Zwei Traumtore von Moritz Faßbinder

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Der FCE gewinnt aufgrund einer starken Mannschaftsleistung verdient mit 2:0 gegen Kirchzarten

In der ersten Viertelstunde der Partie waren beide Teams auf Sicherheit bedacht und ließen keine Torchancen zu. Es gab viel Pressing und Gegenpressing im Mittelfeldbereich, aber kein Durchkommen in die jeweils gefährliche Zone. Mit der ersten gefährlichen Szene kam der FCE dann zur 1:0-Führung. Ein schneller Angriff über Sebastian Schmidt schien fast schon abgewehrt, doch der starke Nour Queslati (der dieses Mal im Mittelfeld aufgeboten wurde) eroberte sich die Kugel 20 Meter vor des Gegners Tor zurück und steckte prima auf Moritz Faßbinder durch, der keine Sekunde zögerte, sondern sofort von der Strafraumgrenze in halblinker Position abzog. Der Ball legte eine prächtige Flugkurve hin, ging an die Unterkante der Latte und von dort ins Tor (21. Minute). Diese Führung spielte dem Saggiomo-Team in die Karten, das fortan einige gefährliche Angriffe startete, ohne hinten auch nur das Geringste zuzulassen. Aufgrund der konzentrierten Abwehrarbeit des FCE wirkten die Gäste nun tatsächlich etwas harmlos.
Nach der Pause schickte Jo Gutjahr mit tollem Pass erneut Moritz Faßbinder auf die Reise, der wieder direkt abzog, doch am Gäste-Torhüter scheiterte. Und so ging es weiter. Nach einem starken Dribbling von Sebastian Schmidt spielte dieser den Ball in den Lauf von Nour Queslati, der in dieser Szene über den Flügel kam und sofort eine scharfe Flanke nach innen zog. Dort schraubte sich Timo Welz in die Höhe und setzte den Kopfball auf die Oberkante der Latte. Danach war es erneut der überragende Moritz Faßbinder, der eine Flanke volley nahm und nur ganz knapp scheiterte. In der 67. Minute war es aber dann soweit. Timo Welz behauptete bei einem schnellen Konter der Saggiomo-Elf den Ball in der Mitte perfekt und legte dann in den Lauf des durchgestarteten Moritz Faßbinder auf der linken Seite. Dieser zog mit dem Ball am Fuß in den Strafraum und zirkelte ihn wunderbar ins lange Eck zur inzwischen hochverdienten 2:0-Führung. Danach mussten die Gäste alles riskieren, ohne dabei wirklich durchschlagend zu wirken. In der 80. Minute hatte Kirchzarten allerdings Pech, als nach einem Freistoß der Ball von der Emmendinger Torlatte ins Feld zurück sprang. Kurz darauf wehrte FCE-Keeper Marco Preuß einen Kopfball aus kürzester Distanz mit Bravour ab und verhinderte so den Anschlusstreffer, der sicherlich zu einer turbulenten Schlussphase geführt hätte. Insgesamt war der Sieg der Saggiomo-Elf aufgrund einer starken Mannschaftsleistung verdient, weil an diesem Tag wirklich kein Spieler abfiel und die Konzentration auch über die volle Spielzeit aufrecht erhalten blieb.

Der FCE spielte mit Preuß, E.Schmidt, Göbel, Fass, Künzler, Gutjahr, Queslati, Beck (Wormuth), S.Schmidt (Danilovic), Welz (Ceken), Faßbinder (Hader)
Michael Zäh

Unerklärlicher Einbruch in Hälfte zwei

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FCE verliert in Weil mit 1:2 nachdem man im ersten Abschnitt noch das bessere Team gewesen war

