Hoch verdienter Punkt

 
Beim 0:0 in Freiburg-St.Georgen spielte der FCE geradezu souverän, nutzte aber seine Torchancen nicht 
Die Auftritt der Costa-Elf war in der ersten Halbzeit in allen Mannschaftsteilen sehr souverän. Wenn man nicht gewusst hätte, dass der FCE bis dato in der gesamten Vorrunde noch keinen Sieg geholt hat, hätte man von einem selbstsicheren Spiel einer ambitionierten und technisch versierten Mannschaft gesprochen. Der FCE dominierte die Partie mit klarem Spielaufbau von hinten heraus. Die Schaltzentrale im Mittelfeld mit Jo Gutjahr (der außerdem wieder den Grätschenkönig gab) und David Wormuth hatte die Partie gut im Griff, vorne überzeugte der leichtfüßige Ousman Jasseh mit starken Dribblings und wirbelte zusammen mit dem technisch ganz starken Aldin Coric die gegnerische Defensive durcheinander. Allerdings sausten die Abschlüsse zumeist deutlich am Tor der Gastgeber vorbei. In der 43. Spielminute gab es dann die Torchance hoch drei für den FCE. Kazbek Ulubiev zirkelte den Ball nach einem Freistoß mit Wucht an die Unterkante des St. Georgener Gehäuses. Nachdem also der Ball von der Unterkante auf den Rasen geprallt war, setzte (der insgesamt bärenstarke) Felix Remmersmann per Kopfball nach (wobei dieser schwer zu setzen war, weil der Ball quasi in der Luft stand) und traf dabei erneut die Torlatte der Gastgeber. Im Nachsetzen dieses erneut abspringenden Balls behinderten sich zwei FCE-Spieler dann im Übereifer gegenseitig. Es war wie verhext. Direkt vor dem Pausenpfiff kam dann St. Georgen zur ersten Topchance. Nach einem Kopfball aus acht Metern tauchte FCE-Keeper Stefan Lohrer fantastisch ins rechte Toreck ab und fischte den Ball ganz tief unten raus. Das war eine Sensationsparade, die hier eine völlig unverdiente Führung der Gastgeber verhinderte. In der zweiten Halbzeit erspielte sich das Costa-Team noch einige Torchancen, meist mit Kopfbällen nach Flanken, die ihr Ziel knapp verfehlten.  Einmal lief Kerem Aytekin mit Tempo auf das gegnerische Tor zu und wollte dann den Ball noch einmal quer legen, anstatt selbst den Abschluss zu suchen. Und ein weiteres Mal verfehlte Kazbek Ulubiev erneut mit einem direkt getretenen Freistoß nur knapp das Ziel. Desto länger das Spiel dauerte, desto mehr boten sich aber auch den Gastgebern Konterchancen, da das junge FCE-Team den ersten Saisonsieg unbedingt einfahren wollte und dabei die defensive Ordnung etwas vernachlässigte. Das torlose Remis war am Schluss hochverdient und ein Sieg wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. 
Der FCE spielte mit: Lohrer, Hader, Fass, Remmersmann, Kreutner, Gutjahr, Wormuth, Aytekin, Coric (Gretz), Ulubiev (Bange), Jasseh
Michael Zäh

Kampfgeist und Moral stimmten

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 Der FCE verliert gegen abgeklärte Gäste aus Hausen  mit 0:2
Das Spiel begann wie so einige zuvor. Bereits in der vierten Spielminute war die FCE-Defensive nach einem etwas zu kurzen „Abschlag“ vom eigenen Torhüter nicht gut sortiert und verhielten sich außerdem in der Folge einige FCE-Spieler im entscheidenden Zweikampf zu naiv, sodass der Hausener Oguz Gök die frühe Führung für die Gäste erzielte (4. Spielminute). Danach allerdings war doch einiges anders als in so manchen Spielen zuvor. Das Emmendinger Team präsentierte sich kämpferisch und laufstark, immer wieder vom FCE-Trainer Mark Costa lautstark angefeuert. So war die Leistung des jungen FCE-Teams nach dem frühen Rückstand durchaus imponierend. Nach 18 Minuten war Kerem Aytekin in vorderster Linie mit einem schlauen Ballklau erfolgreich und lief danach mit höchster Geschwindigkeit allein auf das Gästetor zu. Seinen Schuss aus halblinker Postion hielt der Gästekeeper mit etwas Glück, da der Ball von seinen Armen noch an die Unterkante der Latte sprang. Die junge FCE-Truppe gab weiter Gas und in der 28. Minute war es Kazbek Ulubiev, der den gegnerischen Torhüter mit einem Schuss aus 14 Metern zu einer Parade zwang. Dann allerdings hatte Hausen eine Topchance, als ein Gästeangreifer aus knapp fünf Metern per Direktabnahme zum Abschluss kam und FCE-Torhüter Stefan Lohrer den Ball per Glanzparade abwehrte (mit Kopf und Nase, aber eben dem Ball standhaft entgegen gestanden). Insgesamt war der FCE in der ersten Halbzeit mindestens ebenbürtig. Nach der Pause allerdings passierte erneut etwas, das man in dieser Saison beim jungen FCE-Team schon öfters erleben musste. Hausen ging nach einem zunächst abgeblockten Schuss mit 2:0 in Führung, weil Oguz Gök einfach wacher (und mit 31 Jahren auch deutlich älter, ergo: erfahrener) war als seine mutmaßlichen Bewacher auf der rechten Abwehrseite des FCE. Nach dem 0:2 (51. Spielminute) war der Mut der Costa-Truppe gebrochen, ohne dass sich das Team allerdings hängen ließ. Insgesamt war die 0:2-Niederlage am Ende nicht etwa Ausdruck dessen, dass die FCE-Elf  schlechter gewesen wäre als der Gegner (der ja eine gute Saison im oberen Tabellenbereich spielt), sondern war es einfach nur so, dass Hausen in den entscheidenden Situationen (bei beiden Treffern) vorne abgeklärter war, und umgekehrt die FCE-Spieler ihre Chancen eben nicht nutzten. Kampfgeist, Moral und Einsatz stimmten allerdings trotz der erneuten Niederlage.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Hader, Fass, Wolf, Kreutner, Wormuth, Aytekin (Bange), Jasseh, Gretz (Gutjahr), Ulubiev, Engler (Coric)
Michael Zäh

