Zuviele Geschenke verteilt

 

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Der FCE verliert in Ballrechten-Dottingen gegen einen starken Gegner mit 0:3, weil er hinten Fehler macht und vorne Chancen liegen lässt
In der Anfangsphase war die Costa-Elf nicht im Bilde. Die Gastgeber hingegen spielten aggressiv und mit Überzahl im Mittelfeld (da hinten mit einer Dreierkette) und setzten so nach Ballgewinnen und guten vertikalen Bällen die FCE-Viererkette immer wieder gekonnt unter Druck. So fielen bereits in der 11. und 17. Spielminute zwei Treffer für Ballrechten-Dottingen, beide von Marco Müller aus kurzer Distanz im Strafraum erzielt, wobei die FCE-Defensive auch nicht wach genug war. Danach schaffte es die Costa-Truppe, etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und kam nach und nach ebenfalls zu den ersten Torchancen. Nach einem Eckball köpfte der aufgerückte Frederic Fass den Ball so aufs Tor, dass der Torhüter der Gastgeber erstmals ernsthaft eingreifen musste. Eine Direktabnahme von Ousman Jasseh sauste über die Querlatte, ein Schuss von Kerem Aytekin nach gelungenem Antritt an zwei Gegenspielern vorbei landete neben dem Tor von Ballrechten-Dottingen. Dann spielte Hannes Kreutner im Mittelfeld einen starken Pass auf Julian Engler, der zentral vorne drin den Ball mit einer perfekten Drehung mitnahm und ihn direkt in den Lauf von Kazbek Ulubiev legte, der damit von halblinks mit Tempo in den Strafraum eindrang, auch stark abzog, aber dann das Pech hatte, dass der gut geschossene Ball vom Innenpfosten ins Feld zurück sprang. Kurz darauf gab es die nächste dicke Chance, als Kazbek Ulubiev sich mit einem Dribbling an zwei Gegenspielern vorbei bis zur Grundlinie durchtankte und von dort den Ball mustergültig auf den Elfmeterpunkt zurück legte, wo Kapitän Frederic Fass direkt abzog, aber das Tor verfehlte, da ihm der Ball über den Spann rutschte. In dieser Phase wäre mindestens ein FCE-Treffer verdient gewesen, obwohl auch die spielerisch reiferen Gastgeber stets gefährlich blieben. Praktisch mit dem Pausenpfiff erzielte Ballrechten-Dottingen nach einer wahrhaft verflixten Fehlerkette in der FCE-Defensive das vorentscheidende 3:0. In der zweiten Halbzeit war das Spiel völlig offen und war es immerhin stark vom jungen FCE-Team, dass man sich nie aufgab und immer seine Chancen nach vorne suchte. Nach energischem Dribbling von Kerem Aytekin spielte er den Ball dann in die Mitte auf Julian Engler, der gerade noch so am Torabschluss gehindert wurde. Kurz darauf eroberte der unermüdliche Ousman Jasseh einen Ball in der gegnerischen Hälfte und legte ihn prima Kazbek Ulubiev in den Lauf, der so völlig frei vor dem Torhüter der Gastgeber auftauchte. Doch sein Flachschuss wurde gehalten. Dies war sicherlich die dickste FCE-Chance im ganzen Spiel. Auf der Gegenseite zeichnete sich FCE-Keeper Stefan Lohrer mehrfach durch gute Paraden aus. Insgesamt blieb es also bei einer 0:3-Niederlage gegen einen starken, gut eingespielten Gegner, die dennoch größtenteils selbst verschuldet war, weil man sowohl hinten wie auch vorne ein paar Geschenke zuviel verteilte. Bester FCE-Spieler war an diesem Tag Innenverteidiger Felix Remmersmann, der nahezu alle seine Zweikämpfe gewann und ständig versuchte, das Spiel nach vorne anzukurbeln. 
Der FCE spielte mit: Lohrer, Wormuth (Gretz), Remmersmann, Fass, Gass, Häringer (Bange), Kreutner (Gutjahr), Aytekin (Coric), Ulubiev, Engler, Jasseh  
Michael Zäh

