Jonathan Huber: meine ersten 100 Tage FSJ`ler beim FCE

Seit einigen Jahren beschäftigt der FC Emmendingen einen FSJ-ler. Dieses Jahr übernehme ich die Tätigkeiten des FSJ Sport und Schule. Diese Kombination aus Vereins- und Schulzusammenarbeit ist einzigartig und gibt es nur in Baden-Württemberg. Meine Aufgabenbereiche sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Von Montag bis Donnerstag arbeite ich vormittags in Kindergärten. Dort biete ich für die Ältesten, also die Schulanfänger eine kleine Sportstunde an. Dort machen wir Spiele und kleine Übungen, in denen sie zum Beispiel den Umgang mit Bällen erlernen. Den Kindern macht diese wöchentliche Stunde natürlich Spaß und mir auch, da sie etwas Besonderes im Kindergartenalltag ist und sich die Kinder austoben können. Diese 4 Kindergärten sind: Windenreute, Maleck und die Kindergärten in Emmendingen in der Unterstadt und am Stadtgarten. Dann geht für mich die Arbeit an der Fritz-Boehle-Schule weiter. Dort arbeite ich während des sogenannten Mittagsbands, der Mittagspause. Das Team des Mittagsbands bietet für die Schüler während dieser Zeit freiwillige Angebote an. Von Tischtennis spielen über Malen und Ringen in der Halle ist alles dabei. In der Schule liegt aber mein Schwerpunkt natürlich auf den Sporttätigkeiten. Bei schönem Wetter ist die Halle geschlossen und die Angebote spielen sich draußen oder im Foyer der Schule ab. Dazu kommt der kleine Kunstrasenplatz hinter der Halle, der immer gut belegt ist. In der Schule ist es meine Hauptaufgabe die Schüler zu betreuen, Streit zu schlichten und den Sport etwas anzuleiten. Insgesamt ist es ein super Team mit dem ich das Mittagsband organisiere und es macht großen Spaß.

Immer Montags bin ich bei den Grundschülern der Fritz-Boehle-Schule in der Nachmittagsbetreuung. Dort ist es meine Aufgabe, die Kinder zu betreuen und auch selbst einmal mitzuspielen. Den Kindern macht es immer Spaß, wenn wir draußen zusammen Fußball oder ein Fangspiel spielen.

Mein viertes Einsatzgebiet ist der FC Emmendingen. Dort leite ich zusammen mit Mike Lichtle das G-Jugend Training. Auch hier sind die Kinder mit Engagement und Leidenschaft dabei und es macht Spaß das Training zu leiten. Danach geht es für mich weiter bei der F-Jugend, wo ich aber nur unterstützend tätig bin. Dort ist es sehr gut zu sehen, wie schnell die fußballerische Weiterentwicklung funktioniert, da man den Leistungsunterschied zu den Bambinis doch deutlich erkennt.

Darüber hinaus übernehme ich auch das Austeilen des Volltreffers an die Werbepartner und das Verfassen von Berichten für diese Stadionzeitung. Zusätzlich unterstütze ich auch unseren Platzwart Uli Richter bei den Aufgaben auf dem Gelände. (Rasenmähen, Banden reinigen…)

Insgesamt habe ich mich jetzt nach den ersten Wochen schon gut in meine Tätigkeiten eingelebt und bin also im FSJ-Alltag angekommen. Das FSJ macht mir bisher großen Spaß und ich freue mich auf die nächste Zeit.

Jonathan Huber