Auf wundersame Weise

 
 Der FCE holt trotz grotesker Gegentore und einem 1:3 Rückstand mit viel Moral noch ein 3:3 gegen Untermünstertal
Bei regnerischem Wetter entwickelte sich ein ansehnliches Kampfspiel, in dem die Costa-Elf die erste gute Torchance in der siebten Spielminute hatte. Nach Pass von David Wormuth auf Aldin Coric legte dieser den Ball perfekt in die Gasse auf Ousman Jasseh, der von der rechten Seite in den Strafraum eindrang und mit links abschloss. Der Ball kullerte nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Praktisch im direkten Gegenzug fiel das 0:1 nach einem Abspielfehler des FCE am eigenen Sechzehner und anschließendem fehlerhaften Zweikampfverhalten mehrerer FCE-Akteure. Zwei Grüne aus Untermünstertal spielten hier fünf Weiße schwindelig. Die Costa-Elf gab nach dem Treffer allerdings nicht auf, sondern versuchte weiterhin zu Torchancen zu kommen. Nach einem tollen Schuss von Denis Gretz musste der Gästetorhüter sein ganz Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Kurz darauf fiel aber das 1:1 in eher kurioser Weise: Nach langem Ball wiederum von Denis Gretz (der insgesamt eine sehr starke Partie bot) köpfte ein Abwehrspieler von Untermünstertal den Ball zurück zum eigenen Torhüter, der jedoch auf dem schmierigen Geläuf ausrutschte. Ousman Jasseh schaltete am schnellsten, setzte beherzt nach und drückte den Ball aus spitzem Winkel über die Linie (22. Minute). Bevor bei der Mannschaft die Freude über das erste eigene Tor nach vier torlosen Pflichtspielen so richtig ankommen konnte, fiel auf der Gegenseite schon wieder das 1:2 (25.Minute). Die Entstehung dieses Tores war symptomatisch: Nach geblocktem eigenen Schussversuch setzten die Gäste zum Konter an. Der FCE war allerdings deutlich in Überzahl und etliche Spieler wetzten auch im Vollsprint zurück. Dennoch kam eine Flanke ausgerechnet auf den Kopf eines Gästespielers, man könnte sagen: Zwei Grüne überspielten sechs Weiße. Und dann war der folgende Kopfballaufsetzer auch noch haltbar. Wer nun aber dachte, dass dieses Gegentor wohl nicht mehr zu überbieten sei, durfte sich wenige Minuten später verwundert die Augen reiben. Nach einer flach getretenen Ecke trudelte der Ball auf wundersame Weise an mehreren FCE-Spielern vorbei in die Mitte, wo der Untermünstertäler Mario Carla auch noch die Freiheit hatte, den Ball mit der Hacke zum 1:3 zu versenken (29. Minute). Alle drei Gegentore waren einfach nur grotesk. Doch das Costa-Team machte trotzdem weiter, immer wieder vom klug spielenden David Wormuth angetrieben. Zunächst landete ein Heber aus 30 Metern von Ousman Jasseh noch über der gegnerischen Querlatte. Dann erzielte der starke Aldin Coric nach Zuspiel von Kazbek Ulubiev ein Traumtor in den Winkel (74. Minute). Kaum war der Jubel darüber verklungen, setzte Julian Engler mit einem satten Flachschuss aus 20 Metern noch einen drauf und erzielte das 3:3 (76. Minute). In der turbulenten Schlussphase hatte zunächst Ousman Jasseh nach einem tollen Spielzug noch die Möglichkeit zum Siegtreffer (der Ball rutschte ihm über den Spann), bevor der FCE nach einer gelb-roten Karte in Unterzahl geriet und bei einem kuriosen Lattentreffer der Gäste auch mal Glück hatte. So blieb es beim ersten Punktgewinn nach langer Zeit, den sich die leidenschaftlich kämpfende FCE-Truppe auch verdient hatte. Stark war vor allem, dass die Spieler trotz zahlreicher eigener Fehler nie den Kopf runter nahmen, sondern gemeinsam gegen das Schicksal grotesker Gegentreffer ankämpften.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Hader, Fass, Remmersmann, Kreutner, Wormuth, Gretz, Aytekin (Ulubiev), Coric (Wolf), Jasseh, Engler (Bange)
Michael Zäh