Ernüchternde Niederlage

Der FCE hält 75 Minuten gut mit und muss sich dann aufgrund taktischer Naivität dem Meisterschaftsfavoriten aus Weil mit 1:3 geschlagen geben
In der Anfangsphase belauerten sich die beiden Teams. Besonders die spielstarken Gäste hielten sich mit Offensivaktionen zunächst zurück. In der 18. Minute musste dann aber FCE-Keeper Stefan Lohrer eine überragende Reaktion hinlegen, als nach einem Tempogegenstoß der Gäste ein Angreifer allein vor dem Tor des FCE auftauchte. Der Emmendinger Torhüter antizipierte, in welches Eck der Ball geschoben werden sollte und hielt ihn zur Verblüffung seines Gegenspielers. Kurz darauf strich ein Schuss der Gäste knapp über das Tor. In der 23. Minute erzielte der bärenstarke Almin Mislimovic mit einer sehenswerten Einzelaktion die Führung für Weil. Dem Tor ging allerdings eine taktische Schwäche der FCE-Defensive voraus, die ihre rechte Abwehrseite völlig entblößt hatte (weil der rechte Außenbahnspieler stets sehr hoch postiert war). Nur eine Minute später gab es die fast identische Situation. Dieses Mal ging der Ball aber neben das FCE-Gehäuse. Man sah also, dass Weil einen klaren Plan hatte, wie man die Himmelsstürmer des FCE auskontern wollte. Die Costa-Elf ließ sich ihrerseits aber nicht beirren, sondern spielte weiter nach vorne. Ein Schuss von Kerem Aytekin nach schönem Dribbling wurde gerade noch von den Stollen eines Abwehrbeines zur Ecke abgelenkt. Ein Schuss von Denis Gretz strich kurz darauf nur Zentimeter am Torpfosten vorbei. Dann klärte auf der anderen Seite der extrem starke Jeremia Gass mit einer spektakulären Grätsche und verhinderte so einen gefährlichen Konter der Gäste. Nach einem erstklassigen Spielzug, mit Traumpass von Denis Gretz auf Julian Engler fiel kurz vor der Pause der 1:1-Ausgleich, da Julian Engler sich die Chance nicht entgehen ließ, sondern den Ball trocken ins lange Eck bugsierte (41. Minute). Das Unentschieden zur Pause war nicht unverdient, da die Costa-Truppe sich nie von ihrem offensiven Konzept abbringen ließ. In der zweiten Halbzeit ging es zunächst hin und her, wobei Weil das Spiel immer besser in den Griff bekam. Torchancen für den FCE gab es durch Nicolai Häringer, der sein Ziel knapp verfehlte als der Weiler Torhüter schon am Boden war und durch Ousman Jasseh, der bei einer Direktabnahme aus elf Meter leicht in Rücklage geraten war und den Ball über die Querlatte der Gäste setzte. Viel ärgerlicher war jedoch, dass die beiden relativ späten Gegentore (77. und 85. Minute), beide erneut durch Almin Mislimovic, durch ein taktisch naives Verhalten der Costa-Elf zustande kamen. In beiden Fällen war das defensive Zentrum völlig entblößt und waren auch die Innenverteidiger weit aufgerückt. Gegen einen Meisterfavoriten aus Weil hätte auch ein junges FCE-Team nach der 75. Spielminute etwas defensiver agieren dürfen. So gab es eine ernüchternde 1:3-Niederlage, weil Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis zueinander standen.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Wormuth, Remmersmann, Fass, Gass, Häringer, Kreutner (Bange), Aytekin, Gretz (Coric), Engler, Jasseh
Michael Zäh 

Beide Aktiv-Teams mit Heimspielen am kommenden Wochenende

Die erste Mannschaft am Samstag gegen den SV Weil; FCE II am Sonntag im Derby gegen den FV Windenreute; Spiel der A-Junioren vom Gegner Tunsel wegen Spielermangel abgesagt

Nur drei Tage Erholung blieb den Spielern des FCE I nach dem unglaublichen Pokalspektakel am vergangenen Mittwoch. Aber auch dem Gast aus Weil steckt ein langer Pokalabend in den Knochen. So wie der FCE mußte auch der SV Weil in seinem Pokalspiel gegen Rheinfelden bis in die Verlängerung gehen Auch hier weitere Parallelen zum FCE für das Team vom Oberrhein: Im Elfer-Schießen erfolgreich und die 3. Pokalrunde erreicht. In der Liga reisen die Weiler als Meisterschaftsfavorit mit einer makellosen Bilanz von drei Siegen aus drei Spielen nach Emmendingen an. Anstoß der Partie ist am Samstag um 18:00 Uhr.

Für die zweite Mannschaft des FCE steht ein Derby am Wochenende auf dem Programm. Im innerstädtischen Vergleich empfängt das Rehm-Team im Elzstadion am Sonntag um 15:00 Uhr den FV Windenreute.

Das für Samstag angesetzte Testspiel der A-Junioren mußte aufgrund Spielermangel der Gäste vom SV Tunsel kurzfristig abgesagt werden. Unter der Woche war das Capezzera-Team in einem guten Spiel gegen ein gemischtes Team aus Spielern der Aktiven und der A-Junioren des FC Zell am Harmersbach mit 3:0 erfolgreich.

