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01.06.2015

Steffen Kemmet ist Landesligatorschützenkönig

FCE I verliert 6:3 in Hausen und schliesst die Saison auf Platz 9 ab

Am letzten Landesligaspieltag des FC Emmendingen in der Partie beim VFR Hausen stand schon vor der Begegnung fest: egal wie die Partie auch ausgeht, Platz 9 ist dem Ehret-Team in der Abschlußtabelle sicher. So stand das Endergebnis (der FCE verlor in einem torreichen Spiel mit 6:3) weniger im Mittelpunkt. Nach dem Schlußpfiff wollten alle FCE-Spieler und Verantwortliche wissen, ob es für ihren jungen FCE-Stürmer Steffen Kemmet - letztes Jahr noch A-Jugendspieler beim FCE - tatsächlich im Fernduell mit dem Laufenburger d`Accurso tatsächlich für die Torjägerkrone der Landesliga gereicht hat. Neben dem jungen Nachwuchsspieler Mirco Barella, der in Hausen zwei Tore erzielte und in 14 Einsätzen stolze 9 Treffer ereichte, trug  sich Steffen Kemmet am letzten Spieltag auch wieder mit einem Treffer ins Torekonto ein und schraubte  seinen Trefferstand auf sage und schreibe 29 Treffer - in 32 Begegnungen!; Laufenburg verlor mit 0:2 und so blieb d`Accurso bei seinen 26 erzielten Treffern stehen. Beim Saisonabschlußessen nach dem Spiel in Hausen dankte der für den FCE auch nächste Saison auf Torejagd gehende Stürmer in einer kurzen Ansprache seinem Team: "ich freue mich sehr, aber ohne euch alle hätte ich das nicht geschafft" !
 
Marcus Mädler

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24.05.2015

Verkrampftes Derby

FCE und Teningen trennen sich mit einem 2:2-Unentschieden

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Man merkte dem Derby an, dass es für die Gäste aus Teningen angesichts akut drohender Abstiegsgefahr um viel ging. So wurde es kein Spiel mit offenem Visier, sondern war von Vorsicht und teilweise Ängstlichkeit geprägt. Die Ehret-Elf ging bereits in der zehnten Minute in Führung, nachdem Norris Höhn eine Klasse-Pass auf Steffen Kemmet gespielt hatte und der FCE-Torjäger mit einem sehenswerten Volleyschuss ins lange Eck traf. Dies verunsicherte die Gäste noch mehr, die kaum eine gefährliche Offensivaktion zustande brachten. Kurz vor der Halbzeit war es dann der sehr stark agierende Tim Reick, der sich im Strafraum der Gäste durchsetzte und das 2:0 erzielte. Dieser Vorsprung des Ehret-Teams zur Pause war aufgrund der deutlich gefährlicheren Angriffsaktionen und eines soliden Auftritts in der Defensive absolut verdient. Nach der Pause schraubte der FCE seine Bemühungen allerdings um 100 Prozent herunter und brachte kaum noch eine vernünftige Aktion zustande. Womöglich war daran der frühe Anschlusstreffer von Hanno Fürtner schuld (48. Minute), den man im FCE-Strafraum völlig allein gelassen hatte und der dies mit einem satten Spannschuss zum 1:2 nutzte. Jedenfalls spielte die FCE-Truppe jetzt wie mit angezogener Handbremse und einige Akteure hielten ihre Positionen nicht mehr ein. Drei Minuten vor dem Ende gelang daher Timo Welz noch der Ausgleichstreffer in einem insgesamt verkrampften Derby.