Unterlassene Hilfeleistung

 

 Der FCE verliert in Au-Wittnau nach guter erster Halbzeit noch mit 0:5, weil die Spieler anfingen miteinander zu hadern
In der ersten Halbzeit spielte die Costa-Elf konzentriert und überzeugte vor allem im kämpferischen Bereich. Es wurde energisch in die Defensivzweikämpfe gegangen und  man half sich gegenseitig. So war von den Gastgebern aus Au-Wittnau im Emmendinger Strafraum recht wenig zu sehen, während der FCE selbst zwei ordentliche Chancen heraus spielte. Ein Distanzschuss von Julian Engler und vor allem eine tolle Direktabnahme von Frederic Fass nach einer Ecke hätten gut und gerne die Führung bedeuten können. In dieser ersten Halbzeit fielen einige FCE-Spieler positiv auf, wie etwa der unermüdlich anlaufende Ousman Jasseh, der auch mit Ball starke Szenen hatte. Angesichts der letzten Spiele und den schlechten Ergebnissen daraus imponierte die mannschaftliche Geschlossenheit der Costa-Truppe. Und zwar genau bis zur 43. Spielminute. Da gab es einen (eher unnötig verursachten) Freistoß für Au-Wittnau fast an der Eckfahne. Alle FCE-Spieler kamen auch in den Strafraum zurück, wie es sich gehört. Doch der Wittnauer Lucas Gutmann zog den Ball flach aus diesem spitzen Winkel direkt aufs Tor und traf zum 1:0. Natürlich handelte es sich bei diesem Treffer um einen Torwartfehler. Doch die direkte Reaktion irritierte: Einige FCE-Spieler schlugen sich laut fluchend die Hand vor die Stirn und distanzierten sich auf diese Weise öffentlich von ihrem Mitspieler, der den Fehler begangen hatte. Die emotionale Wut über ein unnötiges Gegentor ist verständlich, wenn man zuvor 43 Minuten bravourös gekämpft hatte, um eben die Null zu halten. Wohin es aber dann führt, wenn Spieler glauben, die Schuld bei anderen suchen zu müssen, zeigte sich dann in der zweiten Halbzeit. Denn sämtliche weiteren Gegentore waren auf unterlassene Hilfeleistung zurück zu führen, immer mit einer ganzen Fehlerkette und nicht etwa nur die Schuld eines einzelnen Spielers. Beim 0:2 wurde die Flanke nicht verhindert (was auch schwer war), dann kam der Torhüter nicht raus (obwohl der Ball ewig in der Luft war) und waren sich schließlich zwei Innenverteidiger nicht einig, wer den anstürmenden Patrick Steiert denn nehmen soll, der dann ungehindert einköpfte (49. Minute). Beim 0:3 wurde der Flankengeber gar nicht erst wirklich angegriffen und war in der Mitte der Torschütze erneut völlig frei (59.). Man durfte dann beobachten, wie der FCE-Spieler, der außen nicht angegriffen hatte sich gestenreich über die mangelnde Verteidigung in der Mitte beschwerte. Beim 0:4 blieben gleich drei FCE-Spieler im Strafraum dem entscheidenden Zweikampf fern, statt sich zu helfen und energisch drauf zu rücken (61.). Das 0:5 war dann fast schon ein Sinnbild der Selbstaufgabe, als der dreifache Torschütze Steiert überrascht feststellte, dass er zentral im Strafraum den Ball annehmen durfte, ohne jegliche Gegenwehr zu befürchten (87.). Fazit: Die ersten 43 Minuten haben gezeigt, dass man absolut mithalten kann, solange man kämpferisch als Team auftritt. Die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass man nicht einmal im Ansatz konkurrenzfähig ist, wenn man lieber mit dem Mitspieler hadert anstatt ihm zu helfen.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Hader, Fass, Remmersmann, Wolf (Kreutner), Gutjahr (Ulubiev), Wormuth, Häringer, Bange (Aytekin), Engler, Jasseh (Gretz)
Michael Zäh

FCE erhält Ehrung von Stadt Emmendingen

Bild Georg Voss
Im Rahmen einer schönen Eröffnungsfeier zur Integrationswoche der Stadt Emmendingen wurde am vergangenen Freitag in der Emmendinger Steinhalle auch der FC Emmendingen gemeinsam mit dem Turnerbund Emmendingen und dem FV Windenreute für seine vorbildliche Integrationsarbeit von Oberbürgermeister Stefan Schlatterer (ganz links) ausgezeichnet. Vom FCE nahmen stellvertretend für alle Trainer und Verantwortliche Uli Faller, Marcus Mädler und Dieter Rutz (von rechts) die Ehrung entgegen.
Marcus Mädler