Marcus Mädler

Dramatischer Pokalkampf

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zum 1:0 Führungstreffer durch  Aytekin  Kerem bitte das Bild anklicken

 
FCE siegt mit 11:10 Toren, nach 2:2 Ende der regulären Spielzeit und 4:4 nach Ende der Verlängerung, gegen den SV Stadelhofen
Dieser Pokalfight wird in Erinnerung bleiben. Nach einem tollen Schlagabtausch zweier herrlich offensiver Teams stand es nach Ende der Verlängerung bereits 4:4, bevor das Elfmeterschießen vor rot untergehender Sonne stattfand und schier nicht enden wollte. Schließlich siegte die Costa-Truppe mit 11:10 Toren, nachdem sie zuvor mehrfach bereits geschlagen zu sein schien. Die Partie war gerade Mal drei Minuten alt, als FCE-Torhüter Stefan Lohrer gleich doppelt eine Glanzparade hinlegen musste. Zunächst klärte er nach einem Schuß aus kurzer Distanz per Fußabwehr, dann wischte er beim Nachschuß den Ball mit den Fingerspitzen über die Torlatte. Danach übernahm das Costa-Team gegen sehr ballsichere Gäste immer mehr die Initiative und erspielte sich einige Chancen. Fast folgerichtig fiel das 1:0 durch den überragenden Kerem Aytekin, der drei Gegenspieler umdribbelte und dann mit dem Außenrist eiskalt abschloss (19. Minute). Nach dieser verdienten Führung machten die Gäste aus Stadelhofen aber richtig Druck, während der FCE nun mehrfach Glück benötigte, nicht den Ausgleichstreffer hinnehmen zu müssen. Bei Tempogegenstößen hatte der FCE durch Aldin Coric und Ousman Jasseh zwei gute Torgelegenheiten, die jeweils knapp vergeben wurden. In der 51. Minute fiel der verdiente Ausgleich für die Gäste durch Valon Salihu, der später noch zwei weitere Treffer erzielen sollte. Das Spiel wogte hin und her. Nach Solo von Kazbek Ulubiev kam Ousman Jasseh zum Abschluss und scheiterte erneut am Gäste-Keeper. Auf der anderen Seite riskierte FCE-Torhüter Stefan Lohrer Kopf und Kragen, als er einem anstürmenden Gästespieler den Ball vom Fuß pflückte. Dann landete ein Kopfball am Innenpfosten des FCE-Gehäuses. Kurz darauf war wieder Ousman Jasseh an der Reihe, als er nach schönem Pass von Nicolai Häringer knapp über das Tor zielte. Das 1:2 in der 77. Minute provozierte erneut wütende Angriffe des Costa-Teams. So fiel in der 82. Minute der erneute Ausgleich per Kopfball durch Ousman Jasseh (nach Flanke Nicolai Häringer), der sich dieses Tor nun wahrlich längst verdient hatte. Damit ging es dann in die Verlängerung. Diese wurde zunächst wieder durch die Gäste dominiert, die mit einem Lattenschuss von Salihu Pech hatten. Doch dann ging Stadelhofen in der 104. Minute erneut in Führung, die allerdings wiederum nicht lange währte. Denn in der 108. Minute schlug David Wormuth eine diagonale Flanke über mehr als 30 Meter, die immer länger wurde und schließlich punktgenau auf dem Kopf von Nicolai Häringer landete, der den Ball gefühlvoll über den gegnerischen Torhüter hinweg ins lange Eck setzte. Als dann der abgebrühte Gästestürmer Valon Salihu mit seinem dritten Treffer das 4:3 für Stadelhofen erzielte (114. Minute), schien das junge FCE-Team von den reifer wirkenden Gästen endgültig geschlagen zu sein. Doch dann legte  Denis Gretz ein Weltklasse-Solo hin, als er zwei Gegenspieler auf der Grundlinie austanzte und in Richtung Tor marschierte: sein anschließender Querpass fand den Weg zu Moritz Bange, der das 4:4 in der 120. Minute erzielte. Im Elfmeterschießen trafen dann der Reihe nach: Frederic Fass, Jeremia Gass, Moritz Bange, Felix Remmersmann, Denis Gretz, Kazbek Ulubiev und Hannes Kreutner. So ging ein langer aber äußerst kurzweiliger Abend im Jubelsturm der jungen FCE-Truppe unter.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Wormuth, Fass, Remmersmann, Gass, Häringer, Aytekin (Bange), Coric (Gretz), Kreutner, Ulubiev, Jasseh
Michael Zäh

FCE kehrt mit einem Punkt im Gepäck aus Kirchzarten zurück

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wie schon gegen Wyhl später Ausgleichstreffer zum 2:2 Endstand

