Versöhnlicher Auftritt

FCE gewinnt unter der Regie von Christian Rees sein letztes Saisonspiel gegen Freiburg-St.Georgen mit 4:2
Man merkte von Beginn an, dass beide Teams frei aufspielen konnten. Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Landesligaspiel, angereichert mit so manchem technischen Kabinettstückchen und einem ordentlichen Tempo. Nach 15 Minuten prüfte Timo Welz Gästekeeper Braun erstmals mit einem satten Drehschuss. Kurz darauf spielte Daniel Blanco Carvalho einen wunderbar temperierten Ball in die Tiefe auf den durchgestarteten A-Jugendlichen Moritz Bange, dessen Flanke zwar noch abgefälscht wurde, jedoch glücklich bei Sedat Sezgin landete, der blitzschnell aus der Drehung abzog und so den Ball unhaltbar ins lange Eck schickte (22. Minute). Im direkten Gegenzug öffnete sich St. Georgens Superdribbler Elias Schmidt-Riese in der Mitte ein Loch in der FCE-Defensive, das ungefähr so breit war wie der Grand Canyon. Also erzielte Schmidt-Riese ohne Probleme das 1:1 (23.). Nach der Pause setzte sich das muntere Spielchen fort. Nach Flanke von Sebi Schmidt in den Gästestrafraum ließ Daniel Blanco-Carvalho den Ball ganz geschickt durch zu Timo Welz, der cool blieb und das 2:1 erzielte (51.). Danach gab es gute Chancen auf beiden Seiten, bevor dann wieder Schmidt-Riese den erneuten Ausgleich besorgte (69.). Nach einer tollen Kombination über Erik Schmidt und den inzwischen als Sturmtank nach vorne beorderten Tobias Göbel erlief sich David Wormuth den Ball im gegnerischen Sechzehner und traf zum 3:2 (73. Minute). Da angesichts des warmen Wetters nun spürbar die Kräfte etlicher Spieler nachließen, häuften sich die Torchancen für den FCE. Einen Tempogegenstoß aus der eigenen Hälfte heraus schloss Frederic Fass (nach Spurt über das ganze Feld) mit einem feinen Heber ab, der nur knapp das Ziel verfehlte. Kurz darauf spielte Tobias Göbel einen Traumpass in den freien Raum auf den schnellen A-Jugendlichen Ousman Jasseh, der zum 4:2 abschloss. Die wunderbar unaufgeregt von Christian Rees als Coach betreute FCE-Truppe versöhnte die Fans im letzten Saisonspiel also noch einmal mit einem spritzigen Spiel und einem Sieg.
Der FCE spielte mit: Preuß, E.Schmidt, Göbel, Fass, Künzler, Beck, Blanco-Carvalho (Wormuth), Bange, S.Schmidt (Jasseh), Welz, Sezgin
Michael Zäh   

Nur der Rahmen für die Meisterfeier

FCE verliert in Waldkirch mit dem letzten Aufgebot 0:3

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Das Abendspiel des FCE in Waldkirch hatte bei schönstem Wetter eher den Charakter eines freundschaftlichen Kicks. Es gab sozusagen den Rahmen ab für die Meisterfeier des Aufsteigers FC Waldkirch, was ja schon vor der Partie fest stand. Da beim FCE fast zwei Drittel der Spieler des Landesliga-Kaders (und ebenso Cheftrainer Dino Saggiomo) fehlten, trat der FCE mit einem Team an, das man nun wirklich als „letztes Aufgebot“ bezeichnen konnte. In der Anfangsviertelstunde kamen die Emmendinger dann sogar zu einigen gefährlichen Angriffen, oft vorgetragen vom A-Jugendlichen Ousman Jasseh. Dann fielen in der 24. Minute, der 29. Minute und der 43. Minute drei Tore für die Gastgeber, denen eines gemeinsam war: Sie alle fielen viel zu einfach, weil die FCE-Spieler in diesen Situationen jede Entschlossenheit vermissen ließen. Danach war die sowieso einseitige Partie natürlich vorzeitig entschieden. Man muss allen Spielern, die sich an diesem Tag „opferten“ letztendlich ein Dankeschön sagen. Sie haben sich immerhin noch einmal reingehauen, wo andere bereits in Urlaub weilten. Eine kleine Belohnung war es dann auch, dass der FCE die zweite Halbzeit torlos gestalten konnte und nicht gegen den Landesliga-Meister eine Packung bezog (was auch Waldkirch offensichtlich nicht wollte).