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein technisch gepflegtes Fußballspiel beider Teams. Gleich in der zweiten Minute flankte Moritz Faßbinder auf den langen Pfosten, wo der eingelaufene Sebastian Schmidt aber um einen Meter zu spät kam. Auf der Gegenseite musste FCE-Keeper Marco Preuß nach einem starken Steilpass der Gastgeber weit aus seinem Gehäuse und sogar aus dem Strafraum, um dann per Flugkopfball zu klären (10. Minute). Dann kam die Topchance für die Saggiomo-Elf in der 18. Spielminute, als nach einer gelungenen Ballstafette über Andreas Beck und Moritz Faßbinder der Ball zu Sedat Sezgin kam, der dann allein auf das gegnerische Tor zulief, jedoch einen Tick zu lange zögerte, so dass noch ein Abwehrbein von hinten angeflogen kam und den Torabschluss verhinderte. Kurz darauf die nächste vielversprechende Aktion, als Sebastian Schmidt – in Halbzeit eins stärkster Spieler auf dem Platz – sich gegen mehrere Weiler Spieler durchsetzte, dann perfekt den Seitenwechsel zu Moritz Faßbinder schlug, dessen flache Hereingabe auf Sezgin aber gerade noch so per Weiler Grätschenbeinchen zur Ecke geklärt wurde (22. Minute). Nur drei Minuten später die nächste Topchance für den FCE, als erneut Sebastian Schmidt bärenstark den Ball in des Gegners Hälfte eroberte, dann sofort Tempo aufnahm und schließlich den Ball in Überzahl auf den völlig freien Moritz Faßbinder spielte, der dann allerdings nicht sofort abzog, sondern offenbar zu viele Gedanken im Kopf hatte, so dass die Situation schließlich zu eng wurde und der Weiler Keeper klärte (25. Minute). Dann hatten die Gastgeber eine einwandfreie Gelegenheit, als ein Schuss von halbrechts nur Zentimeter am FCE-Gehäuse vorbei strich (28. Minute). Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Weil dann das 1:0, nachdem der FCE zuvor zwei Mal relativ leicht den Ball verschenkte und danach auch die Abschlussaktion der Gastgeber nicht konsequent geblockt wurde. Das war insofern schade, weil die Saggiomo-Elf im ersten Abschnitt in einem durchaus ansprechenden Fußballspiel klar das bessere Team mit mehr Torchancen gewesen war.
Nach der Pause verlor der FCE dann aber direkt den Faden und überließ nun unerklärlicherweise den Gastgebern völlig das Spiel. In der 55. Minute packte FCE-Keeper Marco Preuß eine Glanzparade nach einem Kopfball aus kurzer Distanz nach einem Eckball aus. Eine weitere hundertprozentige Chance vergab Weil in der 72. Minute, bevor es dann nach einem Bilderbuchspielzug der Gastgeber (natürlich auch durch eine gewisse Schockstarre im Defensivverhalten des FCE ermöglicht) das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 2:0 für die Gastgeber fiel (74. Minute). Danach bäumte sich der FCE noch einmal auf und kam durch einen schönen Schuss von Daniel Blanco-Carvalho zum 2:1 Anschlusstreffer. Derselbe Spieler leistete sich kurz darauf allerdings eine kuriose gelb-rote Karte, weil er zuerst wegen Meckerns (gegenüber dem Schiedsrichter) die gelbe Karte sah und dann in derselben Szene wegen Meckerns gegenüber einem eigenen Mitspieler die gelb-rote Karte sah. Ist natürlich schade, innerhalb einer Minute eine dreifache Schwächung zu bewirken, da bei dieser Aktion der Ball in Reihen war: Ballverlust, Zeitverlust, Unterzahl. In der Nachspielzeit warf der FCE noch einmal alles nach vorne, hatte bei einem schönen Distanzschuss von Sebastian Schmidt Pech, aber konnte nicht aufholen, was man in den ersten 30 Minuten der zweiten Halbzeit alles versäumt hatte.