Das neuformierte FCE-Team dominierte deutlich die erste Viertelstunde am Samstagabend beim SV Kirchzarten. Zwar mußte in der 9. Spielminute der gut aufgelegte FCE-Keeper Stefan Lohrer einen gefährlichen Freistoß der Gastgeber entschärfen, aber nur vier Minuten später ging der FCE durch eine sehenswerte Aktion des Torschützen und Kapitän Frederic Fass im Zusammenspiel mit Julian Engler mit 1:0 in Führung. Statt aber den so wichtigen zweiten Treffer trotz mehrer „Hochkaräter“ nachzulegen kam der SV Kirchzarten noch vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich. Und es sollte gleich nach Wiederanpfiff sogar noch schlimmer für das junge FCE-Team kommen. Einen Abspielfehler in der Vowärtsbewegung nutzte die Heimelf zur Führung. Dies sollte in Hälfte zwei allerdings die einzige nennenswerte Torchance auf Seiten des SVK bleiben. Der FCE-Abwehrverbund um den umsichtigen und besten Spieler an diesem Abend im FCE-Dress, Frederic Fass, ließ nichts anbrennen. Der FCE nahm auch in Hälfte zwei das Spielgeschehen in die Hand und hielt weiter am Konzept fest, die Aufgabe durch gute Kombinationen und mit viel spielerischem Potential zu lösen. Die Hereinnnahme des starken Kerim Aytekin setzte viele weitere gute Impulse im FCE-Offensivspiel und der FCE-Anhang schöpfte zurecht Hoffnung, nicht mit leeren Händen trotz Rückstand die Heimfahrt antreten zu müssen. In der 83. Minute endlich dann auch der verdiente Grund zum Jubeln im FCE-Lager. Felix Remmersmann netzte mit einem unhaltbaren Kopfball zum 2:2 ein. Wer weiß wie die Partie ausgegangen wäre, wenn das Schiedsrichtergespann die Szene in der 86. Minute so wie alle Zuschauer aus beiden Lagern gesehen und geahndet hätten. FCE-Stürmer Julian Engler war durch und wurde bei seinem Versuch den Ball über den herauseilenden Torhüter im Kirchzartener Gehäuse elfmeterreif von diesem daran gehindert. Der von allen Anwesenden im Stadion und auch aller Spieler auf dem Platz erwartete Elfmeterpfiff blieb zur Fassungslosigkeit des FCE-Anhangs und Durchatmen der Gastgeber aus. Vor allem in Hälfte zwei waren beide Teams mit der Leistung des Unparteiischen und seiner Assistenten nicht immer einer Meinung. So blieb es am Ende beim 2:2 Unentschieden und sowohl der SV Kirchzarten als auch der FCE warten nach drei Spielen noch auf den ersten Sieg in der noch jungen Landesligasaison.
Der FCE spielte mit: Stefan Lohrer, Frederic Fass, Jeremia Gass, David Künzler (37. Hannes Kreutner), Aldin Coric (58. Min. Kerem Aytekin), Ousman Jasseh (86. Min. Sedat Sezgin), David Wormuth, Kazbek Ulubiev, Felix Remmersmann, Julian Engler, Nicolai Häringer

Vorschau: Mittwoch, 22.08.2018 um 18:00 Uhr zweite Runde im Südbadischen Verbandspokal FCE – SV Stadelhofen und Samstag, 25.08.2018 um 18:00 Uhr Landesligaheimspiel FCE – SV Weil