Michael Zäh

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19.05.2015

Spektakuläres Spiel und tolle Tore

Ehret-Elf gewinnt in Au-Wittnau nach perfekter erster Halbzeit mit 4:3

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Mehr geht ja nicht: Sonnenschein in Au-Wittnau, ein prächtig zu bespielender Platz, umrahmt von landschaftlicher Idylle und dann noch ein Fußballspiel mit sieben Toren, in dem es hin und her wogte und das allerhand Spektakel bot. Die Ehret-Elf zeigte dabei in der ersten Halbzeit ein nahezu perfektes Umschaltspiel und hatte in dieser Zeit eine überragende Balance zwischen sicherer defensiven Ordnung und brandgefährlichen Tempogegenstößen gefunden. Schon in der Anfangsphase brach Steffen Kemmet durch und verfehlte das Dreieck des gegnerischen Tores nur knapp. Dann war es Norris Höhn, der sich energisch den Ball eroberte und aus gut 25 Metern mit einem fulminanten Linksschuss den Pfosten des gegnerischen Gehäuses traf. Nach Dribbling von Sebastian Schmidt hatte dann Tim Reick die Chance, aber scheiterte knapp, bevor es erneut Norris Höhn war, der nach gelungener Kombination zwischen Steffen Kemmet und Moritz Hübner aus zwölf Metern abzog, aber erneut seinen Meister im Torhüter der Gastgeber fand. Schließlich fiel der längst fällige Führungstreffer für den FCE durch ein Traumtor von Steffen Kemmet, das locker als Welttor durchgehen würde. Der Toptorjäger ließ einen lang gespielten Ball über seinen Kopf passieren, während er schon zum Torhüter der Gastgeber schielte, nahm dann den Ball volley, um ihn per rasante Bogenlampe über den vor dem Tor stehenden Keeper zu versenken. Kurz darauf wurde es noch lustiger: FCE-Kapitän Daniel Strittmatter legte sich einen Ball zum Freistoß zurecht, und zwar aus mindestens 35 Metern Entfernung. Irgendwie dachte jeder, dass er das jetzt nicht im Ernst vorhat, bevor dann sein Schuss wie ein Strich durch die Landschaft zischte und zum 2:0 einschlug. Au-Wittnau inszenierte jetzt ebenfalls einige Angriffe und kam etwas überraschend zum 1:2-Anschlusstreffer, als die FCE-Defensive zwar deutlich in Überzahl war, jedoch den einzig freien Angreifer völlig vergaß, der nach toller Flanke den Ball einköpfte. Ein herausragender Konter des Ehret-Teams, über den starken Norris Höhn auf der linken Seite, der den Ball mit seiner linken Klebe perfekt nach innen passte, wo Tim Reick im Vollsprint unterwegs war und clever verwandelte, brachte den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung. Dieser war dann nach der Pause allerdings schnell dahin, weil jetzt nicht mehr mit entsprechender Raumaufteilung gespielt wurde, sondern sich zu viele FCE-Spieler einen Spaß daraus machen wollten, nach vorne zu rennen. Das wurde von Au-Wittnau blitzschnell bestraft und es hieß 3:3. Den Siegtreffer zum 4:3 bereiteten Sebastian Schmidt und Christian Kranich über die linke Seite vor, bevor Steffen Kemmet in der Mitte angespielt wurde und den Ball direkt zu Norris Höhn spitzelte, der aus kurzer Distanz die Ruhe bewahrte und traf.