Der FCE spielte mit Preuß, E.Schmidt, Fass, Queslati, Danilovic, Gutjahr (Ceken), Wormuth (Blanco-Carlvalho), Beck (Welz), S. Schmidt, Sezgin (Becherer), Faßbinder
Michael Zäh

Heiß umkämpftes Derby

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FCE spielte 1:1 gegen Herbolzheim u. war dabei eher das bessere Team

Beide Mannschaften begannen vorsichtig und zeigten viel Respekt voreinander. Die erste Chance hatte der FCE durch Moritz Faßbinder, der sich nach schönem Pass von David Wormuth prima gegen mehrere Gegenspieler durchsetzte und dann in Richtung langes Eck abzog. Der Ball zischte nur knapp am Dreieck vorbei (10. Minute). Auch die nächste Chance folgte nach einem Dribbling von Moritz Faßbinder, dessen anschließende Flanke ein Herbolzheimer Abwehrspieler gerade noch so per Hechtkopfball zur Ecke klären konnte. Kurz darauf schloss der als Stoßstürmer aufgebotene Baver Ceken aus der Drehung ab, doch der Gästetorhüter parierte. Immer öfter eroberten sich die Saggiomo-Schützlinge nun die Bälle bereits in der gegnerischen Hälfte und kamen zu etlichen Abschluss-Situationen, bei denen oft die letzte Aktion nicht passte. So ging der starke Daniel Blanco-Carvalho mehrfach gut ins Dribbling und kam dann nicht rechtzeitig zum Torabschluss. Ähnlich war es beim kaum vom Ball zu trennenden Sebastian Schmidt. Insgesamt spielte der FCE in Halbzeit eins klar den druckvolleren Fußball, während die Gäste aus Herbolzheim zumeist hinten herum spielten und kaum zu Offensivaktionen kamen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte gab es durch zwei Freistöße etwas Gefahr für das FCE-Gehäuse.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel hart umkämpft und beide Teams lauerten auf Fehler des Gegners. Erneut gab es die erste Topchance für den FCE, als nach tollem Pass von David Wormuth erneut Moritz Faßbinder an den Ball kam, den Ball direkt nach innen hinter den Rücken der Abwehr flankte, wo aber Baver Ceken einen Schritt zu spät kam. Kurz darauf scheitere Moritz Faßbinder mit einem Schlenzer, der knapp das lange Ecke verfehlte. Dann setzte Baver Ceken nach schöner Flanke von Erik Schmidt zu einem Hechtkopfball mit Drehung an und hatte etwas Pech, dass der Ball über die Latte flog. Allerdings nahmen nun auch die Gäste immer mehr am Spiel teil und wirkten deutlich gefährlicher als zuvor. Nach einer erneuten Topaktion von Moritz Faßbinder (ganz klar bester Spieler auf dem Platz) kam dann Timo Welz aus sieben Metern zum Abschluss, zirkelte den Ball jedoch um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Dann fielen innerhalb einer Minute zwei Tore, denen gemeinsam war, dass ihre Entstehung umstritten war. Zuerst versenkte Andreas Beck einen Freistoß direkt, den es eher nicht hätte geben dürfen (77.Minute). Dann verwandelte der Herbolzheimer Torjäger Thomas Bober einen Handelfmeter, der ebenfalls eher nicht hätte gepfiffen werden müssen (78. Minute). Es sei allerdings hinzu gefügt, dass das Schiedsrichter-Gespann dieses heißblütige Derby insgesamt sehr sicher und souverän führte. Auch die beiden Pfiffe, die dann zu Toren führten, waren keine Fehlentscheidungen, sondern nach dem Motto: Kann man geben, aber muss man nicht. In der absoluten Schlussphase der Partie wogte das Spiel noch einmal hin und her. Jetzt merkte man beiden Teams an, dass sie den Sieg wollten. Ein direkt getretener Freistoß von Sebastian Schmidt entschärfte der Gästetorhüter gerade noch so per Faustabwehr, bevor erneut Moritz Faßbinder nach langem Pass von Johannes Gutjahr nur eine Fußspitze zu spät kam. Auch die Gäste hatten noch Tempo zu bieten, so dass die FCE-Defensive Schwerstarbeit verrichten musste. Am Ende war das Unentschieden für beide Seiten okay, obwohl die Saggiomo-Elf die bessere gewesen war.