Der FCE spielte mit: Preuß, Fleig, Künzler, Fass, E.Schmidt, Becherer, S. Schmidt, Zymberi, Jasseh (Kemmer), Welz, Sezgin

Michael Zäh 

Lebhafte Partie

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Der FCE holt sich in Kirchzarten mit einem 0:0 einen wichtigen Punkt 

Es war ein launisches Fußballspiel, das technisch auf gutem Niveau stand, spritzig und mit knackigen Zweikämpfen geführt, das also für Kurzweil bei den Zuschauern sorgte. Gleich nach vier Minuten musste FCE-Keeper M Marco Preuß eine Glanzparade auspacken, um nach sattem Abschluss der Gastgeber den frühen Rückstand zu verhindern. Danach wogte die Partie lebhaft hin und her, wobei auch der FCE nach schnellem Umschaltspiel im Ansatz sehr gute Konterchancen besaß, wobei aber oft der allerletzte Pass nicht präzise genug kam, etwa als Sedat Sezgin sich auf dem linken Flügel prima durchsetzte, dann aber sein Zuspiel auf Timo Welz um den Bruchteil einer Minute zu spät kam. Nach einem tollen Freistoß von Sebastian Schmidt hatte Kirchzeiten Glück und einen starken Torhüter zwischen den Pfosten, der bei seiner Rettungsaktion den linken davon küssen musste. Danach kamen die technisch und spielerisch überzeugenden Hausherren wieder zu einigen guten Abschlüssen, die allesamt von Marco Preuß im Kasten des FCE vereitelt wurden. Nicht selten war es auch so, dass diese Chancen für Kirchzarten nach riskanten Ballverlusten im Emmendinger Spiel nach vorne zustande kamen. Kurz vor der Pause rettete Marco Preuß dann mit einer Weltparade nach gut angesetztem Flachschuss aus 13 Metern. Auch nach der Pause hatte Kirchzeiten die erste Torchance, die wiederum vom Torhüter der Emmendinger pariert wurde. Beide Teams agierten nun mit offenem Visier, wobei die Gastgeber eindeutig die besseren Torgelegenheiten heraus spielten. Da sie diese nicht nutzten, hatten sie dann allerdings Glück, als nach einem prima getimten langen Ball von Andreas Beck der an diesem Tag wieder sehr agile und spielstarke Timo Welz sich gegen mehrere Abwehrspieler behauptete und sein Abschluss in letzter Sekunde durch einen Reflex des Kirchzartener Torhüters unschädlich gemacht wurde. So konnte sich am Ende keines der beiden Teams nach einer lebhaften Partie über das 0:0 beklagen. Neben Keeper Preuß und dem stets energiereichen Timo Welz spielte auch Daniel Blanco-Carvalho eine starke Partie für den FCE.

Der FCE spielte mit: Preuß, E.Schmidt, Fass, Wolf, Hader (Beck), Becherer, Queslati (Künzler), Blanco-Carvalho, S. Schmidt, Welz, Sezgin (Jasseh)