Völlig unnötige Niederlage

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FCE verliert gegen Tiengen mit 0:2 und ist in der Tabelle weiterhin Schlusslicht
Gleich in der vierten Spielminute bot sich dem FCE eine Torchance allererster Güte. Nicolai Häringer (der dieses Mal auf der Zehn spielte) bekam den Ball an der Strafraumgrenze, nahm ihn mit guter Körpertäuschung mit und kam so aus acht Metern halbrechts vom Tor frei zum Abschluss. Der Ball landete aber am Außennetz. Die Costa-Elf bot in der ersten Halbzeit weiterhin guten Angriffsfußball, oft über Julian Engler auf dem rechten Flügel angelegt, der viel Unterstützung von Jonathan Hader bekam, der hinten rechts agierte. So landete in der 15. Minute eine Hader-Flanke fast im Tor, als Tiengens Torhüter den immer länger werdenden Ball gerade noch so mit den Fingerspitzen wegwischte und der nachsetzende Ousman Jasseh dann einen Schritt zu spät kam. Die nächste Großchance folgte in der 25. Minute, nachdem Jeremia Gass einen Traumball in den Lauf von Julian Engler spielte, der dann perfekt von der Grundlinie auf den frei stehenden Ousman Jasseh zurück legte. Doch der junge FCE-Stürmer zielte beim Abschluss aus sieben Metern auf den kurzen Pfosten, wo der gegnerische Torhüter stand, der dadurch glücklich parierte. (Ein erfahrenerer Abschluss-Stürmer hätte wohl die Ruhe gehabt, den Ball in die völlig leere lange Eck zu schieben). Zwischendurch leistete sich das FCE-Team immer mal wieder haarsträubende Abspielfehler im Mittelfeld, die dann zu Kontern der Gäste führten, die dabei allerdings völlig ungefährlich wirkten. Kurz vor der Pause gab es noch zwei gute FCE-Chancen. Zunächst kam Jonathan Hader nach feinem Hackentrick von Ousman Jasseh in aussichtsreicher Position an den Ball, wurde aber geblockt. Dann flankte der aufgerückte Jeremia Gass nach feinem Dribbling (mehrfach um die eigene Achse, aber erfolgreich) wunderbar punktgenau auf den Kopf von Ousman Jasseh, der relativ frei zwischen zwei Gegenspielern den Ball aber nicht richtig traf, sodass dieser über das Tor flog. Zur Halbzeit hätte das Costa-Team anhand all dieser Chancen deutlich führen können (vielleicht sogar müssen). Nach der Pause änderte sich das Bild. Gleich in der 48. Minute feuerten die Gäste ihren ersten gefährlichen Torschuss ab, der über das FCE-Gehäuse flog. In der 55. Spielminute kam es zu einem offensichtlichen Missverständnis. Einer der Innenverteidiger rückte aus der Viererkette heraus und wollte den Ball 15 Meter in der gegnerischen Hälfte erobern. Als dieses (gut gemeinte, aber taktisch falsche) Unterfangen schief ging, spielte Tiengen einen Flugball ins Zentrum, wo jetzt ja eine Lücke klaffte (auch weil kein anderer FCE-Spieler auf dieser Position aushalf). So kam es, dass der Gästestürmer Sven Maier zentral allein auf das FCE-Tor zulaufen durfte und dieses Geschenk zum Führungstreffer für Tiengen annahm. Danach verkrampfte das Spiel des FCE zusehends, auch wenn das Bemühen und der läuferische Einsatz nicht abzusprechen war. Als erneut Sven Maier eine flache Freistoßhereingabe zum 0:2 ins Netz grätschte (73. Minute), war die Partie im Grunde entschieden. Insgesamt war diese Niederlage, die den FCE in der Tabelle als Schlusslicht vorübergehend schon abgeschlagen wirken lässt, wirklich unnötig. Großchancen vorne liegen gelassen und hinten leichte Gegentore kassiert, sodass ein solide verteidigender aber keineswegs übermächtiger Gegner zu drei Punkten eingeladen wurde.
Der FCE spielte mit Goette, Hader, Fass, Wolf (Gashi), Gass, Gutjahr, Kreutner (Aytekin), Engler (Coric), Häringer, Ulubiev, Jasseh
Michael Zäh