Der FCE Spielte mit Preuß, E.Schmidt, Göbel, Fass, Queslati, Gutjahr, Wormuth (Beck), Blanco-Carvalho (Künzler), S.Schmidt (Hader), Faßbinder, Ceken (Welz)
Michael Zäh

Klarer Kantersieg

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Der FCE siegt bei Solvay Freiburg mit 7:0

Die Saggiomo-Truppe kontrollierte die Partie und hatte nach fünf Minuten die erste Topchance, als ein Kopfball von Moritz Faßbinder von der Unterkante der Torlatte wieder ins Feld zurück sprang. Eine Minute später verfehlte Simon Becherer mit einem Schuss aus 16 Metern nur knapp, bevor wiederum Moritz Faßbinder nach einem tollen Pass von Daniel Blanco-Carvalho allein durch war, aber knapp am Freiburger Keeper scheiterte. Nach einem Eckball von Sebastian Schmidt war Simon Becherer dann mit einem Kopfball aus spitzem Winkel erfolgreich und erzielte das 1:0 für den FCE (22. Minute). Fünf Minuten später verwandelte Sebastian Schmidt einen Handelfmeter gewohnt sicher. In der 34. Und der 42. Spielminute gelang dem überragenden Daniel Blanco-Carvalho ein Doppelschlag, wobei er jeweils den Ball eiskalt ins lange Eck zirkelte. Dazwischen lag ein Abseitstor der Gastgeber und eine Glanzparade von FCE-Keeper Marco Preuß nach einem strammen Weitschuss aus 20 Metern.
Nach der Pause schien die Partie zunächst ziemlich abzuflachen, was in erster Linie am etwas selbstgefälligen Spiel des FCE lag. Nach einer guten Stunde erzielte jedoch Baver Ceken das 5:0 und brachte somit noch einmal Fahrt in die Sache. Daniel Blanco-Carvalho traf kurz darauf nach schöner Einzelleistung nur den Außenpfosten. Ein direkt verwandelter Freistoß von Andreas Beck brachte schließlich das 6:0 (83. Minute), das Moritz Faßbinder kurz darauf weiter erhöhen konnte, als Andreas Beck ihm den Ball zentral sieben Meter vor des Gegners Tor perfekt quer legte. Faßbinder stoppte den Ball sogar noch, jagte ihn dann aber über die Querlatte. Dafür machte er es dann in der nächsten Aktion super, als er an seinen Gegenspielern vorbei zog und perfekt für Jonathan Hader am langen Pfosten auflegte, der zum 7:0 verwandelte (88. Minute). Trotz des hohen Sieges war der beste FCE-Spieler nicht etwa ein Offensiver, sondern der bärenstarke Balldieb Johannes Gutjahr, der gefühlt tausend Gegenangriffe schon im Ansatz unterband.

Der FCE spielte mit Preuß, E.Schmidt (Künzler), Göbel, Fass, Queslati, Gutjahr, Wormuth, Blanco-Carlvalho (Beck), S. Schmidt (Hader), Becherer (Ceken), Faßbinder
Michael Zäh

Aus dem Stadion geschossen

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FCE gewinnt nach Abwehrschlacht mit 2:1 gegen Elzach