Marcus Mädler

Toll heraus gespielte Tore

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 FCE siegt nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 im Pokalspiel gegen den Verbandsligisten aus Stegen
In der ersten Halbzeit war das Pokalspiel gegen den Verbandsligisten aus Stegen hauptsächlich taktisch geprägt, wobei sich die Teams weitgehend neutralisierten. Ein Klassenunterschied war dabei nicht auszumachen, wenngleich Stegen etwas reifer und abgeklärter wirkte. Durchaus schmerzhaft war dabei auch, dass der in den letzten Jahren für den FCE absolut verdiente Andi Beck nun in den Reihen der Gäste agierte (obwohl es ja ursprünglich von ihm hieß, dass er aus beruflichen Gründen kürzer treten müsse und daher nicht mehr ernsthaft in der Landesliga spielen könne, was offenbar heißt, dass die Verbandsliga dann das richtige Terrain in einem solchen Falle ist). Nach längerem Abtasten der beiden Teams hatten die Gäste aus Stegen dann in der 26. Minute die erste große Chance, als der Defensivspezialist Torben Struthoff recht frei zum Abschluss kam, jedoch in FCE-Keeper Stefan Lohrer seinen Meister fand. Als eigentlich niemand damit rechnete (vielleicht ja auch genau deshalb) verlor ein Spieler in der hintersten Reihe des FCE ein gewagtes Dribbling, was zu einer Flanke für Stegen führte, die FCE-Torhüter Lohrer unglücklich in die eigenen Maschen faustete. Das sah natürlich ziemlich mau aus und bedeutete die Führung für die Gäste (35. Minute), die nicht allzu viel Offensivgeist gezeigt hatten. Doch in der folgenden Szene hielt dann Stefan Lohrer per Fußabwehr-Reflex gegen den völlig frei vor ihm auftauchenden Stegener Toptorjäger Martin Fischer. Wenn man so will, kann man sagen: Hätte der junge FCE-Keeper das erste (Eigen-)Tor nicht gefangen, dann aber das Ding von Fischer gekriegt, wäre das Resultat von 0:1 dasselbe gewesen, ohne dass jemand dem Torhüter den geringsten Vorwurf hätte machen können. Insgesamt sah man in der ersten Halbzeit, dass Stegen das reifere Team war, das die „Himmelsstürmer“ des FCE ganz gut kontrollierte, ohne aber selbst wirklich dominant aufzuspielen. Es war dann schon überraschend und zeugte von einem tollen Selbstbewusstsein der Costa-Truppe, dass in der zweiten Halbzeit immer mehr die junge FCE-Elf das Spiel bestimmte, nachdem erneut ihr Torhüter Stefan Lohrer kurz nach der Pause hervorragend parierte. Und tatsächlich stellten sich auch gute Torchancen ein. Nach einem Dribbling und anschließendem Querpass von Julian Engler war es in der Mitte Kazbek Ulubiev, der den Gästetorhüter mit seinem Schuss ernsthaft prüfte. Kurz darauf gab es nach einem Dribbling des quirligen Aldin Coric eine knifflige Situation, die man auch mit einem Elfmeterpfiff hätte ahnden können. Direkt im Anschluss hätte Julian Engler auch auf „Foulspiel“ pokern können (was wahrscheinlich dann wirklich den Pfiff des Unparteiischen zur Folge gehabt hätte), was er aber nicht tat, sondern stattdessen auf den Beinen blieb und mit seinem Abschluss am Stegener Keeper scheiterte. Schließlich belohnte sich die Costa-Truppe aber für ihr tolles Engagement, als Kazbek Ulubiev sich über links super durchsetzte und David Wormuth seinen Rückpass mit Entschiedenheit und Power zum 1:1 in die Maschen setzte (69. Minute). Nun hatte das junge FCE-Team endgültig Oberwasser und gab richtig Gas nach vorne. Nach einem traumhaften langen Ball von Kapitän Frederic „Kiki“ Fass verschaffte sich David Künzler durch eine perfekte Ballmitnahme den entscheidenden Vorteil und passte danach flach in die Mitte auf Julian Engler, der sich gegen zwei Innenverteidiger durchsetzte und das 2:1 erzielte (88. Minute). So siegte der FCE trotz 0:1-Rückstand aufgrund einer tollen Moral und aufgrund viel spielerischem Potenzial.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Künzler, Remmersmann, Fass, Gass, Wormuth (Gutjahr), Häringer (Gretz), Coric, Engler, Ulubiev, Sezgin (Kreutner)
Michael Zäh