Michael Zäh

Aller Ehren wert

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Ersatzgeschwächtes FCE-Team verliert gegen spielstarke Mannschaft aus Weil mit 0:3
Das FCE-Team ging stark ersatzgeschwächt in die Partie gegen die ohnehin favorisierte Mannschaft des SV Weil. Nach knapp fünf Minuten musste erstmals Marco Preuß im Kasten des FCE in einer kniffligen Situation retten. Auf der Gegenseite setzte der Ingesamt in der ersten Halbzeit sehr starke Sedat Sezgin einen Freistoßball raffiniert an den kurzen Pfosten, womit kein Spieler des SV weil gerechnet hatte. Das Ding wäre mit etwas Glück unhaltbar zur Führung des FCE reingegangen. Wiederum kurz darauf kam Timo Welz nach einer tollen Flanke von Sezgin am Fünfmeterraum vor dem Weiler Torhüter mit der Fußspitze an den Ball und spitzelte ihn nur knapp am Gebäude vorbei. Dann folgten wieder zwei Riesenchancen für Weil, die spielerisch klar überlegen waren. Frederic Fass und Marco Preuß vereitelten in letzter Sekunde. In der 38 Minute kamen die Gäste nach einer Fehlerkette in der FCE-Defensive zur längst überfälligen 1:0-Führung. In der zweiten Halbzeit hatte das Saggiomo-Team zunächst eine Drangphase, während von den Gästen zunächst wenig kam. Mehrfach von Daniel Blanco-Carvalho angetrieben fehlte dem FCE nur der gute Abschluss, um ein Treffer zu erzielen. Auch der von der Zweiten Mannschaft „ausgeliehene“ Adam Zymberi hatte einige technisch starken Szenen zu bieten. Die Spannung hielt an bis zur 68. Minute. Nach zwei Eckballen in Folge für den FCE entwichelte sich daraus der Weiler Treffer zum 2:0. Gedankenschnell hatte nämlich der Weiler Torhüter den Ball mit einem weiten, präzisen Abschlag in den Lauf seines Sturmkollegen gespielt, der dann wiederum umgehend in die Mitte flankte, wo der Ball Volley abgenommen wurde und ins Tor flog. Einen schnelleren und genaueren Konter kann man gar nicht spielen. Danach war die Partie gelaufen, da das FCE-Team, das in dieser Form noch nie zusammen gespielt hatte, nun auch kräftemäßig dem warmen Wetter Tribut zollen musste. So kamen die Gäste dann noch zum 3:0 (82. Minute). Insgesamt hinterließ der SV Weil vor allem in seinem Offensivspiel einen bärenstarken Eindruck und könnte in dieser Verfassung noch um Platz zwei spielen.
Der FCE spielte mit Preuß, Künzler (Ketterer), Fass, E.Schmidt, Hader, Becherer (A.Saggiomo), Wormuth (Soumah), Blanco-Carvalho, Eßmann (Zymberi), Welz, Sezgin
Michael Zäh  

Mit guter Moral

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Der FCE verliert das Derby in Herbolzheim trotz ansprechender Leistung mit 1:3
Das Derby in Herbolzheim war von Anfang an ein schnelles Landesligaspiel, mit guten Ballstafetten auf beiden Seiten und einer Vielzahl beherzt geführter Zweikämpfe. Ein überfallartiger Angriff der Gastgeber nutzte Ali Hassoun mit einem perfekten Abschluss zur frühen Führung (4. Minute), wobei es beim Pass zuvor auf den schnellen Angreifer stark nach einer Abseitsposition roch. Trotz der frühen Führung der Herbolzheimer zeigte sich der FCE keineswegs geschockt, sondern setzte sein ambitioniertes, laufintensives Spiel fort. Sedan Sezgin hatte dann mit einem Freistoß aus 25 Metern Pech, als sich der raffiniert geschlagene Ball auf die Torlatte des Herbolzheimer Gehäuses senkte. Nach einer halben Stunde belohnte sich die Saggiomo-Truppe für ihr gutes Spiel mit einem fulminanten Ausgleichstor. Timo Welz hatte nach strammer Flanke von Erik Schmidt volley aus der Luft abgezogen und den Ball so regelrecht ins Netz gedroschen (32. Minute). Danach ging es mit höchstem Tempo hin und her. Tobias Göbel rettete in höchster Not in Unterzahl gegen zwei Angreifer und im Gegenzug fand eine Außenristflanke von Timo Welz fast den Kopf von Spielmacher Andreas Beck, der eine starke Partie ablieferte und stets unspielbar war. Nach einem Eckball hatte Herbolzheim Pech, als ein Kopfball des aufgerückten Mario Hess nur Millimeter über den FCE-Kasten flog. Kurz vor der Pause erzielte Mahsum Sömnez ein Traumtor aus sechzehn Metern in den Winkel, wobei ihm keiner der in der Nähe befindlichen FCE-Spieler energisch genug entgegen gegangen war. Nach der Pause zügelten die Teams zunächst etwas das Tempo. Eine Vorentscheidung fiel dann in der 55. Minute, als Tobias Göbel bei einem schnellen Herbolzheimer Konter die Notbremse zog und folglich mit roter Karte vom Platz musste. Zur Verblüffung der (sehr wenigen) Derby-Zuschauer war es danach die Saggiomo-Truppe, die trotz Unterzahl gute 20 Minuten lang die Partie dominierte und sich dabei auch einige Chancen zum Ausgleich heraus spielte. Erst als dann Thomas Bober nach einer Standardsituation völlig frei stand und das 3:1 für Herbolzheim besorgte, war das Spiel entschieden. Trotz der Niederlage zeigte der FCE ein ansprechendes Spiel und eine sehr gute Moral. Den Unterschied machte nur aus, dass man in zwei Situationen nicht so wach war wie es die Herbolzheimer Spieler waren, die daraus zwei Treffer machten.
Der FCE spielte mit: Preuß, E.Schmidt, Fass (Künzler), Göbel, Hader (Suchowitz), Becherer, Blanco-Carvalho (Wormuth), Beck, S. Schmidt, Welz, Sezgin (Bange)
Michael Zäh