Das Spiel begann kraftstrotzend. Daniel Blanco-Carvalho dribbelte sich in der ersten Spielminute auf der linken Angriffsseite bis zur Grundlinie und zog dann mit seinem starken linken Fuß eine äußerst stramme Flanke in die Mitte. Dort lief Sebastian Schmidt ein, schraubte sich in die Höhe und wuchtete den Ball per Kopf zum 1:0 ins Netz. Nach diesem Bilderbuchstart entwickelte sich ein schnelles, sehr kampfbetontes und phasenweise auch spielerisch hochklassiges Landesligaspiel. Die Gäste antworteten mit wütenden Angriffen, während sich die Saggiomo-Elf tief in der eigenen Hälfte eng postierte und dort aggressiv zu Werke ging. Man überließ dem Favoriten aus Elzach also viel Spielanteile und setzte auf schnelles Umschalten nach Ballgewinn. Sebastian Schmidt zeigte dabei auf der rechten Seite ein ums andere Mal seine außerordentliche Technik und Moritz Faßbinder über links war mit seiner Schnelligkeit kaum zu bändigen, auch wenn er oft in einer Kontersituation auf drei, vier Gegenspieler zulaufen musste. In der 21. Minute gab es eine prima Seitenverlagerung von Johannes Gutjahr, der mit seinem Flugball erneut Moritz Faßbinder in Szene setzte. Faßbinder flankte unmittelbar nach innen, punktgenau auf den Fuß des rein gespurteten Simon Becherer, der den Ball technisch elegant mit der Innenseite ins lange Eck zum 2:0 setzte. Überhaupt war der erneut als Sturmtank aufgebotene Simon Becherer sowohl gegen wie auch mit dem Ball ein unermüdlicher Rackerer, bis er sich verletzte und noch vor der Pause ausgewechselt werden musste.
Nach der Pause gaben die Gäste so richtig Gas. Nachdem Torjäger Laurentius Becherer mit einem gefühlvollen Kopfball über alle Gegenspieler hinweg nur den Pfosten getroffen hatte, häuften sich die Torchancen der Elzacher. In mindestens fünf Situationen scheiterten die Gäste mit ihren Abschlüssen am überragenden FCE-Torhüter Marco Preuß, der tausend Arme und Beine zu haben schien. In weiteren fünf bis zehn Situationen war noch ein Bein, ein Knie oder ein Kopf der FCE-Spieler im Weg. Die Saggimo-Truppe kämpfte aufopferungsvoll, kam jedoch fast gar nicht mehr zu Entlastungsangriffen. Die Elzacher versiebten Torchancen für fünf Spiele. Erst in der 82. Spielminute traf Mario Imhof mit einem kunstvoll direkt verwandelten Freistoßball zum 1:2 Anschlusstreffer. Danach war beim FCE natürlich Bibbern angesagt, aber es blieb beim 2:1-Sieg. Neben Sebi Schmidt, Moritz Faßbinder und dem technisch starken Spielgestalter Daniel Blanco-Carvalho waren der extrem zweikampfstarke Jo Gutjahr, der kopfballstarke Abwehrchef Tobias Göbel und der selbst in brenzligen Situationen umsichtig agierende Frederic Fass die Garanten des knappen Erfolges. Die beiden Vorstände der Vereine waren sich nach der Partie ebenfalls völlig einig: Euch haben wir mal so richtig aus dem Stadion geschossen, hieß es vonseiten des FCE. Uns habt ihr es heute mal richtig gezeigt, so der Elzacher Vorsitzende. Scherzhafte Sprüche halt.

Der FCE spielte mit Preuß, E.Schmidt (Danilovic), Göbel, Fass, Künzler (Queslati), Gutjahr, Wormuth, Blanco Carvalho, S. Schmidt (Sezgin), Becherer (Ceken), Faßbinder
Michael Zäh

1:0 (1.min.) Sebastian Schmidt
2:0 (21.min.) Simon Becherer
2:1 (82.min.) Mario Imhof
Schiedsrichter: Wolfgang Tietze
Zuschauer: 170