Michael Zäh

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13.05.2015

Sieben Tore bei Blitz und Donner

Ehret-Truppe gewinnt das Derby gegen Wyhl mit 5:2

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Das Derby fand unter dunklen Gewitterwolken statt. Vielleicht war es deshalb, dass die Partie ziemlich zerfahren war. Es ging mit offenem Visier munter hin und her, wobei es zunächst mehr Fehlpässe gab als Bälle, die tatsächlich zum Mitspieler kamen. Nach einer knappen halben Stunde setzten sich die Gäste über den Flügel durch und im Anschluss an einen Lattenschuss fiel der Führungstreffer für Wyhl. Praktisch im Gegenzug kam Mirco Barella nicht mehr schnell genug aus dem Weg, als ein Wyhler Abwehrspieler den Ball aus der Gefahrenzone schlagen wollte. Der von Barella abprallende Ball landete prompt zum 1:1-Ausgleich im Tor. In der zweiten Halbzeit erwischte die Ehret-Elf den besseren Start und sorgte mit einem Doppelschlag von Mirco Barella für die Vorentscheidung. Zuerst wurde er in der 51. Minute mit einem langen Ball von Norris Höhn auf die Reise geschickt, spielte seine Schnelligkeit aus und traf ins lange Eck. Dann schnappte sich Barella in der 53. Minute den Ball, als der Schiedsrichter nach Foul an Steffen Kemmet auf Strafstoß entschied, und verwandelte sicher zum 3:1. Das Gewitter hatte sich inzwischen bedrohlich über dem FCE-Gelände zusammen gezogen und die Partie musste unterbrochen werden, um die Gesundheit der Akteure nicht zu gefährden. Nach Wiederanpfiff, immer noch mit Blitzen am Himmel, erzielte Steffen Kemmet mit einem Knaller in den Winkel das 4:1. Erneut wurde das Spiel unterbrochen, da das Gewitter über dem Spielfeld hing. Da es durch die Unterbrechungen und das Weltuntergangswetter schon sehr dunkel geworden war, wurde die Partie für die letzten neun Minuten noch auf dem Kunstrasenplatz unter Flutlicht fortgesetzt. Dort traf erneut Steffen Kemmet ins kurze Eck zum 5:1, bevor die Gäste aus Wyhl noch per Strafstoß auf 2:5 verkürzten. Mit diesem Sieg sind die Gewitterwolken beim FCE wohl endgültig vertrieben, da sich die Ehret-Truppe drei Spieltage vor Schluss einen Vorsprung von acht Punkten und 15 Toren auf den SV Munzingen erarbeitet hat, der auf dem möglicherweise vakanten fünftletzten Platz steht. Neben den beiden Torschützen glänzte im Derby gegen Wyhl vor allem Johannes Gutjahr im defensiven Mittelfeld, der sich nach Herzenslust die Bälle eroberte und sie dann klug verteilte.

Michael Zäh

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10.05.2015

Für einiges Zittern gesorgt

FCE verliert nur knapp beim Tabellenzweiten aus Lörrach mit 1:2

Bild N.Schleier
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Bereits in der achten Spielminute bekamen die Hausherren aus Lörrach vorgeführt, was es bedeutet, gegen Steffen Kemmet, den Toptorjäger der Landesliga, zu spielen. Nach einem hohen Ball von FCE-Kapitän Daniel Strittmatter, der eher einer resoluten Klärungsaktion entsprang denn eine Vorlage war, roch Steffen Kemmet die Situation und setzte im Vollsprint nach. Und prompt kam es so, wie er sich das vorgestellt hatte: Ein Lörracher Abwehrspieler verlängerte den Ball nach hinten zum eigenen Torhüter, allerdings etwas zu kurz, sodass der schnelle Kemmet dazwischen kam, die Kugel am herausstürzenden Keeper vorbei spitzelte und dann auch noch die Ruhe bewahrte und aus spitzem Winkel nicht überhastet agierte, sondern den Ball am Fuß über die Torlinie führte. Nach 15 Minuten musste dann Trainer Simon Ehret seine Mannschaft umstellen, weil sich Francesco Rubione bei einer Rettungsaktion verletzte. Das interessante Experiment mit Andreas Beck auf der „Zehn“ wurde somit früh beendet, da Andreas Beck nun für Francesco Rubione in die Innenverteidigung rückte. Die offensiv spielstarken Lörracher bekamen das Spiel nun besser in den Griff und sorgten für Gefahr. Der Ausgleichstreffer fiel allerdings äußerst kurios. Nach einem Emmendinger Fehlpass an der Mittellinie eroberte sich Freddy Karman den Ball zurück. Er wollte schnell umschalten und einen langen Ball spielen. Dieser landete allerdings am Rücken von Andi Beck und sprang von dort in die andere Richtung genau in den Lauf des Lörrachers Vedat Erdogan, der dann beim Abschluss auch noch Glück hatte. Danach drängten die Platzherren den FCE über eine längere Phase hinten rein. Gegen Ende der ersten Halbzeit befreite sich das Ehret-Team allerdings mit schnell vorgetragenen Kontern. Nach Zusammenspiel zwischen Steffen Kemmet und Norris Höhn, quasi zwei Mann gegen fünf Lörracher, tauchte Höhn schließlich allein vor dem Torhüter der Gastgeber auf, der allerdings parierte. Und direkt vor dem Halbzeitpfiff war es dann Steffen Kemmet, der alleine durch war und im Lörracher Keeper seinen Meister fand. Natürlich hätten diese beiden Topchancen zur erneuten Führung für den FCE genutzt werden können. Aber zunächst einmal war der Hut zu ziehen vor so viel Gefahr, die vor allem Kemmet ausstrahlte, oft allein gegen mehrere Gegenspieler. Es kann eben dann auch nicht jede Chance sitzen. Im zweiten Durchgang machte der Tabellenzweite immer mehr Druck, ohne sich allerdings die ganz klaren Torchancen heraus zu spielen. Der Führungstreffer kam denn auch unter Mithilfe des FCE zustande, weil man fast am eigenen Sechzehner unnötig den Ball vertändelte und danach gleich drei FCE-Akteure von Rico Wehrle vernascht wurden, der dann den Ball mustergültig auf den Torschützen Patrick Streule ablegte. Kurz darauf zeigte Tamas Kees im Kasten des FCE einen tollen Reflex und verhinderte so das sichere 1:3 von Wehrle. Nach und nach wurden die Gastgeber immer nervöser, da sie jederzeit damit rechnen mussten, noch ein spätes Ausgleichstor zu kassieren. Bei zwei starken Antritten von Norris Höhn lag es auch in der Luft, dass es noch zu einem Tor hätte kommen können. Aber der letzte Pass im richtigen Moment, und zwar auf den jeweils schön mitgelaufenen FCE-Torjäger Kemmet, wurde versäumt. Nach einer Grätsche von hinten bekam Freddy Karman in der 89. Minute noch die rote Karte gezeigt, die allerdings selbst dem Lörracher Publikum zu hart erschien. Bei sommerlichen Temperaturen waren die favorisierten, aber am Ende ziemlich nervösen Hausherren sehr froh, als schließlich abgepfiffen wurde. Das heißt auch etwas.