Klare Angelegenheit

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Durch einen 7:2-Sieg über Solvay Freiburg hält sich der FCE deutlich von der Abstiegszone fern
Es war die erwartet einseitige Partie, in der sich die Gäste aber jederzeit mit Einsatzeifer um ein möglichst erträgliches Resultat bemühten. Auch für einen klaren Sieg braucht es ja einen Gegner, der sich nach Kräften wehrt. Und dafür sollte man dem SV Solvay Freiburg wirklich Respekt zollen. In der 12. Spielminute erzielte Daniel Blanco-Carvalho mit einem satten, noch abgefälschten Schuss das 1:0 für den FCE, nachdem man zuvor bereits einige gute Gelegenheiten hatte liegen lassen. In der 30. Minute zirkelte Moritz Faßbinder einen Freistoß-Ball maßgerecht auf den Fuß von Sedat Sezgin, der per Direktweiterleitung das 2:0 besorgte. Kurz vor der Pause erzielte Sebastian Schmidt mit Übersicht und Kaltschnäuzigkeit das 3:0 (43. Minute). Direkt nach Wiederanpfiff fiel dann das technisch schönste Tor des Tages, als Daniel Blanco-Carvalho den Ball mit einem gefühlvollen Lupfer über seinen Gegenspieler hinweg hob, ihn sich dann wieder erlief und flach zum 4:0 ins Tor schob (48.) Sedat Sezgin traf per wuchtigem Kopfball nach Faßbinder-Ecke (54.) zum 5:0, bevor Moritz Faßbinder das 6:0 selbst besorgte (61.). Danach geschah etwas Außergewöhnliches, das man den Gästen gönnte: Ein Treffer zum 6:1 nach etwas luftiger Abwehrarbeit des FCE (75.). Damit erst gar kein Missverständnis aufkommen konnte, erzielte Moritz Faßbinder im direkten Gegenzug kühl und abgeklärt das 7:1 (75.). Den Schlusspunkt setzten dann aber noch einmal die Gäste, als die FCE-Defensive im sommerlichen Tiefschlaf war und erzielten durch Dominik Sandor das 7:2. Insgesamt war es eine klare Angelegenheit für das Saggiomo-Team, das sich durch diesen Sieg deutlich von der Abstiegszone fern hält.
Der FCE spielte mit Preuß, E.Schmidt, Fass, Göbel, Hader (Künzler), Wormuth (Welz), Queslati, S.Schmidt (Ceken), Blanco-Carvalho (Suchowitz), Faßbinder, Sezgin
Michael Zäh   