Schwaches Zweikampfverhalten

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 Der FCE verliert das Derby beim FC Teningen mit 1:3
In der ersten Viertelstunde hatte der FCE leichte Feldvorteile und spielte zunächst gefällig nach vorne. Der Gastgeber aus Teningen agierte zunächst abwartend und hatte dann nach einem Weitschuss die erste dicke Torchance der Partie, als FCE-Torhüter Karl Goette den Ball zunächst prallen ließ, dann jedoch beim Nachschuss aus drei Metern bravourös reagierte. Fast im direkten Gegenzug kam die Costa-Elf zu ersten klaren Torchance, als Kazbek Ulubiev im gegnerischen Sechzehner viel Übersicht bewies und den Ball mustergültig für Ousman Jasseh auflegte, dessen Gewaltschuss dann knapp über das Teninger Gehäuse zischte. Wiederum nur eine Minute später verschätzte sich Teningens Torhüter bei einer weiten Flanke von Denis Gretz und ließ den Ball aus den Händen gleiten. Der schnelle Kazbek Ulubiev ergatterte sich die Kugel, versäumte aber dann den Abschluss über den am Boden liegenden FCT-Keeper hinweg. Mitten in diese kleine Drangphase des FCE  hinein fiel dann das 1:0 auf der anderen Seite. Teningens Kapitän Florian Rees spielte dabei seine ganze Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit aus, als er einfach von halbrechts mit dem Ball am Fuß in den FCE-Strafraum eindrang und die Kugel eiskalt ins lange Eck schoss (23. Minute). Bei aller Klasse von Rees wurde dieser Führungstreffer durch ein völlig passives Verhalten der FCE-Defensive begünstigt. Nach dem Rückstand merkte man der jungen FCE-Elf die Verunsicherung deutlich an. Vor allem das Zweikampfverhalten in der Arbeit gegen den Ball ließ zu wünschen übrig. Meist begleiteten die FCE-Akteure ihre Gegenspieler nur, anstatt wirklich zu attackieren. Nach Zusammenspiel mit Florian Rees kam dann Fabio Saggiomo mit einem Distanzschuss zur nächsten Teninger Chance. Der Ball wurde jedoch von FCE-Keeper Karl Goette pariert. Direkt nach der Pause wurde das passive Zweikampfverhalten der FCE-Spieler erneut bestraft. Fabio Saggiomo durfte völlig ungehindert das 2:0 erzielen (46. Minute), nachdem zuvor zwei Teninger Angreifer sich gegen fünf Emmendinger Spieler durchgesetzt hatten. Danach dominierte der FC Teningen die Partie ohne allzu große Anstrengung und kam durch einen direkt verwandelten Freistoß von Florian Rees verdient zum 3:0 (57. Minute). Jetzt war ein Klassenunterschied zwischen den Teams zu sehen. Kurz vor Ende der Partie gelang Kazbek Ulubiev nach einer feinen Einzelleistung noch der Ehrentreffer für den FCE (85. Minute). Insgesamt war der Derby-Sieg für Teningen hoch verdient und sollten sich die FCE-Spieler mal an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob das luftige Zweikampfverhalten nicht etwas arg dünn ist, wenn man Landesliga spielen will.
Der FCE spielte mit:  Goette, Wormuth, Fass (Gashi), Wolf, Gass, Gutjahr (Hader), Häringer, Gretz (Kreutner), Engler, Ulubiev, Jasseh (Bange)
Michael Zäh

Zuviele Geschenke verteilt

 

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Der FCE verliert in Ballrechten-Dottingen gegen einen starken Gegner mit 0:3, weil er hinten Fehler macht und vorne Chancen liegen lässt
In der Anfangsphase war die Costa-Elf nicht im Bilde. Die Gastgeber hingegen spielten aggressiv und mit Überzahl im Mittelfeld (da hinten mit einer Dreierkette) und setzten so nach Ballgewinnen und guten vertikalen Bällen die FCE-Viererkette immer wieder gekonnt unter Druck. So fielen bereits in der 11. und 17. Spielminute zwei Treffer für Ballrechten-Dottingen, beide von Marco Müller aus kurzer Distanz im Strafraum erzielt, wobei die FCE-Defensive auch nicht wach genug war. Danach schaffte es die Costa-Truppe, etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und kam nach und nach ebenfalls zu den ersten Torchancen. Nach einem Eckball köpfte der aufgerückte Frederic Fass den Ball so aufs Tor, dass der Torhüter der Gastgeber erstmals ernsthaft eingreifen musste. Eine Direktabnahme von Ousman Jasseh sauste über die Querlatte, ein Schuss von Kerem Aytekin nach gelungenem Antritt an zwei Gegenspielern vorbei landete neben dem Tor von Ballrechten-Dottingen. Dann spielte Hannes Kreutner im Mittelfeld einen starken Pass auf Julian Engler, der zentral vorne drin den Ball mit einer perfekten Drehung mitnahm und ihn direkt in den Lauf von Kazbek Ulubiev legte, der damit von halblinks mit Tempo in den Strafraum eindrang, auch stark abzog, aber dann das Pech hatte, dass der gut geschossene Ball vom Innenpfosten ins Feld zurück sprang. Kurz darauf gab es die nächste dicke Chance, als Kazbek Ulubiev sich mit einem Dribbling an zwei Gegenspielern vorbei bis zur Grundlinie durchtankte und von dort den Ball mustergültig auf den Elfmeterpunkt zurück legte, wo Kapitän Frederic Fass direkt abzog, aber das Tor verfehlte, da ihm der Ball über den Spann rutschte. In dieser Phase wäre mindestens ein FCE-Treffer verdient gewesen, obwohl auch die spielerisch reiferen Gastgeber stets gefährlich blieben. Praktisch mit dem Pausenpfiff erzielte Ballrechten-Dottingen nach einer wahrhaft verflixten Fehlerkette in der FCE-Defensive das vorentscheidende 3:0. In der zweiten Halbzeit war das Spiel völlig offen und war es immerhin stark vom jungen FCE-Team, dass man sich nie aufgab und immer seine Chancen nach vorne suchte. Nach energischem Dribbling von Kerem Aytekin spielte er den Ball dann in die Mitte auf Julian Engler, der gerade noch so am Torabschluss gehindert wurde. Kurz darauf eroberte der unermüdliche Ousman Jasseh einen Ball in der gegnerischen Hälfte und legte ihn prima Kazbek Ulubiev in den Lauf, der so völlig frei vor dem Torhüter der Gastgeber auftauchte. Doch sein Flachschuss wurde gehalten. Dies war sicherlich die dickste FCE-Chance im ganzen Spiel. Auf der Gegenseite zeichnete sich FCE-Keeper Stefan Lohrer mehrfach durch gute Paraden aus. Insgesamt blieb es also bei einer 0:3-Niederlage gegen einen starken, gut eingespielten Gegner, die dennoch größtenteils selbst verschuldet war, weil man sowohl hinten wie auch vorne ein paar Geschenke zuviel verteilte. Bester FCE-Spieler war an diesem Tag Innenverteidiger Felix Remmersmann, der nahezu alle seine Zweikämpfe gewann und ständig versuchte, das Spiel nach vorne anzukurbeln. 
Der FCE spielte mit: Lohrer, Wormuth (Gretz), Remmersmann, Fass, Gass, Häringer (Bange), Kreutner (Gutjahr), Aytekin (Coric), Ulubiev, Engler, Jasseh  
Michael Zäh