Michael Zäh

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03.05.2015

Viele Abstimmungsprobleme

Ersatzgeschwächtes Ehret-Team verliert gegen den SV Laufenburg mit 1:3

Bild N.Schleier
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Beim FCE machte sich bemerkbar, dass Trainer Simon Ehret sein zuletzt siegreiches Team aufgrund von Verletzungen gleich auf mehreren Positionen umbauen musste. Besonders das Fehlen des so zweikampfstarken Kapitäns Daniel Strittmatter in der Innenverteidigung sowie von Andreas Beck als Drahtzieher im defensiven Mittelfeld konnte kaum kompensiert werden. Die Ehret-Truppe war zwar stets bemüht, aber mitunter fehlten aufgrund der vielen Umstellungen einfach die Automatismen. So erzielte Laufenburgs Torjäger Sandro D`Accurso nach einem Fehlpass in der Vorwärtsbewegung bereits in der achten Spielminute die Führung. In der Folge verzeichneten die offensivstarken Gäste mindestens ein halbes Dutzend klarster Torchancen, nachdem es beim FCE immer wieder zu Abstimmungsproblemen kam. Nach einem perfekten Durchstecker von Moritz Hübner auf FCE-Torjäger Steffen Kemmet kam es dann zur ersten Großchance für die Gastgeber. Steffen Kemmet umkurvte nämlich den Laufenburger Keeper und wurde dann von hinten in die Beine getroffen. Weil er sich aber nicht fallen ließ, sondern noch im Straucheln den Abschluss suchte, blieb der Elfmeterpfiff aus. Im Nachschuss scheiterte dann auch Torsten Sillmann an einem Laufenburger Abwehrbein auf der Torlinie der Gäste. Kurz darauf war Mirco Barella nach Kemmet-Pass frei durch und traf mit dem ersten Schuss die Brust des gegnerischen Torhüters, bevor er dann den abprallenden Ball mit dem zweiten Schuss an den Torpfosten setzte. In der letzten Aktion vor der Halbzeit war es erneut Barella, der eine Großchance nicht zum Ausgleich nutzte. Unmittelbar nach der Halbzeit war es aber dann soweit: Nach einer Barella-Ecke köpfte Francesco Rubione zum Ausgleich für das Ehret-Team ein (47. Minute). Nun schien es, als ob die Gäste es noch bereuen sollten, dass sie in der Anfangsphase der Partie ihre Chancen nicht genutzt hatten, denn die Ehret-Truppe wirkte überlegen. Im Übereifer sorgte dann aber ein weiterer empfindlicher Ballverlust in der Vorwärtsbewegung dafür, dass der eiskalte Sandro D `Accurso erneut die Laufenburger Führung erzielte (52. Minute). Die Ehret-Elf versuchte in der Folge alles, blieb aber immer wieder in der gut organisierten Deckung der Gäste hängen. Das 1:3 durch den dritten Treffer von D `Accurso besiegelte schließlich die insgesamt verdiente Niederlage.