Nix zu deuteln

Klingeling im Gegenzug

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 In einem munteren Spiel trennt sich der FCE mit einem gerechten 2:2 von Ballrechten-Dottingen
In der Anfangsphase der Partie wirbelte die Saggiomo-Elf gleich mal so richtig los und übte viel Druck auf den Gegner aus. In der 11. Spielminute störte der dieses Mal wieder als Sturmtank aufgebotene Simon Becherer den ballführenden Gästespieler schon in dessen eigenem Sechzehnmeterraum energisch. Dadurch spielte dieser einen ungenauen Pass, auf den wiederum Daniel Blanco-Carvalho gelauert hatte. Er lief in den ungenau gespielten Ball und dann gleich mit der Kugel am Fuß bis fast zum Elfmeterpunkt, von wo aus er überlegt den Führungstreffer erzielte. Hier sah man die ganze Erfahrung und Ruhe am Ball von Daniel Blanco-Carvalho. Kurioserweise war der Applaus für diese frühe 1:0 noch nicht verklungen, als es auf der Gegenseite ebenfalls klingelte. Nach einer ungeschickten Abwehraktion gab es nämlich Strafstoß für die Gäste und erzielte Mario Kaltenmark das 1:1 (13. Minute). Es war eigentlich die erste Aktion der Gäste gewesen, die gleich zum Ausgleich führte. Danach entwickelte sich ein munteres Spiel, weil nun beide Teams die Offensive suchten. Nach einer Ecke von Daniel Blanco-Carvalho und einigem Geflipper im Strafraum erzielte Senat Sezgin mit verdecktem Schuss den erneuten Führungstreffer zum 2:1 für den FCE (35. Minute). So ging es mit einer verdienten Führung für das Saggiomo-Team in die Pause. Die zweite Halbzeit lebte dann von der Spannung. Die Partie wogte hin und her, wobei zunächst beide Mannschaften jeweils Halbchancen heraus spielten. Der Ausgleich für die Gäste fiel dann per doppelter Bogenlampe. Zunächst war die Flanke eher ein Lupfer als eine scharf getretene Flanke. Dann stand der groß gewachsene David Kaltenmark quasi um einen Kopf höher in der Luft als sein Emmendinger Gegenspieler und köpfelte die Kugel fast in Zeitlupe über alle hinweg ins Netz. Kurz darauf gab es Szenenapplaus, als der gerade in Urlaub in Emmendingen weilende US-FCE-Boy Freddy Karman eingewechselt wurde. Die Partie stand jetzt auf des Messers Schneide und dem kämpfersch starken Simon Becherer bot sich noch eine gute Chance zur erneuten Führung. Insgesamt hatten aber in der Schlussphase die Gäste aus Ballrechten-Dottingen mehr vom Spiel und musste FCE-Keeper Marco Preuß mehrfach sein Können zeigen, um einen Rückstand zu verhindern. Letztendlich war das 2:2-Unentschieden ein gerechtes Ergebnis in einem durchaus lebendigen Spiel.
Der FCE spielte mit: Preuß, E.Schmidt, Göbel, Fass, Hader, Gutjahr (Ceken), Wormuth (Queslati), Blanco-Carvalho, Sezgin (Welz), Faßbinder (Karman), Becherer
Michael Zäh

