgleich durch Kapitän Kluge. Wie bei jedem Gegentor könnte man zwar hier über den ein oder anderen Stellungsfehler diskutieren, der am Ende den Treffer ermöglichte. Tatsache ist aber, dass es kaum machbar ist, gegen einen so hochkarätig besetzten Gegner jede Sekunde alles richtig zu machen, wenn es nach vorne keine Entlastung mehr gibt. Die Abwehrspieler um Marco Ketterer haben immer wieder gefährliche Situationen bereinigt. Eine Entlastung durch eigenen Ballbesitz gab es aber in dieser Phase nicht mehr, weil die Bälle im Spiel nach vorne viel zu schnell weg waren. Folgerichtig fiel dann auch das 2:1 für Weil, das allerdings aus FCE-Sicht auch durch eine unglückliche Verkettung von Fehlern zustande kam (74.). Danach schien die Partie entschieden und hatte ein Weiler Angreifer das sichere 3:1 auf dem Fuß, als er alleine auf das FCE-Gehäuse zulief, den Ball aber am langen Pfosten vorbei schob. Nun allerdings drehte die Saggiomo-Truppe noch einmal auf und erspielte sich in der Schlussphase wieder deutlich mehr Gelegenheiten nach vorne. In der Nachspielzeit war es Sebastian Schmidt, der auf halblinks ein starkes Dribbling hinlegte und danach auf David Künzler passte, dessen präzise Flanke schließlich FCE-Torjäger Steffen Kemmet erreichte. Der machte es dann großartig und hämmerte den Ball aus bedrängter Situation unter das Dach des Weiler Gehäuses zum 2:2. Insgesamt war der Punktgewinn des FCE in Weil verdient. Simon Becherer stach in der ersten Halbzeit aus einem guten Team mit seinem Einsatz und seinen gekonnten Balleroberungen heraus. David Künzler war über die 90 Minuten der überragende Akteur auf dem Platz, also besser als alle Weiler Stars.

Michael Zäh

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Aktuelle Termine

Samstag 01.07.17 13:30

C-Junioren Bezirkspokalendspiel in Holzhausen gegen SVO Rieselfeld


Samstag 08.07.17 16:00 Uhr

Vorbereitungsspiel SV Endingen I - FCE I


Mittwoch 12.07.17 18:15 Uhr

Vorbereitungsturnier in FR.-St. Georgen gegen SV Endingen und FC Auggen


Freitag 14.07.17

Regio-Cup in Reute


Samstag 15.07.17

ev. Finaltag Stadtmeisterschaften in Fr.-St.-Georgen


Sonntag 16.07.17 11:00 Uhr

Mannschaftsvorstellung FCE-Aktiven und Familientag FCE


Montag 17.07.17

ev. Finaltag Regio Cup in Reute


Samstag 22.07.17 18:00 Uhr

Vorbereitungsspiel SC March I - FCE I


Mittwoch 02.08.17 19:00 Uhr

Vorbereitungsspiel SG Freiamt/Ottoschwanden I - FCE I



Flohmarkt Termine

Samstag, 09.09.17

Samstag, 07.10.17

Samstag, 04.11.17

Kontakt: rsammel@web.de

Tel. 07641-42590 Fax 985964

mobil 0151-44234187


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