Michael Zäh

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29.04.2015

Tobias Heckhausen zur neuen Saison Co-Trainer der ersten Mannschaft

Wie bereits seit geraumer Zeit bekannt, wird A-Jugendtrainer Tobias Heckhausen zur neuen Saison aus zeitlichen familiären Gründen seine Trainertätigkeit bei den A-Junioren beenden. Der FCE freut sich, dass Tobias Heckhausen aber auch zur neuen Saison dem Verein als Co-Trainer von Dino Saggiomo bei der ersten Mannschaft erhalten bleibt. Bis zum Beginn seiner neuen Aufgabe im Sommer 2015 sind jetzt aber noch 5 ganz wichtige Spiele mit seinen A-Junioren zu absolvieren! 

Marcus Mädler

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27.04.2015

Die Wende nach der Pause

Dreierpack von Steffen Kemmet beim 4:1-Sieg in Oberried

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Ja, es gibt sie immer wieder, diese Spiele mit zwei ganz verschiedenen Halbzeiten. So war das auch in Oberried, zumindest in der Wahrnehmung vieler Zuschauer. Denn die Gastgeber hatten zur Pause mit 1:0 geführt, nachdem erneut nach einer Standardsituation ein kleines Nickerchen in den Reihen des FCE gehalten wurde. Und dieses Ergebnis ließ in Vergessenheit geraten, dass das Ehret-Team zuvor einige hochkarätige Chancen heraus gespielt hatte. Einmal war es Norris Höhn, der mit seinem starken linken Fuß knapp am langen Eck vorbei zielte, dann gab es einen Aufschrei nach einem Foul an Mirco Barella im Strafraum und schließlich war es erneut Barella, der nach einem schnell und präzise vorgetragenen Angriff über Freddy Karman und Tim Reick sieben Meter zentral vor dem Tor völlig frei zum Abschluss kam, die Kugel aber über den Oberrieder Kasten setzte. Naturgemäß waren die stark abstiegsgefährdeten Gastgeber in der ersten Halbzeit auch noch besser bei Kräften und zogen öfters ein aggressives Pressing durch. Dadurch kam es häufig zu lang geschlagenen Bällen beim FCE, die dann wiederum relativ leicht zu verteidigen waren. Als direkt nach der Pause der FCE-Torjäger Steffen Kemmet nach einem tollen Antritt den Ausgleich erzielte (48. Minute) und dann nur eine Minute später nach einem Traumpass von Tim Reick den Doppelpack zum 2:1 für den FCE schnürte, war die Partie gedreht. Denn jetzt mussten die Gastgeber aufgrund des Rückstandes mehr nach vorne machen und boten daher große Räume an. Diese wurden von der Ehret-Truppe zu zahlreichen gekonnt ausgespielten Angriffen genutzt. Erneut war es Tim Reick, der mit einem Geniestreich seinen Mitspieler Mirco Barella in Szene setzte, der dadurch völlig allein vor dem Gehäuse der Gastgeber auftauchte. In aller Ruhe lupfte der den Ball über den heraus gelaufenen Torhüter zum 3:1 aus Emmendinger Sicht in die Maschen (63. Minute). Nach diesem Tor war die Moral der Gastgeber gebrochen und hätte das Ehret-Team noch mehr Tore machen können. Am Ende war es wieder Steffen Kemmet, der mit seinem dritten Treffer an diesem Tag den 4:1-Sieg besiegelte (72. Minute). Aus einer guten Mannschaft stachen besonders Freddy Karman mit einem super dynamischen Spiel über die rechte Seite, Tim Reick mit seinen Top-Vorlagen und starken Dribblings sowie Johannes Gutjahr als aggressiver Balldieb im defensiven Mittelfeld heraus. Und natürlich der dreifache Torschütze Steffen Kemmet, der seine Gegenspieler in der ersten Halbzeit noch in trügerischer Sicherheit wiegte, da er so tat, als habe er nicht seinen besten Tag.

Michael Zäh

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