Faden komplett gerissen

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 FCE verliert gegen Stegen nach schwacher zweiter Halbzeit mit 0:1
In der Anfangsase der Partie belauerten sich die beiden Teams und hatten es auf dem tiefen, unebenen Platz nicht leicht, einen guten Spielrhythmus zu finden. Oft fehlten den Pässen die nötige Präzision. So hatten die beiden Abwehrreihen in der ersten halben Stunde alles im Griff. Es gab so gut wie keine Torchancen zu bewundern. Dann war es Sebastian Schmidt, der gleich drei Mal hintereinander wuchtig abzog. Dies war ein Weckruf für die Saggiomo-Elf, die jetzt entschlossener Druck machte. Zunächst musste allerdings Marco Preuß im FCE-Tor sein ganzes Können aufbieten, um den Rückstand nach strammem Schuss zu verhindern. Auf der Gegenseite scheiterte der jetzt immer stärker aufspielende Moritz Faßbinder zuerst mit einem scharf angedrehten Ball am Gästekeeper, bevor Simon Becherer ein Kopfballtor gelang, das allerdings wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt wurde. Spektakulär war dann erneut ein aufs lange Eck gezirkelter Ball von Moritz Faßbinder, der von der Querlatte nach unten aufs Feld sprang. Dieser Kunstschuss hätte es verdient gehabt, im Netz zu landen. Nach der starken Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit vonseiten des jetzt überlegenen FCE war eigentlich zu erwarten, dass es in der zweiten Halbzeit so weitergehen würde. Es war daher unerklärlich, dass nach der Pause der Faden beim Saggiomo-Team komplett riss. In der gesamten zweiten Hältte gab es lediglich eine einzige Torchance für den FCE, als Erik Schmidt eine Direktabnahme aus 20 Metern abrutschte und der Ball überraschend im Sechzehnmeter bei Moritz Faßbinder landete, der dann knapp verzog. Ansonsten kamen die Gäste immer besser ins Spiel, ohne sich jedoch klare Torchancen heraus zu spielen. Das Tor des Tages fiel nach einem Freistoß von halbrechts außen, den der Stegener Patrice Wassmer mit Wucht ins lange Dreieck zirkelte (62. Minute). Dieser Treffer war die spiegelverkehrte Ausführung des Kunstschusses von Moritz Faßbinder aus Halbzeit eins, der wegen ein paar Zentimeter nur an die Latte sprang. So nah können Sieg oder Niederlage beieinander liegen. 
Der FCE spielte mit: Preuß, E.Schmidt, Göbel, Queslati, Hader (Sezgin), Gutjahr, Becherer (Wormuth), Beck (Blanco-Carvalho), S.Schmidt, Welz, Faßbinder
Michael Zäh

Mit Kampf zum Sieg

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In einem turbulenten Spiel siegt der FCE 1:0 in Tiengen durch ein Tor von Sebastian Schmidt
Gleich die erste gelungene Offensivaktion des Saggiomo-Teams führte zum Führungstreffer. Timo Welz setzte sich auf der linken Seite durch und flankte flach nach innen. Dort Ließ Moritz Faßbinder den Ball geschickt durch für den freien Sebastian Schmidt, der eiskalt die Kugel noch einmal annahm und dann flach ins Eck versenkte (7.Minute). Danach wogte die Partie hektisch und zerfahren hin und her. Es gab kaum einmal kontrollierte Ballaktionen über drei oder vier Stationen. Die Gastgeber versuchten Druck aufzubauen, während der FCE vom Ansatz her klar die bessere Chancen gehabt hätte, wenn nicht bei Kontersituationen die Präzision bei den entscheidenden Pässen gefehlt hätte. So musste eine Glanzparade von FCE-Keeper Marco Preuß die knappe Führung retten. Kurz vor der Pause gab es nach einem (allerdings umstrittenen) Foul an Timo Welz einen Strafstoß für den FCE, den (der sonst so sichere Elfmeterschütze) Sebastian Schmidt über das Tor bugsierte. Postwendend in derselben Spielminute gab es dann auf der anderen Seite einen Handelfmeter, der allerdings ebenfalls nicht im Netz sondern am Tropfosten landete. Weiterlesen

Mark Costa wird neuer Trainer beim FCE

Bisheriger Coach des Förderteams des Freiburger FC wechselt im Sommer an die Elz

Ab dem 01. Juli 2018 wird Mark Costa als Cheftrainer die sportlichen Geschicke beim FCE leiten. Nach einer erfreulich lebhaften Trainersuche – nicht weniger als 10 Kandidaten hatten sich für den Job interessiert – entwickelte sich der 33-jährige, aktuelle Coach des Förderteams des Freiburger FC aus mehreren intensiven und interessanten Gesprächen heraus als Wunschkandidat des Vorstands, so dass wir uns über Mark’s Zusage sehr freuen.

