Unser FSJ`ler Jonathan Huber: Mit Ballschule in den Kindergärten unterwegs

Im Rahmen meines FSJ`s bin ich vormittags von Montag bis Donnerstag an Kindergärten in der Umgebung und biete dort eine kleine Sportstunde für die Schulanfänger an. Diese Tätigkeit macht mir großen Spaß, da jeder Kindergarten anders ist und jede Ballstunde etwas verschieden ist.Die Woche beginnt für mich im Kindergarten Windenreute. Dort habe ich die gesamte Sporthalle zur Verfügung, was vieles erleichtert. In den anderen Kindergärten gibt es beispielsweise nur Bewegungsräume, an die die Vorbereitung dann angepasst sein muss.Nachdem ich unten in der Halle alles Material für die Stunde vorbereitet habe, hole ich die Kinder ab. Die Meisten warten schon sehnsüchtig vor der Tür und können es kaum abwarten. Den Kindern machte diese Sportstunde natürlich Spaß, da sie im Kindergartenalltag etwas Besonderes ist und sich die Kinder hier richtig austoben können. In Windenreute versuche ich die Größe der Halle auszunutzen und so erstrecken sich viele Spiele über die ganze Fläche. Das kostet Kraft und man merkt den Kindern die Erschöpfung am Ende der Stunde an. Hier habe ich nur eine Gruppe mit 8 oder 9 Kindern.Am Dienstag geht es für mich in Maleck weiter. Dort steht mir nur ein kleiner Raum zur Verfügung, weshalb man nicht alle Spiele machen kann, die ich zum Beispiel in Windenreute mache. Maleck ist der kleinste der 4 Kindergärten und auch der familiärste. Hier habe ich zwei Gruppen mit lediglich 4 Kindern. Auch wenn der Raum sehr klein ist, ist die Ballstunde trotzdem anstrengend und die Kinder kommen ins Schwitzen.Am Mittwoch und Donnerstag bin ich dann in Emmendingen unterwegs. Zunächst geht es für mich in die Unterstadt, zum evangelischen Kindergarten.Dieser Kindergarten ist sehr gut ausgerüstet und alles, was ich an Material so brauche, ist dort zu finden. Auch hier habe ich 2 Gruppen, jedoch besteht eine Gruppe aus mehr Kindern wie in Maleck, ungefähr aus 7-9 Kindern.Am Donnerstag geht es dann zum letzten Kindergarten in der Woche, dem Kindergarten am Stadtgarten. Dieser Kindergarten ist von allen Vieren der Kindergarten mit den meisten Kindern. Hier habe ich auch die größten Gruppen. Wenn ich zu diesem Kindergarten komme, sind alle Kinder noch im Morgenkreis, sodass ich erst in aller Ruhe die Materialien richten kann. Danach mache ich mich dann auf den Weg und sammle die Kinder aus den 3 Gruppenräumen ein. Seit dem Wechsel nach Fastnacht dürfen jetzt auch die ein Jahr Jüngeren an der Ballschule teilnehmen.Im Kindergarten am Stadtgarten konnte ich auch bereits an einigen Aktionen außerhalb meiner Ballstunde teilnehmen, was mir sehr gefallen hat, zum Beispiel eine Theateraufführung oder eine kleine interne Feier.

Die Arbeit in den Kindergärten macht mir großen Spaß und ich freue mich auf die letzten Monate meines FSJ´s.

Jonathan Huber