FCE II Derbysieger im Spiel gegen den FV Windenreute

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2:1 Sieg wird überschattet von schwerer Verletzung von Niko Suchowitz
Nach 90 packenden Spielminuten bildeten die FCE-Spieler einen Kreis und es schallte in die Allmend vom FCE-Kunstrasen „Derbysieger, Derbysieger, Ole, Ole“….. Das stark ersatzgeschwächte Team von Ferdi Rehm, der sich erstmals seit seinem Amtsantritt selbst einwechselte, hat jetzt mit zwei Siegen und einem Unentschieden nach vier Spielen schon mehr Punkte ergattert als in der gesamten Vorrunde der Vorsaison. Doch bis diese drei Punkte gegen den Nachbarn FV Windenreute im Derby eingefahren waren, war es ein langes Stück Arbeit und auch Überstehen einiger brenzligen Situationen im FCE-Strafraum. Schon zu Beginn des Spiels vergab der Gast aus Windenreute mehrere Hochkaräter. Der FCE seinerseits war aber auch gerade durch seinenpfeilschnellen Angreifer Amara Soumah auf Konter aus und genau solch eine Aktion führte dann auch zur 1:0 Führung durch Yermane Brhane, der nach schönem Zuspiel von Amara Soumah einnetzte. Nur wenige Minuten nach dieser Führung kam es noch besser für das junge FCE-Team. Aus gut 25 Metern zog Stanislav Kunstmann einen abgewehrten Ball direkt ab und traf Marke „Tor des Monats“ unhaltbar zum vielumjubelten 2:0. Dies war zugleich auch der Halbzeitstand. Ein Schock dann für den FCE gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Nico Suchowitz, erst nach einer schweren Verletzung wieder genesen, schlug so unglücklich bei einer Aktion auf dem Kunstrasenboden auf, dass er sich die Schulter auskugelte und der Notarzt mußte noch auf dem FCE-Gelände die Schulter einrenken und die starken Schmerzen von Nico lindern. An dieser Stelle die besten und vor allem schnellen Genesungswünsche vom ganzen Verein und Team. Die zweite Spielhälfte gehörte nun ganz dem Gast aus Windenreute. Gegenangriffe des FCE waren kaum noch zu sehen. Zu mehr als dem Anschlußtreffer der Gäste reichte es am Ende Dank eines leidenschaftlichen Entgegenbäumens des FCE nicht und der Derbysieg war nach 90 Minuten unter Dach und Fach.