Mark Costa hat in den vergangenen Jahren sehr intensiv an verantwortlicher Stelle im Trainerstab des Freiburger FC nicht nur für eine hervorragende sportliche Entwicklung gesorgt, indem er seine Mannschaft von der Kreisliga A in die Landesliga führte. Er ist auch mit dafür verantwortlich, dass eine sehr hohe Zahl talentierter Jugendspieler nach der Juniorenzeit dem FFC treu geblieben ist und nun die dortigen Aktivteams verstärkt. Da wir beim FCE in den kommenden Jahren ebenfalls viele A-Juniorenspieler in den Aktivbereich übernehmen wollen, ist diese eine Schlüsselqualifikation unseres neuen Cheftrainers. Die Verzahnung von erster und zweiter Mannschaft sowie der älteren Juniorenteams, die künftig noch enger sein soll, liegt ebenfalls im Interesse beider Seiten und wird einen Schwerpunkt der kommenden Jahre bilden.

Wir beim FCE freuen uns schon sehr auf eine spannende und erfolgreiche Zeit mit dem künftigen Trainer unserer “Ersten”, wollen aber keinesfalls unsere Ziele der laufenden Saison außer Acht lassen. Das Team um Dino Saggiomo startet am kommenden Wochenende in Rheinfelden in die restliche Landesliga-Saison und möchte in den verbleibenden Spielen möglichst viele Punkte holen, um in der Tabelle noch weiter nach oben zu klettern.

Renzo Düringer
1. Vorsitzender

Dino Saggiomo pausiert

FCE-Cheftrainer gibt zum Ende der Saison sein Amt ab

Wie uns unser Cheftrainer Dino Saggiomo in dieser Woche mitteilte, wird er sein Amt zum Saisonende aus persönlichen Gründen abgeben. Er möchte, nachdem er 10 Jahre ununterbrochen als Trainer im Fußballgeschehen aktiv war, eine Pause einlegen.

Wir bedauern dies sehr, auch wenn wir Dino’s Entscheidung selbstverständlich respektieren und auch akzeptieren können. Dino Saggiomo ist es insbesondere in den vergangenen 1 ½ Jahren gelungen, unsere Mannschaft, aber auch einzelne Spieler gut weiter zu entwickeln. Nach einer schwierigen ersten Saison 2015/16, in der wir erst spät den Klassenerhalt in der Landesliga sichern konnten, ging es bereits in der darauf folgenden Saison, in der viele junge Spieler zum Kader stießen, deutlich bergauf. In der laufenden Saison liegen wir nach 17 Spielen in Schlagdistanz zum Relegationsplatz, mit einem Team, das ebenfalls aus vielen jungen Spielern besteht , die großteils aus der eigenen Jugend stammen oder von unterklassigen Vereinen zum FCE gestoßen sind.

Für die verbleibenden 5 Monate unserer Zusammenarbeit haben wir uns gemeinsam zwei Ziele gesetzt. Zum einen wollen wir versuchen, den Rückstand zum 2. Tabellenplatz in den restlichen Spielen aufzuholen und somit noch in das Aufstiegsrennen eingreifen. Des weiteren wurde bereits jetzt begonnen, den älteren Jahrgang unserer A-Junioren, die aktuell Tabellenführer der Verbandsliga Südbaden sind, in den Trainings- und Spielbetrieb der ersten Mannschaft zu integrieren.

Auch wenn es heute noch viel zu früh ist, Abschiedsworte zu formulieren, so ist es uns dennoch ein Bedürfnis, Dino Saggiomo für sein tolles Engagement zu danken. Seine Fachkompetenz und seine Fähigkeit, eine Mannschaft auf sportlichem und sozialem Gebiet zu formen, hat uns zu jeder Zeit beeindruckt. Wir freuen uns über Dino’s Zusage, auch an der Gestaltung der Zeit nach seiner Aktivität beim FCE mitzuwirken. Hierzu zählt insbesondere, die Spieler des aktuellen Kaders von einem Verbleib beim FCE zu überzeugen.

Hinsichtlich einer Nachfolgeregelung haben wir uns entschlossen, keinen “Schnellschuß” zu vollziehen. Wir freuen uns daher auch über Initiativbewerbungen aus der Region.