Lehrgeld bezahlt

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FCE verliert beim Aufsteiger in Bad Bellingen mit 0:2, weil man seine Torchancen nicht nutzte
Auf dem herrlich direkt am Rhein gelegenen Rasenplatz in Bad Bellingen herrschten bei praller Sonne Temperaturen über 40 Grad. Bei dieser Glutofen-Hitze Fußball zu spielen, wo doch die (recht zahlreichen) Zuschauer sich alle im Schatten unter dem Vereinsheim zusammen drängten, um keinen Hitzschlag zu erleiden, muss grundsätzlich größten Respekt für die Leistung aller Akteure abverlangen. Und die Partie war noch dazu eine äußerst lebhafte, mit viel Tempo und rassigen Aktionen. Der FCE kam gut ins Spiel und hatte nach knapp zehn Minuten das erste Mal Pech, als Aldi Comic einen super getimten Ball in die Spitze auf Julian Engler spielte und dieser sich prima durchsetzte, mit seinem satten Schuss jedoch die Latte des Bellinger Gehäuses traf. Kurz darauf vernaschte Kazbek Ulubiev mit einem Mördersprint gleich zwei Gegenspieler, passte von der Grundlinie aus acht Metern zurück, fand jedoch in der Mitte keinen Abnehmer. Das Team von Mark Costa machte also das Spiel, während sich die Gastgeber auf Konter fokussierten, die allerdings auch stets gefährlich waren. Allein der überragende Bellinger Stürmer Tim Siegin sorgte mit seinen Aktionen stets für Unruhe und strahlte viel Gefahr aus. Einen Fernschuss von Tim Siegin parierte der FCE-Torhüter Stefan Lohrer noch rechtzeitig. Auf der Gegenseite dribbelte sich Kalbek Ulubiev erneut auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und passte quer durch den Fünfmeterraum auf den langen Pfosten, wo Aldin Coric angerannt kam, doch den Ball aus zwei Metern neben das Tor setzte. So blieb die insgesamt sehr engagierte Leistung der Costa-Truppe in der ersten Halbzeit ohne die eigentlich verdiente Belohnung. Nach der Pause zeigte sich schnell, dass jetzt der Aufsteiger aus Bellingen deutlich besser in die Partie fand, während die FCE-Spieler dem vorgelegten Tempo aus Halbzeit eins nun Tribut zollen mussten. Es schlichen sich nun häufiger Fehler im Spielaufbau ein. Jeweils nach einem solchen Ballverlust sorgte dann der schnelle und robuste Tim Siegin mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung (63. und 68. Minute). Doch trotz der Hitze und des 0:2-Rückstandes stimmte die Moral bei der jungen FCE-Truppe, die noch einmal Druck ausübte und sich nun wieder Torchancen erspielten. In der 73. Minute wurde Ousman Jasseh wunderbar frei gespielt, verfehlte aus acht Metern jedoch das Tor. Der 0:2 Endstand war für die Costa-Trippe zwar bitter, muss aber unter dem Begriff „Lehrgeld zahlen“ abgebucht werden. Denn die Leistung des Teams war insgesamt schwer in Ordnung. Nur die Tore fehlten. Und die sind hat dass berühmte Salz in der Suppe, erst recht, wenn der Schweiß in Strömen fließt und die Beine immer schwerer werden. 
Der FCE spielte mit: Lohrer, Künzler (Martin), Remmersmann, Fass, Gass, Wormuth (Kreutner), Häringer, Ulubiev (Sezgin), Engler, Coric (Bange), Jasseh
Michael Zäh

Landeligaauftakt in Bad Bellingen

Das Costa-Team zum Punktspielstart am Samstag um 16:00 Uhr zu Gast beim Aufsteiger in Bad Bellingen

Nach dem Pokalspiel vom vergangenen Wochenende wird es nun auch in der Punkterunde ernst für das neuformierte FCE-Landesligateam. Trainer Mark Costa muß auf nicht weniger als 9 Spieler verletzungs-und urlaubsbedingt verzichten. Mit einer ebenso engagierten und guten Leistung wie im Pokalspiel gegen St. Georgen, sollte dann aber auch aus Bad Bellingen mit etwas Zählbarem im Gepäck die Rückreise nach Emmendingen möglich sein.

Auch die Reserve des FCE startet in die neue Saison. Am Sonntag um 15:00 Uhr ist das Team von Ferdi Rehm zu Gast bei der SG Broggingen/Tutschfelden.

Die A-Junioren des FCE testen gleich zweimal am Wochenende. Zunächst steht am Samstag ein interessanter Vergleich an: das Cappezzera-Team spielt um 14:00 Uhr beim SV Waldhof Mannheim. Am Sonntag sind dann um 16:00 Uhr die A-Junioren des elsässischen Nachbarn ASC Biesheim zu Gast.