Marcus Mädler

Ernüchternde Niederlage

Der FCE hält 75 Minuten gut mit und muss sich dann aufgrund taktischer Naivität dem Meisterschaftsfavoriten aus Weil mit 1:3 geschlagen geben
In der Anfangsphase belauerten sich die beiden Teams. Besonders die spielstarken Gäste hielten sich mit Offensivaktionen zunächst zurück. In der 18. Minute musste dann aber FCE-Keeper Stefan Lohrer eine überragende Reaktion hinlegen, als nach einem Tempogegenstoß der Gäste ein Angreifer allein vor dem Tor des FCE auftauchte. Der Emmendinger Torhüter antizipierte, in welches Eck der Ball geschoben werden sollte und hielt ihn zur Verblüffung seines Gegenspielers. Kurz darauf strich ein Schuss der Gäste knapp über das Tor. In der 23. Minute erzielte der bärenstarke Almin Mislimovic mit einer sehenswerten Einzelaktion die Führung für Weil. Dem Tor ging allerdings eine taktische Schwäche der FCE-Defensive voraus, die ihre rechte Abwehrseite völlig entblößt hatte (weil der rechte Außenbahnspieler stets sehr hoch postiert war). Nur eine Minute später gab es die fast identische Situation. Dieses Mal ging der Ball aber neben das FCE-Gehäuse. Man sah also, dass Weil einen klaren Plan hatte, wie man die Himmelsstürmer des FCE auskontern wollte. Die Costa-Elf ließ sich ihrerseits aber nicht beirren, sondern spielte weiter nach vorne. Ein Schuss von Kerem Aytekin nach schönem Dribbling wurde gerade noch von den Stollen eines Abwehrbeines zur Ecke abgelenkt. Ein Schuss von Denis Gretz strich kurz darauf nur Zentimeter am Torpfosten vorbei. Dann klärte auf der anderen Seite der extrem starke Jeremia Gass mit einer spektakulären Grätsche und verhinderte so einen gefährlichen Konter der Gäste. Nach einem erstklassigen Spielzug, mit Traumpass von Denis Gretz auf Julian Engler fiel kurz vor der Pause der 1:1-Ausgleich, da Julian Engler sich die Chance nicht entgehen ließ, sondern den Ball trocken ins lange Eck bugsierte (41. Minute). Das Unentschieden zur Pause war nicht unverdient, da die Costa-Truppe sich nie von ihrem offensiven Konzept abbringen ließ. In der zweiten Halbzeit ging es zunächst hin und her, wobei Weil das Spiel immer besser in den Griff bekam. Torchancen für den FCE gab es durch Nicolai Häringer, der sein Ziel knapp verfehlte als der Weiler Torhüter schon am Boden war und durch Ousman Jasseh, der bei einer Direktabnahme aus elf Meter leicht in Rücklage geraten war und den Ball über die Querlatte der Gäste setzte. Viel ärgerlicher war jedoch, dass die beiden relativ späten Gegentore (77. und 85. Minute), beide erneut durch Almin Mislimovic, durch ein taktisch naives Verhalten der Costa-Elf zustande kamen. In beiden Fällen war das defensive Zentrum völlig entblößt und waren auch die Innenverteidiger weit aufgerückt. Gegen einen Meisterfavoriten aus Weil hätte auch ein junges FCE-Team nach der 75. Spielminute etwas defensiver agieren dürfen. So gab es eine ernüchternde 1:3-Niederlage, weil Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis zueinander standen.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Wormuth, Remmersmann, Fass, Gass, Häringer, Kreutner (Bange), Aytekin, Gretz (Coric), Engler, Jasseh
Michael Zäh 

Dramatischer Pokalkampf

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zum 1:0 Führungstreffer durch  Aytekin  Kerem bitte das Bild anklicken

 
FCE siegt mit 11:10 Toren, nach 2:2 Ende der regulären Spielzeit und 4:4 nach Ende der Verlängerung, gegen den SV Stadelhofen
Dieser Pokalfight wird in Erinnerung bleiben. Nach einem tollen Schlagabtausch zweier herrlich offensiver Teams stand es nach Ende der Verlängerung bereits 4:4, bevor das Elfmeterschießen vor rot untergehender Sonne stattfand und schier nicht enden wollte. Schließlich siegte die Costa-Truppe mit 11:10 Toren, nachdem sie zuvor mehrfach bereits geschlagen zu sein schien. Die Partie war gerade Mal drei Minuten alt, als FCE-Torhüter Stefan Lohrer gleich doppelt eine Glanzparade hinlegen musste. Zunächst klärte er nach einem Schuß aus kurzer Distanz per Fußabwehr, dann wischte er beim Nachschuß den Ball mit den Fingerspitzen über die Torlatte. Danach übernahm das Costa-Team gegen sehr ballsichere Gäste immer mehr die Initiative und erspielte sich einige Chancen. Fast folgerichtig fiel das 1:0 durch den überragenden Kerem Aytekin, der drei Gegenspieler umdribbelte und dann mit dem Außenrist eiskalt abschloss (19. Minute). Nach dieser verdienten Führung machten die Gäste aus Stadelhofen aber richtig Druck, während der FCE nun mehrfach Glück benötigte, nicht den Ausgleichstreffer hinnehmen zu müssen. Bei Tempogegenstößen hatte der FCE durch Aldin Coric und Ousman Jasseh zwei gute Torgelegenheiten, die jeweils knapp vergeben wurden. In der 51. Minute fiel der verdiente Ausgleich für die Gäste durch Valon Salihu, der später noch zwei weitere Treffer erzielen sollte. Das Spiel wogte hin und her. Nach Solo von Kazbek Ulubiev kam Ousman Jasseh zum Abschluss und scheiterte erneut am Gäste-Keeper. Auf der anderen Seite riskierte FCE-Torhüter Stefan Lohrer Kopf und Kragen, als er einem anstürmenden Gästespieler den Ball vom Fuß pflückte. Dann landete ein Kopfball am Innenpfosten des FCE-Gehäuses. Kurz darauf war wieder Ousman Jasseh an der Reihe, als er nach schönem Pass von Nicolai Häringer knapp über das Tor zielte. Das 1:2 in der 77. Minute provozierte erneut wütende Angriffe des Costa-Teams. So fiel in der 82. Minute der erneute Ausgleich per Kopfball durch Ousman Jasseh (nach Flanke Nicolai Häringer), der sich dieses Tor nun wahrlich längst verdient hatte. Damit ging es dann in die Verlängerung. Diese wurde zunächst wieder durch die Gäste dominiert, die mit einem Lattenschuss von Salihu Pech hatten. Doch dann ging Stadelhofen in der 104. Minute erneut in Führung, die allerdings wiederum nicht lange währte. Denn in der 108. Minute schlug David Wormuth eine diagonale Flanke über mehr als 30 Meter, die immer länger wurde und schließlich punktgenau auf dem Kopf von Nicolai Häringer landete, der den Ball gefühlvoll über den gegnerischen Torhüter hinweg ins lange Eck setzte. Als dann der abgebrühte Gästestürmer Valon Salihu mit seinem dritten Treffer das 4:3 für Stadelhofen erzielte (114. Minute), schien das junge FCE-Team von den reifer wirkenden Gästen endgültig geschlagen zu sein. Doch dann legte  Denis Gretz ein Weltklasse-Solo hin, als er zwei Gegenspieler auf der Grundlinie austanzte und in Richtung Tor marschierte: sein anschließender Querpass fand den Weg zu Moritz Bange, der das 4:4 in der 120. Minute erzielte. Im Elfmeterschießen trafen dann der Reihe nach: Frederic Fass, Jeremia Gass, Moritz Bange, Felix Remmersmann, Denis Gretz, Kazbek Ulubiev und Hannes Kreutner. So ging ein langer aber äußerst kurzweiliger Abend im Jubelsturm der jungen FCE-Truppe unter.
Der FCE spielte mit: Lohrer, Wormuth, Fass, Remmersmann, Gass, Häringer, Aytekin (Bange), Coric (Gretz), Kreutner, Ulubiev, Jasseh
Michael Zäh