Renzo Düringer, 1. Vorsitzender

Aufopferungsvoller Kampf

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Auf einem äußerst schwer zu bespielenden Platz, seifig und uneben, muss man beiden Teams ein Kompliment dafür machen, was sie dennoch zustande brachten. In der Anfangsphase übernahm die Saggiomo-Elf die Spielkontrolle und zog mehrere vielversprechende Angriffe auf. Fast immer ging es dabei über die linke Emmendinger Seite, wo stets der schnelle Moritz Faßbinder gesucht wurde. Ein schöner Abschluss von ihm strich nur knapp am langen Pfosten vorbei (9.Minute). Nach und nach kamen auch die Gastgeber besser zum Zuge, während das Geläuf von Minute zu Minute schlechter wurde. Die erste klare Konterchance für St. Georgen hatte es dann in sich. Nach zwei Ausrutschern in der FCE-Defensive war der St.Georgener Angreifer Oliver Oberkirch frei durch, ließ FCE-Torhüter Marco Preuß auch keine Chance und schloss zum scheinbar sicheren Führungstreffer ab. Doch David Künzler grätschte einen halben Meter vor der Torlinie den flach geschossenen Ball noch so gekonnt ab, dass dieser an die Torlatte sprang (28.). Ein Kunststück, das wohl kaum noch einmal zu wiederholen wäre. Die nächste Topchance erspielte sich dann der FCE, als Daniel Blanco-Carvalho einen butterweichen Pass von Nour Queslati per Direktabnahme veredelte, doch Marco Braun im St.Georgener Tor diesen Schuss parierte (36.). In der 40. Spielminute setzte sich Timo Welz im Sechzehner stark gegen zwei Gegenspieler durch und flankte auf den Kopf von Daniel Blanco-Carvalho, der einen Tick früher an den Ball kam als die Hände des St.Georgener Torhüters. Es musste also schon ein Feldspieler auf der eigenen Torlinie klären, um hier das 0:1 zu verhindern. Dann waren es die Gastgeber, die kurz vor der Pause noch eine Riesenkonter fuhren. Marco Preuß im Kasten des FCE verhinderte per Knieabwehr nach einem harten Schuss aus sieben Metern den Rückstand (45.).
In der zweiten Halbzeit erhöhte St. Georgen den Druck und erspielte sich gleich einige Halbchancen, bei denen öfter nur eine Fußspitze fehlte und umgekehrt stets ein Emmendinger Abwehrbein noch rumstocherte. Auf dem inzwischen einem Pferdeacker gleichenden Fußballplatz entwickelte sich nun ein Kampf auf Biegen und Brechen. Das Spiel der Saggiomo-Truppe wirkte dabei strukturierter, während die St.Georgener eher über ihre Physis kamen. Mehrfach fehlte dem FCE nur eine Kleinigkeit, um in Führung zu gehen, oft über die rechte Seite vom erneut bärenstarken Erik Schmidt initiiert. Nach tollem Dribbling von Timo Welz und anschließender mustergültiger Ablage in den Rückraum verfehlte der insgesamt etwas unglückliche Moritz Faßbinder den Ball in Höhe des Elfmeterpunktes. In der Schlussphase der Partie hatten dann die Gastgeber noch zwei, drei klare Torchancen. Die beste davon vergab Oliver Oberkirch, als er seinen Gegenspieler bereits genarrt hatte und den Ball aus sechs Metern über das Dreieck des FCE-Gehäuses jagte (85.). Unter dem Strich hatten sich beide Teams einen Punkt redlich verdient. In einer guten Emmendinger Mannschaft verdiente sich die Viererkette hinten, mit Erik Schmidt, Tobias Göbel, Frederic Fass und David Künzler, ein Sonderlob, wie auch die beiden Sechser Nour Queslati (der extrem laufstark schier überall zu finden war) und Johannes Gutjahr (dessen Zweikampfbilanz knallhart auf 100 zu Eins zuging). Einen überragenden Job machte auch Simon Becherer, der ganz vorne drin den Prellbock gab und dabei unermüdlich die Gegenspieler abräumte.

Der FCE spielte mit Preuß, E.Schmidt, Göbel, Fass, Künzler, Gutjahr, Queslati, Blanco-Carlvalho (Wormuth), Welz (S. Schmidt), Becherer, Faßbinder
Michael Zäh