Marcus Mädler

Glücklicher Punktgewinn

 
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Die junge FCE-Truppe holt durch ein Kopfballtor von Ousman Jasseh nach Rückstand gegen Wyhl noch ein 1:1 heraus
In den ersten zehn Spielminuten legte die Costa-Elf wieder los wie die Feuerwehr und überraschte die Gäste mit energischem Pressing. Julian Engler hatte gleich eine prima Szene, als er den Ball technisch anspruchsvoll behauptete, dann allerdings keinen Abnehmer für seinen Querpass fand. Nach dieser starken Anfangsphase häuften sich allerdings „leichte“ Fehlpässe beim FCE, über die sich die Spieler selbst am meisten ärgerten. Oft war der Umschaltmoment perfekt und die Lücke für den tiefen Pass auch da, aber das folgende Zuspiel dann zu überhastet, so dass es in den Füßen der gut gestaffelten Wyhler Abwehr landete. So verflachte das FCE-Spiel immer mehr. Nach einer halben Stunde wagten sich die Gäste aus ihrer Deckung heraus und ergriffen nun ihrerseits  die Initiative. Mitunter setzten sie die FCE-Defensive bei deren Spielaufbau so unter Druck, dass diese haarsträubende Fehlpässe provozierte. In dieser Phase versäumte es Wyhl, aus klarsten Chancen die Führung zu machen. Kurz vor der Pause gelang dem Costa-Team dann noch ein schneller Spielzug über Kazbek Ulubiev, der sich auf flinken Beinen bis zur Grundlinie durchtankte und dann stark auf Julian Engler an der Strafraumkante zurück legte. Dessen anschließender Abschluss kam aber zu zentral und wurde vom Wyhler Keeper Norman Gruber entschärft. Nach der Pause spielten beide Teams mit offenem Visier und ging es zunächst mit viel Tempo hin und her. Nach schönem Pass von Nicolai Häringer auf Aldin Coric war dieser auf der rechten Seite seinen Gegenspielern enteilt und spielte eine scharfe Hereingabe in den Fünfmeterraum. Etwas Pech war dann für den FCE im Spiel, als der von einem Wyhler Abwehrbein abgeprallte Ball nur einen halben Meter am einschussbereiten Julian Engler vorbei trudelte. Danach erspielten sich die Gäste aus Wyhl mit Klasse-Spielzügen klare Vorteile und hatten auch zwei „100prozentige“ Torchancen, die der FCE mit Geschick, den Fingerspitzen von Torhüter Stefan Lohrer und ziemlich viel Glück überstand. Immer wieder misslang der Costa-Truppe jetzt der vorletzte Pass in die Spitze und dadurch wurden die aufmerksamen und zweikampfstarken Wyhler Spieler zu Tempogegenstößen geradezu eingeladen. Dann fiel die inzwischen verdiente Führung für Wyhl auf eine eher kuriose Art und Weise (69. Minute). Ein direkt getretener Freistoß von Gäste-Kapitän Marco Blust landete mit Schmackes an der Querlatte des FCE-Gehäuses. Nun gut. Seltsam war dann jedoch, dass der Schütze, der eben noch 18 Meter vom Tor entfernt war, gleich in der nächsten Szene einen Ball am Fünfmeterraum des FCE erkämpfen durfte. Diesen legte er dann auf Sören Oberkirch raus, dessen Flanke durch alle Mann hindurch zum Torschuss wurde und im langen Eck landete. Danach musste das junge FCE-Team spürbar schlucken, um noch einmal an seine Chance zu glauben. Wyhl hätte den Sack zumachen können, tat es aber nicht. Nach einem schönen Ball von Hannes Kreutner in die Tiefe auf den schnellen Ousman Jasseh holte dieser immerhin einen Eckball heraus. Diesen Eckball führte (wie schon einige zuvor) Kazbek Ulubiev mit toller Technik aus, so dass der Ball mit viel Schärfe auf den langen Pfosten kam. Dort sprang Ousman Jasseh am höchsten und wuchtete die Kugel per Kopfball zum Ausgleich ins Netz (80.Minute). Es blieb am Ende bei diesem für den FCE eher etwas glücklichen Punkt, wobei Wyhl der jungen Emmendinger Truppe aufzeigte, was sie noch lernen kann. Für die Moral des Costa-Teams war der Ausgleich allerdings Gold wert.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Künzler, Remmersmann, Fass, Gass, Wormuth (Gutjahr), Häringer (Aytekin), Coric (Kreutner), Engler, Ulubiev, Sezgin (Jasseh)
Michael Zäh