Blackout in der 90. Minute

FCE verliert in Ballrechten-Dottingen nach 2:0-Führung noch mit 2:3

Nach einer unkonzentrierten Anfangsphase mit vielen ungenauen Zuspielen sowie unnötigen Ballverluste kam die Saggiomo-Elf nach 10 Minuten besser ins Spiel und inszenierte zwei gefährliche Angriffe, jeweils mit schönen Zuspielen von Simon Becherer vorbereitet. Nach Pass von Johannes Gutjahr war dann Moritz Faßbinder mit seiner Schnelligkeit auf und davon und konnte nur noch mit einem Foul im Strafraum gebremst werden. Den Strafstoß verwandelte Sebastian Schmidt zum 1:0 für den FCE (13. Minute), allerdings im zweiten Anlauf, da der Schiedsrichter den zunächst parierten Strafstoß nicht wertete, weil der Torhüter der Gastgeber den Schützen während der Ausführung angeschrien hatte. Nur eine Minute später war erneut der starke Moritz Faßbinder seinen Gegenspielern enteilt, zog aus 18 Metern wunderbar ab und traf herrlich zum 2:0. Natürlich dachten nach diesem Doppelschlag viele Zuschauer, dass die Partie bereits nach 14 Minuten gelaufen war. In der 16. Minute jedoch gab es Strafstoß auf der anderen Seite und es folgte der Anschlusstreffer zum 1:2. Danach wirkte das FCE-Team oft fahrig und verspielte etliche Konterchancen schon im Ansatz. In der 30. Minute war man dann im Mittelfeld-Zentrum völlig lethargisch und ermöglichte einen starken Spielzug der Gastgeber aus eben dem Zentrum heraus, der schließlich den Treffer zum 2:2 einbrachte. Man war hier vom defensiven Mittelfeld bis zur Vierer-Abwehrreihe zu weit von den Gegenspielern weg, die das aber auch sehr gut ausnutzten.
Nach der Pause gab es gleich eine hundertprotzentige Chance für Ballrechten-Dottingen, als Tobias Göbel für den bereits geschlagenen FCE-Keeper auf der eigenen Torlinie klären musste. Jetzt sah es so aus, als ob die Gastgeber klar Oberwasser bekommen würden. Doch nach einer guten Stunde bäumten sich die FCE-Spieler wieder auf und kamen zu einer ganzen Reihe von Torchancen. Mehrmals war Sebastian Schmidt mit seinen Abschlüssen gefährlich, dann hatte Daniel Blanco-Carvalho die Topchance, nachdem Andreas Beck den Ball per Hinterkopf verlängert hatte. Doch auch die Gastgeber, die über eine sehr starke Offensivreihe verfügten, kamen erneut zu guten Chancen. In den letzten 15 Minuten wogte die Partie also rassig hin und her, wobei beide Offensivreihen starke Aktionen hatten, aber beide Teams auch in der Defensive ziemlich verunsichert wirkten. Schließlich kam Andreas Beck noch aus kurzer Distanz zum Abschluss, allerdings aus etwas spitzem Winkel, sodass der Torhüter der Gastgeber parierte. Als eigentlich jedermann bereits mit einem leistungsgerechten Unentschieden rechnete, kam es in der 90. Spielminute nach einem unerklärlichen Blackout in der FCE-Defensive noch zum 3:2-Siegtreffer für Ballrechten-Dottingen.
Michael Zäh