FCE kehrt mit einem Punkt im Gepäck aus Kirchzarten zurück

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wie schon gegen Wyhl später Ausgleichstreffer zum 2:2 Endstand

Das neuformierte FCE-Team dominierte deutlich die erste Viertelstunde am Samstagabend beim SV Kirchzarten. Zwar mußte in der 9. Spielminute der gut aufgelegte FCE-Keeper Stefan Lohrer einen gefährlichen Freistoß der Gastgeber entschärfen, aber nur vier Minuten später ging der FCE durch eine sehenswerte Aktion des Torschützen und Kapitän Frederic Fass im Zusammenspiel mit Julian Engler mit 1:0 in Führung. Statt aber den so wichtigen zweiten Treffer trotz mehrer „Hochkaräter“ nachzulegen kam der SV Kirchzarten noch vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich. Und es sollte gleich nach Wiederanpfiff sogar noch schlimmer für das junge FCE-Team kommen. Einen Abspielfehler in der Vowärtsbewegung nutzte die Heimelf zur Führung. Dies sollte in Hälfte zwei allerdings die einzige nennenswerte Torchance auf Seiten des SVK bleiben. Der FCE-Abwehrverbund um den umsichtigen und besten Spieler an diesem Abend im FCE-Dress, Frederic Fass, ließ nichts anbrennen. Der FCE nahm auch in Hälfte zwei das Spielgeschehen in die Hand und hielt weiter am Konzept fest, die Aufgabe durch gute Kombinationen und mit viel spielerischem Potential zu lösen. Die Hereinnnahme des starken Kerim Aytekin setzte viele weitere gute Impulse im FCE-Offensivspiel und der FCE-Anhang schöpfte zurecht Hoffnung, nicht mit leeren Händen trotz Rückstand die Heimfahrt antreten zu müssen. In der 83. Minute endlich dann auch der verdiente Grund zum Jubeln im FCE-Lager. Felix Remmersmann netzte mit einem unhaltbaren Kopfball zum 2:2 ein. Wer weiß wie die Partie ausgegangen wäre, wenn das Schiedsrichtergespann die Szene in der 86. Minute so wie alle Zuschauer aus beiden Lagern gesehen und geahndet hätten. FCE-Stürmer Julian Engler war durch und wurde bei seinem Versuch den Ball über den herauseilenden Torhüter im Kirchzartener Gehäuse elfmeterreif von diesem daran gehindert. Der von allen Anwesenden im Stadion und auch aller Spieler auf dem Platz erwartete Elfmeterpfiff blieb zur Fassungslosigkeit des FCE-Anhangs und Durchatmen der Gastgeber aus. Vor allem in Hälfte zwei waren beide Teams mit der Leistung des Unparteiischen und seiner Assistenten nicht immer einer Meinung. So blieb es am Ende beim 2:2 Unentschieden und sowohl der SV Kirchzarten als auch der FCE warten nach drei Spielen noch auf den ersten Sieg in der noch jungen Landesligasaison.
Der FCE spielte mit: Stefan Lohrer, Frederic Fass, Jeremia Gass, David Künzler (37. Hannes Kreutner), Aldin Coric (58. Min. Kerem Aytekin), Ousman Jasseh (86. Min. Sedat Sezgin), David Wormuth, Kazbek Ulubiev, Felix Remmersmann, Julian Engler, Nicolai Häringer

Vorschau: Mittwoch, 22.08.2018 um 18:00 Uhr zweite Runde im Südbadischen Verbandspokal FCE – SV Stadelhofen und Samstag, 25.08.2018 um 18:00 Uhr Landesligaheimspiel FCE – SV Weil

Marcus Mädler