Das Spiel hat Spaß gemacht

FCE siegt 3:1 über FR-St.Georgen in der Qualifikation zum Südbad. Vereinspokal

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Von der ersten Minute an gab das Team von Mark Costa richtig Gas. Es war mitunter eine helle Freude, die Spielfreude beim jungen FCE-Team zu sehen. Immer wieder wurde der direkte Weg nach vorne gesucht und oft auch hoch in des Gegners Hälfte gepresst. Nach einem dadurch erreichten Ballgewinn durch Ousman Jasseh spielte dieser einen doppelten Doppelpass mit Julian Engler, sodass dieser frei gespielt war. In überlegener Manier erzielte Julian Engler dann mit einem unhaltbaren Schuss die 1:0-Führung (13.Spielminute). Auch der zweite FCE-Treffer war das Resultat eines Bilderbuch-Spielzuges. Julian Engler legte dem schnellen Kazbek Ulubiev einen steilen Ball in die Gasse und dieser lief bis zur Grundlinie durch und legte dann im Sechzehner quer auf den langen Pfosten, wo Ousman Jasseh blitzschnell schaltete und das 2:0 erzielte (35.). So schien die Partie nach einer guten halben Stunde fast schon entschieden zu sein, da die Gäste aus Freiburg-St.Georgen bis dato kaum eine nennenswerte Torchance hatten. Doch direkt nach dem 2:0 leistete sich die FCE-Defensive ausnahmsweise eine Fehlerkette und ermöglichte den Gästen den Anschlusstreffer (37.). Noch vor der Pause fiel jedoch das 3:1 für die Costa-Truppe. Julius Faßbinder flankte maßgerecht auf den Kopf von Nicolai Häringer, der den Ball geschickt über den Freiburger Torhüter hinweg im langen Eck versenkte. Nach der Pause mussten die Gäste natürlich etwas mehr tun und eröffneten sich erstklassige Konterchancen für den FCE. Einmal scheiterte Ousman Jasseh am Keeper der Gäste und zwei Mal setzte sich Julian Engler hervorragend gegen mehrere Gegenspieler durch, verpasste dann aber jeweils den richtigen Moment zum Abschluss und fand dadurch ebenfalls seinen Meister in Pascal Fuhr, dem Gäste-Torhüter. Beachtlich war in der zweiten Halbzeit vor allem, dass man dem Gegner außer einem Weitschuss keine echte Torchance erlaubte. Die Viererkette um Kapitän Frederic Fass machte stets einen sicheren Eindruck. Der 3:1-Sieg war am Ende ungefährdet und ging aufgrund einer starken läuferischen und spielerischen Leistung des Costa-Teams auch vollauf in Ordnung.

Der FCE spielte: Lohrer, Remmersmann, Fass, Gass, Faßbinder, Häringer (Kreutner), Wormuth, Ulubiev (Gretz), Engler (Bange), Coric (Sezgin), Jasseh

Michael Zäh

Nach 90 Minuten 1:1 und im Elfmeterschießen knapp das Finale verpaßt

Gute Besserung Felix Wolf

Bei den offenen Freiburger Stadtmeisterschaften in St. Georgen traf das Costa-Team im Halbfinale am Sonntag auf den Gastgeber und Mit-Landesligisten FC Freiburg-St. Georgen. Nachdem bereits am Samstag die Mannschaft über volle 90 Minuten in Mundingen gegangen war, stand auch in diesem Halbfinale nochmals eine gesamte Spieldauer von 90 Minuten an. Das Team machte es gegen den Gegner vom Pokalspiel am kommenden Samstag um 17:00 Uhr im Elzstadion gut und ging durch Julian Engler mit 1:0 in Führung. Eine der ganz wenigen Chancen nutzte St. Georgen zum Ausgleich. Trotz zahlreicher guter Torchancen für den FCE blieb es bei diesem Spielstand bis zum Abpfiff der Partie. Der Einzug ins Finale mußte durch ein Elfmeterschießen entschieden werden, welches der FCE knapp verlor. Das Finale gewann der SV Endingen gegen Freiburg St. Georgen mit 2:0.

Die Mannschaft und alle Verantwortlichen wünschen Abwehrspieler Felix Wolf eine schnelle und gute Besserung. Nach einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler mußte Felix das Feld verlassen und wurde sogar mit dem Roten Kreuz zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Es wurde eine starke und vor allem schmerzhafte Rippenprellung diagnostiziert. Hoffentlich kann Felix bald auf dem Feld wieder seinem Team zur Seite stehen.

Marcus Mädler

FCE am kommenden Montag im Spiel um Platz 3 beim Reutemer Regio-Cup

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In den Gruppenspielen beim traditionellen Reutemer Regio Cup am Freitag erzielte die neuformierte Mannschaft von Mark Costa und Marc Binder gegen die Teams von Rust, Gundelfingen und Teningen über die Spielzeit von 3 x 30 Minuten keinen Treffer. In der Auftaktpartie gegen den SV Rust wurden drei sog. 100%ige liegen gelassen. Machst Du die Dinger vorne nicht rein, so fängst Du hinten meist eine und so kam es auch. Die erste Torchance im Spiel überhaupt nutzte Rust zum 1:0 Endstand. Die zweite Partie gegen Gundelfingen war so wie das Ergebnis es widerspiegelt: 0:0. Im letzten Gruppenspiel gegen die schon fürs Finale feststehenden Nachbarn vom FC Teningen sahen die Zuschauer wieder ein gutes Spiel beider Teams. Am Ende hieß es auch hier 0:0. Eigentlich wäre der FCE somit mit zwei Unentschieden nicht für den Finaltag am kommenden Montag in Reute als Gruppendritter qualifiziert. Da der SV Rust aber am Montag auf die Teilnahme verzichtet, kommt es im Reutemer Waldeckstadion um 17:30 Uhr zum Derby um Platz 3 zwischen dem FC Emmendingen und der SG Wasser/Kollmarsreute. Die Spielzeit beträgt 2 x 35 Minuten.

Marcus Mädler