FCE I – VfR Hausen 4:2 – 2 komplett verschiedene Halbzeiten


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FCE muss nach 3:0 Pausenstand noch zittern und siegt mit 4:2
Das Spiel nahm gleich richtig Fahrt auf. Bereits in der vierten Spielminute legte Sebastian Schmidt ein Tempodribbling über den halben Platz hin. Als er in Höhe des Sechzehnmeters nach innen zur Mitte zog, dachte jeder, dass er mit links abziehen würde. Doch Sebi Schmidt spielte den Ball stattdessen in den Lauf von Moritz Faßbinder, der damit in den Strafraum eindrang. Als sich Moritz Faßbinder den Ball mit einem Trick auf den starken rechten Fuß legte, dachte jeder, dass er jetzt abziehen würde. Doch Faßbinder legte den Ball stattdessen noch einmal auf Sebastian Schmidt ab, der im Rückraum wunderbar frei stand. Von dort schoss Sebastian Schmidt den Ball unhaltbar flach ins lange Eck zum 1:0. Danach war die Saggiomo-Truppe ganz stark. Man spielte engagiert, flexibel und mit sehr viel Elan. Man war wach in den Zweikämpfen und eroberte viele Bälle bereits an der Mittellinie. So entstand auch das 2:0, als der in Halbzeit eins bärenstarke Erik Schmidt sich den Ball eroberte, dann gegen drei Gegenspieler behauptete, einen Doppelpass mit Simon Becherer an der Seitenlinie spielte, so dass er dort freie Bahn hatte. Seine scharfe Flanke aus vollem Lauf verwandelte in der Mitte Moritz Faßbinder per Flugkopfball zum 2:0. Schöner kann man ein Tor nicht erzielen. Nun bestimmte der FCE klar das Spiel und hatte etliche gute Offensivaktionen. Nach einem Hackentrick von Daniel Blanco-Carvalho kam der Ball zu Simon Becherer, der überraschend als Stoßstürmer aufgeboten worden war. Weil Simon Becherer dann in Höhe des Elfmeterpunktes von hinten einen Tritt in die Beine bekam, pfiff der Schiedsrichter einen Strafstoß. Die Gäste waren damit nicht einverstanden, weil sie der Ansicht waren, dass Becherer aus dem Abseits gekommen sei. Selten hat man im Elzstadion ein so lange anhaltendes, lautes Geschrei gehört als in diesem Falle vom Gästetrainer. Sebastian Schmidt ließ ließ davon jedoch nicht beeindrucken sondern erzielte souverän vom Punkt aus das 3:0. Kurz vor der Pause spielte David Wormuth noch einen prima Pass von der Grundlinie zurück auf den eingestarteten Moritz Faßbinder, dessen Direktabnahme in letzter Sekunde von der Grätsche eines Hausener Abwehrspielers von der Linie gekratzt wurde. Fazit der ersten Halbzeit war also, dass man den FCE selten so stark gesehen hatte und das 3:0 zur Pause eher noch schmeichelhaft für die Gäste war.
Was dann in Halbzeit zwei geschah, war kaum zu glauben. Hausen übernahm sofort das Kommando und drängte den FCE in dessen Hälfte zurück. Bei einem tollen Konter, als David Wormuth mit starkem Pass Moritz Faßbinder auf die Reise schickte, der sich bis zur Grundlinie durchsetzte und von dort zurück auf den heranstürmenden Daniel Blanco-Carvalho legte, hätte in der 50. Minute das 4:0 fallen können. Doch der stramme Schuss von Blanco-Carvalho zischte nur Zentimeter am Dreieck des Hausener Tores vorbei. Ab da spielten nur noch die Gäste und kamen in der 60. Und 63. Minute mit einem Doppelschlag auf 2:3 heran. Die Saggiomo-Elf war gegenüber der ersten Halbzeit wie ausgewechselt. Ängstlich, nervös, unsicher. Hausen hatte weitere gute Chancen zum 3:3 oder gar zum 3:4 und die letzte halbe Stunde schien ewig zu dauern. Erst in der Nachspielzeit spielte Simon Becherer eine Überzahlsituation clever aus und schickte den soeben eingewechselten Sedat Sezgin. Dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und drosch den Ball aus 16 Metern zum 4:2 in die Maschen.

Der FCE spielte mit Preuß, E.Schmidt (Hader), Göbel, Queslati, Danilovic, Gutjahr, Wormuth (Ceken), Blanco-Carvalho (Fass), S. Schmidt (Sezgin), Becherer, Faßbinder
Michael Zäh

Sämtliche Gegentore durch eigene Fehler

FCE verliert 0:4 in Stegen und war sonst nicht mal schlechter

Gleich in der zweiten Spielminute stellte Moritz Faßbinder die Weichen auf FCE-Sieg, als sein gefühlvoller Heber sich zum 1:0 ins Tiengener Tor senkte. Danach erspielte sich die Saggimo-Truppe eine Vielzahl von hochkarätigen Torchancen. So scheiterte Timo Welz aus kurzer Distanz knapp (12.). In der 28. Minute eroberte sich Frederic Fass den Ball tief in der generischen Hälfte. Er zögerte im Anschluss einen Tick zu lange, den in der Mitte völlig freien Timo Welz anzuspielen. Im direkten Gegenzug musste FCE-Keeper Marco Preuß erstmals sein ganzes Können aufbieten, um einen satten Schuss zu entschärfen. In der 33. Minute spielte der überragende FCE-Spielmacher Andreas Beck einen seiner wunderbar getimten Bälle, dieses Mal auf Erik Schmidt, dessen scharfe Hereingabe zunächst keinen Abnehmer fand. Der Ball kam jedoch zurück,  Erik Schmidt flankte erneut und Tobias Göbel traf mit einem wuchtigen Kopfball die Querlatte des Tiengener Gehäuses (33.). Nur drei Minuten später die nächste Doppelchance. Nach traumhafter Ballmitnahme und Antritt von Sebastian Schmidt legte dieser am Sechzehner auf Frederic Fass ab, dessen platzierter Schuss der Tiengener Schlussmann aus dem unteren Eck fischte. Der abprallende Ball kam zu Moritz Faßbinder, der von halbrechts sofort scharf abzog. Doch ein Tiengener Abwehrspieler grätschte den Ball von der eigenen Torlinie.
Direkt nach der Pause initiierte erneut Andi Beck zwei super Angriffe, bevor es dann Sebastian Schmidt war, der aus 20 Metern mit seiner linken Klebe einen perfekten Schuss ins Dreieck des Tiengener Tores zirkelte (48.). Nach diesem hochverdienten 2:0 gab es einen Bruch im Spiel des Saggiomo-Teams. Plötzlich kamen die Gäste zu einigen guten Torchancen, die jeweils erst von Marco Preuß mit starken Paraden zunichte gemacht wurden. In der Schlussphase häuften sich dann wieder die Chancen für den FCE. Nach prima Balleroberung von Jonathan Hader an der gegnerischen Grundlinie legte dieser gut auf Baver Ceken zurück, der unverzüglich quer auf Moritz Faßbinder spielte, wobei wieder eine aufopferungsvolle Grätsche eines Gästespielers dazwischen kam. Kurz darauf spielte sich Sebastian Schmidt auf der linken Seite durch und passte maßgenau auf Jonathan Hader, der den Ball zuerst an den Pfosten setzt und den von dort zurückprallenden Ball im zweiten Versuch ins kurze Eck bugsieren wollte, wo jedoch der Tiengener Schlussmann abgetaucht war und den Ball erneut an den Torpfosten lenkte. Wiederum nur Minuten später zog Sebastian Schmidt an drei Gegenspielern vorbei und traf anschließend ebenballs den Innenpfosten, von wo der Ball in die Arme des Torhüters sprang. Nachdem Moritz Faßbinder kurz darauf mit einem Solo allein vor dem Tiengener Keeper an dessen Glanzreaktion gescheitert war, schoss er sich in der folgende Szene seinen Frust von der Seele und traf mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum 3:0. Zum Schluss gab es noch einen Bilderbuchspielzug, der zum 4:0 führte. Jonathan Hader brachte den Ball mit letztem Einsatz zu Simon Becherer, der im gegnerischen Sechzehner den Kopf oben behielt und einen tollen Ball auf Baver Ceken spielte, der dann direkt verwandelte.

Der FCE spielte mit Preuß, Danilovic (Hader), Göbel, Queslati, E.Schmidt, Gutjahr, Fass (Becherer), Beck, S.Schmidt, Welz (Ceken), Faßbinder (Wormuth)
Michael Zäh